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Autor: Isabell Wenn der Winter vorüber ist wird es Zeit, sich um den Rasen zu kümmern, damit er im Frühjahr kräftig wächst, im Sommer dicht und saftig grün ist und das restliche Jahr zum Spielen, Toben und Feiern beansprucht werden kann. Nach der Winterperiode mit Regen, Eis und Schnee, ist der Rasen meist in schlechtem Zustand. Die Grasnarbe ist verfilzt, Moose haben sich angesiedelt und einige Rasenstellen sind vielleicht sogar kahl.
Ab April, wenn der Frost vorbei ist, wird der Rasen recht kurz abgemäht, vom Rasenschnitt befreit und so auf das folgende Vertikutieren vorbereitet. Das kreisende Messer des Vertikutieres befreit die Grasnabe von Rasenfilz und Moosen, ohne die Gräser zu verletzen. Um ein optimales Ergebnis zu erzielen, wird in Längs- und in Querrichtung gearbeitet, wobei immer wieder Moos und Rasenfilz vom Rasen entfernt werden. Im Handel gibt es elektrische und mit Benzin betriebene Geräte und Modelle, die mit einem praktischen Fangkorb für Moos und Unkräuter ausgestattet sind.
Bei kahlen, festen Rasenstellen wird das Erdreich kräftig gelockert und der entsprechende Reparatursamen eingearbeitet. Damit der Rasensamen keimen kann und vor Regen etwas geschützt ist, wird er mit etwas Kompost oder Blumenerde abgedeckt. Diese wird sicherheitshalber noch einmal fest angedrückt.
Die erste Düngung erfolgt im Frühjahr und unterstützt das Wachstum des Rasens. Eine Frühjahrsdüngung mit einem Langzeitdünger, der die Nährstoffe langsam und dosiert abgibt, reicht für ca. 3 Monate. Mittlerweile gibt es Langzeitdünger mit integriertem Unkrautvernichter und Moosbekämpfer. Wird der Rasen stark beansprucht kann eine 3malige Düngung im Jahr, mit Langzeitdünger, erforderlich werden.
Ob der Rasen eine Kalkzugabe benötigt, hängt vom pH-Wert des Bodens ab. In Gärtnereien oder Gartencentern besteht vielfach die Möglichkeit, eine Bodenprobe untersuchen und den pH-Wert bestimmen zu lassen. Nur wenn der Wert nicht stimmt, wird eine Kalkzugabe erforderlich.
Autor: Isabell Kaum ein Gartenbesitzer hatte noch nie etwas mit diesen Tierchen zu tun; Wühlmäuse sind der Schreck eines jeden mit Liebe und mühsam gepflegten Rasens.
Wer nichts gegen die grabwütigen Nager unternimmt, wird schnell merken, dass die Schäden nicht nur optischer Natur sind, sondern durchsaus auch weitreichende Folgen haben können. So untergraben Wühlmäuse, ist ihre Population im Garten erst einmal auf ein gewisses Maß angestiegen, ohne Mühe Flächen von mehreren Quadratmetern. Die untergrabenen Flächen sacken ab und sind in jedem Falle Grund für Ärgernis.
Doch wie kann man sich vor den Hinterlassenschaften der Wühlmäuse schützen? Jeder Tierliebhaber wird vor dem Einsatz chemischer Mittel wie Giftködern zurückschrecken. Wenngleich wirkungsvoll, hat so mancher zurecht Hemmungen davor, solche Köder einzusetzen. Eine sinnvolle Alternative stellen Lebendfallen dar, wie sie in gut sortierten Gartenbauabteilungen von Großmärkten erhältlich sind.
Sobald man die typischen Erdwürfe auf einer vorher ebenen Rasenfläche bemerkt, ist es wichtig, so schnell wie möglich aber bedacht zu handeln. Zunächst sollte man auszuschließen können, dass es sich nicht vielleicht um eine andere Ursache als die eines “Wühlmausangriffs” handelt. Häufig werden die kleinen Erdhaufe mit denen von Maulwürfen verwechselt. Gegen diese ist jedoch anders vorzugehen als gegen Wühlmäuse, kommen sie doch in wesentlich geringerer Zahl vor und können meist im passenden Moment ausgegraben und woanders ausgesetzt werden.
Eine andere sanfte Methode, des Wühlmausproblems Herr zu werden, ist der Einsatz von Schall- und Lärmgeräten. Diese stoßen, in de Nähe eines Wühlmausbaus positioniert, nur für die Tiere hörbare, unangenehme Geräusche aus. Dies hat in den meisten Fällen das Abwandern der Population zur Folge.
Die Entdeckung der kleinen Schädlinge ist also kein Grund, die Flinte ins Korn zu werfen- es gibt genug Mittel und Wege der Bekämpfung.
Autor: Isabell Beim Klang des Wortes Ägypten tauchen in der Phantasie zunächst einmal Pyramiden auf, Tempelanlagen, Sand, Sonne, Trockenheit und vielleicht noch Kamelkarawanen, die sich langsam durch die Dünen der Wüste bewegen. Den meisten neuzeitlichen Mitteleuropäern wird es da so ähnlich gehen wie mir. Und doch dokumentieren sehr viele Gemälde und Inschriften auf den alten Bauwerken, dass schon mindestens seit dem 3. Jahrtausend v.Chr. in Ägypten Nutz- und Ziergärten angelegt wurden.
Der Gartenbau im alten Ägypten war stark religiös geprägt. Neben Speise- und Trankopfern für die Götter waren auch Blumen eine wichtige Opfergabe. Deshalb wurden rund um Tempelanlagen und Pyramiden große Gärten angelegt, um die notwendigen Opfergaben erzeugen zu können. Oft galt auch der ganze Garten als Geschenk an die Götter.
Die Pharaonen und ihre Beamten, mit großer Wahrscheinlichkeit die meisten wohlhabenden Ägypter, besaßen schon früh aufwendig gestaltete Lustgärten. Bäume, die den Ägyptern heilig waren, sorgten für den so dringend notwendigen Schatten und der Genuss von wohlschmeckenden Früchten war gerade so beliebt wie der Duft wohlriechender Blumen. Der Garten galt für die privilegierten Schichten der alten ägyptischen Gesellschaft als Prestigeobjekt.
Fast immer waren die Gärten im alten Ägypten symmetrisch um ein viereckiges Wasserbecken herum angelegt. Ein ausgeklügeltes Kanalsystem versorgte von hier aus die gesamte Gartenanlage mit Wasser und gewährleistete so die notwendige Bewässerung der Pflanzen in der herrschenden Trockenheit. Diese künstlichen Teiche dienten außerdem der rituellen Reinigung und waren je nach Gartenanlage manchmal mehrere hundert Quadratmeter groß. Wege aus Steinplatten und dekorativ aufgestellte Kübelpflanzen schufen eine Verbindung aus Eleganz und, heute würde man sagen, Benutzerfreundlichkeit.
Das Wissen um die Kunst des Gartenbaus im alten Ägypten macht die Vorstellung vom Land der Pharaonen viel bunter und noch sehr viel einladender, schade nur, dass sie heute nicht mehr anzutreffen sind.