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Autor: Isabell Wenn man die wöchentlichen Gartensendungen im Fernsehen verfolgt, kann man schon etwas neidisch werden. Der perfekte Rasen, der schön gestaltete Gartenteich, das Blumenmeer und die idyllische Grillecke – alles perfekt angeordnet und organisiert.
Wenn man im Frühjahr wiederholt bei der Planung des eigenen Gartens verzweifelt, weil der Rasen mal wieder nicht wachsen möchte, die Rosen falsch beschnitten wurde und die Hecke ins Unendliche wuchert, sollte man Experten zu Rate ziehen. Landschaftsgärtner können nicht nur öffentliche Grünfläche zu neuem Glanz verhelfen, sondern auch private Gärten neu gestalten. Im Vorfeld wird sich mit dem Experten zusammen gesetzt und ihre Vorstellungen mit dem Möglichen in Einklang gebracht. Damit man sich dies besser vorstellen kann, haben professionelle Firmen die entsprechende Software, um Ihnen schon auf dem Computer die ersten 3-D Bilder ihres zukünftigen Gartens anbieten zu können.
Zusammen mit Handwerkern wird dann die Grillecke installiert, der Rasen neu gesät, die Hecke und die Blumen gepflanzt. Je nach Budget lässt sich auf diese einfache Art ihr idealer Garten formen und mit den richtigen Tipps brauchen sie nur noch punktuell eingreifen, um sich dieses Paradies zu bewahren. Die Kosten für eine solche Umgestaltung des Gartens durch die Hand des Experten richten sich nach der Größe der Fläche, den benötigten Materialien und dem Aufwand. Für Menschen, die selbst nur wenig Zeit haben, die ideale Methode zur Verschönerung des eigenen Gartens.
Autor: Isabell Zunächst muss man an erster Stelle festhalten, dass Maulwürfe unter Naturschutz stehen, demzufolge darf der kleine Plagegeist nicht verletzt oder getötet werden. Trotz seiner niedlichen Konstitution, die an kleine Hundewelpen erinnert, kann der Maulwurf doch erheblichen optischen Schaden anrichten, denn wenn sich der ebene Rasen in eine Trümmerwiese mit zahlreichen Auswurfhügeln verwandelt, hält sich die Wut kaum in Grenzen.
Doch statt dem Maulwurf das Garaus zu machen, sollte man zu bewährten Methoden der Vertreibung greifen. Eine alternative Methode ist die sogenannte Duftbarriere, wo sich schon so manches Hausmittel nützlich gemacht hat. Eine zerquetschte Knoblauchzehe hat zwar nur eine begrenzte Reichweite, kann aber den Maulwurf von bestimmten Regionen des Gartens fern halten. Etwas effektiver, aber mit wesentlich mehr Eigenbelastung verbunden sind Mischungen aus Molke und Buttermilch sowie ein über 14 Tage angesetzter Sud aus Holunderblättern, die dann in die jeweiligen Gänge gegeben werden.
Für das Fangen von Maulwürfen hat der Gartenhandel zahlreiche Fallen entwickelt, die man nützlicherweise zur Anwendung bringen kann. Aber auch hier gibt es eine ganz simple Methode mit ähnlichem Effekt. Vergraben sie unterhalb der Gänge einen kleinen Plastikeimer und platzieren auf dem Boden einen Köder (Würmer, Insekten). Mit etwas Glück fällt der Maulwurf in den Eimer und kann sich aufgrund der glatten Wände nicht selbst befreien. Setzen sie den Plagegeist einfach auf einer Wiese im Freien aus.
Auch Lärm kann den samtpelzigen Tunnelgräber vertreiben. Die bewährteste Methode ist, Flaschen mit der Öffnung nach oben in den Boden einzugraben. Der Wind erzeugt Geräusche, die dem Maulwurf unangenehm in den Ohren klingen, weshalb er die Flucht ergreift. Auf natürliche Feinde, die der Tiermarkt so hergibt, sollte man unbedingt verzichten, da dadurch der Maulwurf getötet wird und dies ist ja bekanntlich verboten.
Autor: Isabell Zwar ist das Wetter noch recht wechselhaft und unbeständig, trotzdem sollte Hobbygärtner auch jetzt schon die frühen Aussaaten ins Auge fassen. Möchte man bereits zum Ende des Frühlings die erste Ernte einfahren, sollte man jetzt schon die geeigneten Sorten züchten und pflanzen. Die besten Samen erhält man aber nicht in Baumärkten oder Gartencentern, sondern auf einem lokalem Marktplatz in einer ländlichen Region.
Puffbohnen
Für die Aussaat im März sind ganz verschiedene Gemüse- und Pflanzenarten geeignet. Ein Beispiel für die frühe Aussaat ist die Puffbohne, die mit ihren robusten Eigenschaften auch widrigen äußeren Umständen trotzt. Sie sollte schon recht früh in den Boden gebracht werden in einer Tiefe von drei bis fünf Zentimetern und einem von 15 bis 30 Zentimeter.
Frührotkohl
Die schönen und einheitlich großen Rotkohlköpfe können schon zu einem recht frühen Zeitpunkt des Jahres zum Speiseplan gehören, wenn man mit der Vorkultur der Pflanzen bereits im März beginnt. So können die Pflanzen schon eine gewisse Robustheit entwickeln und je nach Wetterlage in den Außenbereich verlagert werden.
Kohlrabi
Das leckere Gemüse, welches oftmals als Zwischenmahlzeit genutzt wird, kann auch schon sehr früh in den Boden gebracht werden. Der Abstand zwischen den einzelnen Pflanzen sollte in jede Richtung circa 50 Zentimeter betragen, um ein ideales Wachstum zu garantieren. Er wächst zwar sehr langsam, wird dafür aber butterzart und nicht holzig.
Paprika
Paprika gehört nicht unbedingt zu dem klassischen Gemüsegarten der Hobbygärtner, aber wer sich trotzdem für diese Frucht begeistern kann, sollte mit der Aufzucht der Pflanzen bereits im März beginnen. Erst wenn der Boden vollkommen frostfrei ist, sollte die Paprika in den Außenbereich gelangen. Ein lohnendes Anbauprojekt selbst im Balkonkasten können auch Chillies sein, man bekommt Saatgut für zahlreiche Schärfegrade - am Schluss hilft dann immer wieder nur: Selbst ausprobieren!
Da viele Gärtner die Absicht haben, ihre Waren auf einem typischen Gemüse- oder Tiermarkt anzubieten, ist es für sie unheimlich wichtig, die richtigen Sorten zum richtigen Zeitpunkt zu verwenden. Ein zu frühes Aussäen können erheblich Ausfälle oder Qualitätsmängel bedeuten.
Autor: Isabell Der Garten erwacht so langsam aus dem trägen Winterschlaf, erscheint aber gerade in den ersten Tagen des Frühlings noch recht trostlos, da sich die Blätter und Blüten erst bei angenehmen Temperaturen heraus wagen.
Eine Lösung für einen noch recht kühlen Winterausklang sind die sogenannten Frühblüher, die schon im Februar ihre Köpfe aus dem kalten Boden recken. Sie sind einerseits die ersten Vorboten des Frühlings und können ganze Flächen des
Gartens mit ihren Blüten verschönern. Zu den klassischen Frühblühern gehören Schneeglöckchen, Krokusse, Narzissen, Winterjasmin, Osterglocke, Traubenhyazinthe sowie der Lerchensporn.
Die Frühblüher sind auch wegen ihrer einfachen Handhabung so beliebt bei den Gärtnern. Im Herbst müssen die Blumenzwiebeln einfach gesteckt werden und brauchen auch während ihres Wachstums- und Blütezeit keinerlei gesonderte Zuwendung. Selbst wenn man das Stecken im
Vorjahr vergessen hat oder sich bisher nicht mit dieser Thematik vertraut gemacht hat, kann dies mit Pflanzen aus dem Gartencenter selbst im Februar noch nachholen. Zu können vollkommen problemlos gepflanzt werden.
Insbesondere Krokusse erfreuen sich in Deutschland einer großen Beliebtheit. Ganze Krokus-Teppiche bedecken die Flächen in den Vorgärten und erfreuen nicht nur den Besitzer, sondern auch Passanten werden dank der Blütenpracht fröhlich gestimmt. Wer sich an Krokussen nicht satt sehen kann, sollte einmal nach Husum oder Drebach im Erzgebirge fahren, denn dort werden großflächige Krokuswiesen in allen Farbvariationen angelegt, an welchem man sich erfreuen kann.
Autor: Isabell Mit dem Frühjahr kommt oft die Überlegung, grundlegendes im Garten zu verändern. Wer dieses Mal keine Lust darauf hat, nur Blumen zu sähen oder Unkraut zu jäten, der kann überlegen, ob er nicht einem ganzen Teil seines Gartens eine neue Bestimmung zukommen lässt: Die Wildwiese im Garten sorgt für mehr Einzigartigkeit.
Zuerst regen sich natürlich Widerstände beim gestandenen Gärtner. Schließlich hat man Jahre damit verbracht, aus einem kahlen Acker, einer Lehmfläche oder eben einer Wildwiese einen annähernd zivilisierten Rasen zu formen. Jetzt soll ein Teil des Gartens wieder verwildert werden? Wozu? Das sieht doch sicherlich nicht schön aus?
Nun ja, in vielen Fällen missglückt dieses Experiment tatsächlich. Der „Wildwiesen“- Gartenabschnitt sieht oft aus, als wäre hier noch nie etwas getan worden. Das liegt dann daran, dass der jeweilige Gärtner dem Irrtum erlegen ist, man müsse einen Garten nur verwildern lassen, dann forme sich die Wildwiese ganz von selbst.
Das ist natürlich Unsinn, eine Wildwiese ist im Endeffekt nichts anderes als ein kontrolliertes Gebiet, welches nur den Anschein von Ursprünglichkeit besitzt. Hier muss sich genauso gekümmert werden, wie anderswo. Was man vor allem benötigt, ist Geduld. Gemäht werden muss nur zwei Mal im Jahr, dafür sollte für ausreichende Wässerung gesort werden. Etwaitiges Ungeziefer ist natürlich immer zu bekämpfen. Es empfiehlt sich, extra Wildblumensaatgut zu kaufen, und dieses möglichst früh auszusähen. Dann folgt eine Vegetationsphase von ein bis zwei Jahren, in denen sich die Wild- Vegetation entfalten soll. In dieser Zeit sollte das Rasenstück möglichst wenig betreten werden, deswegen eignet sich so eine Wiesenvariante vor allem für kleinere Teile eines größeren Gartens.
Wichtig: Nicht düngen! Wildblumen wachsen sonst nicht. Außerdem sollten nur Leute, die genug Sonne auf ihren Rasen bekommen, sich an das Experiment „Wildwiese“ heranwagen. Für die Optik ist es außerdem wichtig, dass das Wildwiesen- Gebiet nicht auf die anderen Teile des Gartens ausufert. Immer schön das Gras drumrum schneiden, vielleicht einen hübschen Zaun darum ziehen.
Nach einigen Jahren wird sich die Geduld auszahlen: Der Garten sieht nun deutlich individueller aus und hat im Idealfall eine wunderschön blühende Wildwiesen- Ecke.
Autor: admin Aufsitzrasenmäher und Rasentraktoren erfreuen sich bei Gartenbesitzern für die Rasenpflege wachsender Beliebtheit.
Vor der Anschaffung eines solchen Gerätes ist jedoch einiges zu beachten.
Wann lohnt sich der Einsatz einer solchen Maschine überhaupt?
Für mindestens 600m² ist ein Aufsitzmäher mit einer Arbeitsbreite von 60-80cm effektiv. Ab 800-2000m² kommt ein Aufsitzmäher oder Rasentraktor mit jeweils 80-100cm Arbeitsbreite infrage, bei über 2000m² Rasentraktoren mit Arbeitsbreiten bis zu 130cm je nach Fläche.
Billig ist so eine Investition nicht. Deshalb ist eine gute Beratung beim Kauf unerlässlich. Einzelteile müssen fachgerecht montiert werden. In einer Probefahrt ist der Umgang mit dem Gerät zu testen. Welches Fabrikat mit welcher Motorleistung ist für die Geländebeschaffenheit des Grundstücks geeignet? Schließlich bedarf es für die regelmäßige Inspektion und Wartung einer Werkstatt, die der Fachhändler selbst hat oder empfehlen kann.
Selbstverständlich ist auch hier ein Preisvergleich angesagt. Ein Gerät des gleichen Typs hat schließlich die gleiche Qualität, egal, ob beim Fachhändler oder im Baumarkt gekauft. Erfahrungswerte über die Zuverlässigkeit und Robustheit einzelner Produkte wird man jedoch im Baumarkt oder beim Versandhaus nur schwer bekommen. Gute Produkte sind beim Fachhändler nicht unbedingt preisgünstiger, als im Baumarkt. Billig ist meist das, was der Fachhändler wegen mangelnder Qualität erst gar nicht in sein Sortiment aufnimmt.