Autor: Isabell Neueste Beiträge
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Autor: Isabell Düngen wird von vielen Kleingärtnern noch immer angelehnt. Das Argument, wonach der Boden mit chemischen Stoffen belastet wird, ist aber längst antiquiert und kann mit der richtigen Anleitung zum Düngen anhand des prächtigen Pflanzenwachstumes eindrucksvoll widerlegt werden.
Da viele Pflanzen in den Gärten dem Boden mehr Nährstoffe entziehen als sie ihm letztendlich zurückgeben, ist Düngen eine Maßnahme, um dieses Ungleichgewicht wieder ins Lot zu bringen. Die meiste Energie in Form von Nährstoffen wird für das Blühen und der Samenbildung benötigt, weshalb im Vorfeld dieser periodischen Abschnitte das Düngen wertvoll für die Pflanzen sein kann. Zudem kompensiert der Dünger den Ausfall des natürlichen Kompost – da Gärtner dazu neigen, abgestorbene Pflanzenreste sofort zu beseitigen, kann sich keine natürlich Humusschicht mit wichtigen Nährstoffen bilden.
Das Grundprinzip des Düngens besteht aus drei wichtigen Inhaltsstoffen – Stickstoff, Phosphor und Kalium. Diese in einem richtigen Verhältnis können erheblich zum Wachstum der Pflanzen beitragen. Verwendet man zu viel dieser Inhaltsstoffe, verkehrt sich Hoffnung auf Wachstum ins Negative, denn zu viel Stickstoff schädigt beispielsweise das Pflanzengewebe und macht dieses krankheitsanfällig. Wird jedoch der Dünger richtig zur Anwendung gebracht, ist er so etwas wie das Salz in der Suppe.
Grundsätzlich kann man sich in den Gartencentern ausführlich beraten lassen, da es für fast jede Pflanzenart Spezialdünger gibt. Zudem lässt sich festhalten, dass man prinzipiell zwei Düngungschargen (Frühling, Sommer) planen sollte.
Autor: Isabell Ein Komposthaufen im Garten ist nicht Jedermanns Sache, weil er optisch nicht allzu viel hergibt und der Geruch in manchen Fällen ziemlich extrem sein kann. Beide Phänomene lassen sich aber mit einer richtigen Kompostierung vermeiden und sich zusätzlich Geld sparen.
Nicht umsonst haben sich die Entsorgungspreise in den letzten Jahren für biologische Abfälle gesteigert, denn was sich schon in kleiner Form im heimischen Garten umsetzen lässt, wollen Firmen natürlich im großen Ausmaß verwirklichen. Also lieber die heimischen Küchenabfälle, welche werden später noch erläutert, auf den Kompost bringen.
Für den idealen Komposthaufen sind nicht alle Erzeugnisse des Gartens und Abfälle aus der Küche geeignet. Für eine gute Kompostierung, also einer kontrollierten Verwesung, sind verwelkte Blumen, Kaffeesatz, ungekochte Obst- und Gemüsereste, Hobelspäne, leicht angetrockneter Rasen und Astwerk gut einsetzbar. Sie sollten sich in abwechselnden Schichten auf den Kompost gesellen, um eine gute Mischung für den späteren nährstoffhalten Humus zu erhalten.
Schon beim Bau und der Lage des Komposthaufens gilt es einige Hinweise zu beachten. Für die perfekte Kompostierung sollte man den Komposthaufen sogleich bei seiner Erbauung in zwei unterschiedliche Abschnitte gliedern, um eine spätere Umschichtung zu erleichtern. Zudem muss die Lage gut gewählt sein, um den Prozess des Verfalls nicht zu hemmen, so sollte man für ausreichend Luft, etwas Wärme und Feuchtigkeit sorgen, ohne das der Kompost beiden Witterungsbedingungen direkt ausgesetzt ist. Unter einem Baum im Halbschatten wäre der ideale Standort. Zudem sollte er unmittelbar mit dem Erdreich verbunden sein, um einen Austausch von Nährstoffen zu ermöglichen. Integriert man in regelmäßigen Abständen eine Belüftungsschicht aus Ästen nach dem Hecken schneiden, trägt die zuströmende Luft zum besseren Verfall bei.
Spätestens nach sechs Monaten sollte eine Umschichtung der Kompost erfolgen, um das zusammen gesunkene Material aufzulockern. Nur wenige Wochen später kann dann durch das Absieben der wertvolle Humus gewonnen werden.
Autor: Isabell Die 14. Landesgartenschau von Nordrheinwestfalen findet vom 25. April bis zum 12 Oktober 2008 in Rietberg statt. Das Motto lautet “Träume wachsen lassen”.
Auf rund 40 Hektar werden phantasievolle Ansätze in Sachen Gartenbau- und Landschafsarchitektur präsentiert. Landesgartenschauen sind in NRW in den letzten Jahren umstritten gewesen. Dieser Artikel des wdr berichtet zum Beispiel davon, dass auch hohe Besucherzahlen für eine Landesgartenschau im Ernstfall nicht ökonomisch rentabel sein können. Dementsprechend sei der Zuspruch für Rietberg als Austragungsort der Landesgartenschau auch umstritten gewesen.
Ich persönlich denke schon, dass eine Landesgartenschau ökonomisch für die Stadt sinnvoll sein kann. Schließlich kommen Gartenfreunde aus dem ganzen Bundesland da hin, und auch, wenn man sich nicht für Gärten interessiert, ist bei Landesgartenschauen doch einiges los. Gerade für Famlien lohnen sich die vielfachen Spielangebote, die Führungen und der große Park, den das Ganze ja irgendwie auch darstellt.
Natürlich sollte man sich im Vorfeld informieren, hier befindet sich der Programmkalender der Veranstalter. Den Wetterbericht zu beachten wird sich auch in jedem Fall als sinnvoll erweisen, schließlich möchte man sich die Anlagen vorzugsweise bei Sonnenschein zu Gemüte führen!
Generell bietet eine Landesgartenschau viel Spaß für die ganze Familie!
Autor: Isabell Gerade erst gestern hallte es durch die Medienlandschaft – Datschen und Kleingärten gewinnen immer mehr Sympathien bei jungen Menschen. Allerdings ist die Gestaltung der Gärten den älteren Menschen sehr zuwider, denn statt sich auf die Erfahrungen und Weisheiten zu berufen, entwerfen sie moderne Tempel der Erholung mit Koiteich, künstlichen Wildwiesen, Grillanlagen und Saunen.
Dabei sind gerade die Weisheiten der „Alten“ immer für eine hervorragende Ernte gut. Die Bauernregeln, die aufgrund der Erfahrungen in den vergangenen Jahrhunderten entstanden sind, haben sich schon oftmals bewährt, auch wenn sie zunächst sehr suspekt erscheinen. Von Weisheiten wie „ April, April – der macht, was er will“ hat schon jeder einmal etwas gehört. Andere Tipps der Wetter-Experten für diesen Monat wie „Hat der April mehr Regen als Sonnenschein, so wird’s im Juni trocken sein.“ oder „Wenn der April Spektakel macht, gibt’s Heu und Korn in voller Pracht.“ Kennt heutzutage kaum noch jemand.
Diese Volkssprüche in Reimform hört gerade die junge Generation überhaupt nicht gerne. Der Versuch von Wettervorhersagen wird von den meisten Meteorologen ad absurdum geführt, da sich die Wetterlage in Europa in den vergangenen Jahren entscheidend verändert hat. Mit derartigen Sprüchen lässt sich der Garten auch nicht besser gestalten, auch wenn es manchmal sehr belustigend ist, die Bauernregeln zu hören.
Autor: Isabell Jede Hecke benötigt einen richtigen und regelmäßigen Schnitt. Grundsätzlich gilt, dass ein Heckenkörper leicht trapezförmig geschnitten werden muss, damit der untere Teil der Pflanzen nicht durch Lichtmangel verkahlt. Oberhalb bleibt dem jeweiligen Geschmack eine runde oder eckige Form überlassen.
Um eine gut verzweigte Hecke zu erhalten, reicht im Allgemeinen ein Schnitt pro Jahr. Solche freiwachsenden Hecken wirken schlicht, sind aber als Lebensraum für kleinere Tiere sehr wichtig. Der Schnitt sollte unbedingt erst ab Mitte August angegangen werden, um beispielsweise nistende Vögel nicht zu stören.
Geformte beziehungsweise akkurate und gradlinige Hecken wirken nicht nur konservativ, sie sind auch mit einem hohen Pflegeaufwand verbunden, da sie mindestens zwei- bis dreimal pro Jahr beschnitten werden müssen. Erstmals kurz nach dem Austrieb im Frühling, ein weiteres Mal im Laufe des Sommers und dann noch einmal im Herbst.
Viel häufiger müssen Figuren wie Kugeln, Kegel oder Pyramiden beschnitten werden, wenn sie in Form bleiben sollen. Kleinere Figuren können zwar mit einer an die Pflanze angelegten Pappschablone, die bis zur vollständigen Form weitergedreht wird, beschnitten werden. Einfacher ist es jedoch, das Gehölz in ein aus Draht bestehendes Formgerüst wachsen zu lassen. Es kann immer wieder exakt beschnitten werden. Da sollte man sich aber vorher schlau machen, weil das um einiges schwieriger ist, als ein normaler Heckenschnitt. Literatur dazu gibts ja genug, hier nur ein Beispiel.
Auch wenn zum Schneiden vor allem längerer Hecken eine elektrische Heckenschere hilfreich ist, sind Hand- und Rosenschere für die Feinarbeit unentbehrlich.
Autor: Isabell Die Auswahl an verschiedenen Salatsorten ist sehr vielfältig. Angefangen mit dem Eisbergsalat; ein Kopfsalat der große Köpfe bildet und knackige Blätter hat. Dieser wird oft in den Sommermonaten gepflanzt.
Der Rote und Grüne Kopfsalat sind die Klassiker unter den Salaten. Bei regelmäßiger Pflanzung kann das ganze Jahr über frisch geerntet werden. Außerdem wird ein bisschen Landwirtschaft mit ziemlicher Sicherheit ihren Garten wieder neu beleben.
Es gibt noch weitere leckere Sorten, die nicht nur als Setzlinge ausgepflanzt sondern auch direkt an der Stelle ausgesät werden können; Schnitt- oder Pflücksalate wie zum Beispiel Lollo- Rosso, Eichblatt und Ruccola. Hier können zum Verzehr einzelne Blätter entfernt werden, die anschließend wieder nachwachsen.
Salate eignen sich nicht nur für den Garten, sondern auch für die Pflanzung auf dem Balkon, wenn möglich an einen sonnigen geschützten Standort. Es ist dabei nur zu beachten, dass pro Topf ein Kopf gepflanzt wird. Die besten Nachbarn für Salate sind zum Beispiel Erdbeeren, Bohnen, Kohl, Radieschen, Spinat und Tomaten. Petersilie sollte man dabei besser meiden.
Auch im Herbst können noch verschiedene Salate angebaut werden wie beispielsweise Zuckerhut, Endivien oder Radicchio. Diese sind sehr gut haltbar und auch zum Einlagern für den Winter geeignet. Um immer wieder frisch ernten zu können, sollte man darauf achten, dass im Abstand von etwa 14 Tagen neue Pflanzen nachgesetzt werden. Im Sommer sollte man hitzebeständige Sorten verwenden und auf regelmäßige Düngung achten. Bis aus diesen kleinen Pflänzchen dann Salatköpfe werden, dauert es dann im Frühling ca. sieben, im Sommer vier bis fünf Wochen.
Autor: Isabell Der Oleander zählt zu den immergrünen Pflanzen und stammt aus dem Mittelmeerraum. Beim Pflanzen des Wärme liebenden Oleanders sollte vor allem auf den Standort geachtet werden.
Am besten stellt man den Oleander an den wärmsten Standort, der zur Verfügung steht. Oleander wächst gut in Blumenerde, fühlt sich aber noch wohler, wenn der Erde etwas Torfmull beigemischt wird. Zusätzliches Düngen wie etwa mit Hornspänen oder Blaukorn, geben dem Oleander durchgehend die richtigen Nährstoffe, wobei ein bis zweimaliges Düngen pro Woche sinnvoll sein kann.
Der Wasserbedarf des Oleanders ist sehr hoch und vor allem im Sommer werden die Blätter schnell gelb und dann abgestoßen. Staunässe spielt für den Oleander keine so große Rolle. Da er ohnehin viel Wasser benötigt, ist er eher dankbar, wenn die Auffangschale etwas mit Wasser gefüllt ist, welches er sich bei Bedarf dann holt.
Die Pflanze ist giftig und Kinder sollten von ihr ferngehalten werden. Als Kübelpflanze kann der Oleander überwintert werden. Dazu braucht er einen kühlen, gutbelüfteten Ort. Für die Überwinterung im Garten ist der Oleander nicht geeignet. Ein Rückschnitt sollte vermieden werden, da dies oftmals auf Kosten der Blüten in der folgenden Saison geht.
Autor: admin Zu hoch, zu nah am Fenster, zu dichte Krone, zu wenig Licht im Raum oder einfach nichtmehr schön genug - es gibt immer einen Grund, einen Baum fällen zu wollen.
Aber ob die alte Birke im Garten, die Platane vorm Küchenfenster oder die Kiefer im Vorgarten - man darf meistens nicht einfach zur Kettensäge greifen und bedenkenlos drauflos sägen. Ganz im Gegenteil - ein Großteil der Bäume sind geschützt und es drohen laut Baumschutzsatzung sogar Strafen oder eine Wiederherstellungspflicht, sollte man einen dieser geschützten Bäume ohne vorherige Genehmigung fällen.
Geschützte Bäume sind zum Beispiel:
- alle Bäume die einen dickeren Stamm als 100 cm in 1 m Höhe über dem Boden haben,
- Bäume mit mehr als einem Stamm, sofern mindestens zwei der Stämme einen Umfang von 50 cm haben (wieder in 1m Höhe)
- Baumgruppen und Alleen von mindestens drei Bäumen mit Stammumfang über 50 cm in 1m Höhe. Alle Bäume in diesen Baumgruppen sind geschützt, die in 1m Höhe einen Stammumfang von 30 cm haben.
Andere Bäume wie zum Beispiel Koniferen (ausser Eiben), Pappeln sowie Obstbäume, deren Krone unter 160 cm beginnt (ausser Walnussbäumen und Esskastanien) sind zumeist allerdings nicht geschützt und können somit ohne Genehmigung gefällt werden.
Falls der Baum allerdings wirklich unter allen Umständen weg muss, muss vom Eigentümer des Grundstücks, auf dem der betreffende Baum steht, eine Genehmigung des Verbraucherschutzamtes oder des Umweltamtes eingeholt werden.
Autor: admin Wenn der Winter sich verabschiedet und dem Frühjahr Platz macht, dann ist es an der Zeit wieder umfangreiche Gartenarbeit zu verrichten.

Ausbesserungsarbeiten an den angelegten Gartenwegen sind meistens zu erledigen, so muß man zum Beispiel bei Gehwegen die mit Rindenmulch angelegt wurden, meistens neuen Rindenmulch auflegen und die hervorgerufenen Unebenheiten auszubessern.
Auch die eine oder andere Hecke sollte, um einen schönen sehenswerten Wuchs zu garantieren, im Frühjahr geschnitten werden.
Das wichtigste für viele Gartenliebhaber ist aber das Einrichten der Frühjahrsbeete.
So kann man ruhig Ende März, Anfang April damit beginnen Salatpflänzchen einzusetzen.
Egal ob Grüner Salat, Eisbergsalat oder Feldsalat, es ist Zeit für das Einsetzen.
Empfehlenswert ist natürlich ein Abdecken mit Vlies oder ähnlichem, damit ist ein Erfrieren bei leichtem Frost ausgeschlossen.
Das Salatbeet sollte an einem sonnigen Platz plaziert werden, begünstigt das Wachstum des Salates.
Auch Tomaten können im Monat April gepflanzt werden, auch hier ein Abdecken mit Tomatenhauben ratsam.
Vor dem Einsetzen empfiehlt es sich, die Erde zu lockern und gegebenenfalls mit Naturdünger zu mischen.
Vorteilhaft ist die Verwendung von Pflanzen als Dünger (Gründünger).
Warum ist Gründünger sinnvoll?
Die Böden im Gemüsegarten werden durch die andauernde Ernte ausgezehrt. Der Einsatz von Gründünger bringt die Böden wieder in Schwung. Außerdem werden die Flächen beschattet und dadurch verhindert, dass der Boden austrocknet.
Weitere Vorteile: Keimung von Unkrautsamen wird begrenzt; Krümelstruktur des Bodens verbessert; die Wurzeln
der Gründüngungspflanzen lockern bis in die Tiefe. Das ist vor allem bei schweren Böden sehr vorteilhaft.