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Archiv für Mai, 2008

29. Mai 2008
Autor: Isabell

Rosen schneiden - gewusst wie! © flickr / elbfoto

Die Rose – die Königin unter den Blumen. Es gibt fast nichts Schöneres als üppig blühende Rosen.

Für diesen Anblick muss man allerdings einiges investieren. Die wichtigste Maßnahme ist dabei der Schnitt der Rosen, bei dem einiges zu beachten ist. Wann zu schneiden ist, sagt uns die Forsythie. Wenn sie blüht, dann ist es so weit.

Das wichtigste Werkzeug ist dabei die Rosenschere. Sie muss sehr scharf sein, damit man die Pflanze schneidet und nicht zerquetscht. Wer genug Muße hat, kann die Schere auch desinfizieren. Das Auskochen ist dabei die einfachste Methode. Die offenen Schnittstellen der Rosen sind äußerst empfindlich gegen Eindringlinge und unsere Gartenkönigin ist nicht sehr robust.

Tun Sie sich selber den Gefallen und arbeiten Sie sauber. Sonst haben Sie eine geschnittene, aber kränkelnde Pflanze.
Nun zum Rosenschnitt. Geschnitten wird immer wenige Zentimeter über einem nach Außen stehenden Auge (Knospe). Die Schere wird leicht schräg gehalten und vom Auge weg angesetzt. Der Schnitt erfolgt in einer Bewegung. Sonst zerreißt der Spross nur. Außerdem fließt das Wasser so nicht in das Auge, wo es wiederum Nährboden für Mehltau würde.

Abgeschnittene Triebe und Blätter werden sofort entfernt und in den Müll, nicht auf den Kompost, gelegt. Die Stängel und Blätter verrotten auch nach Jahren kaum. Auch werden keine Pilzsporen in den Kompost eingeschleppt. Diese Prozedur wird jedes Jahr wiederholt.


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25. Mai 2008
Autor: Isabell

In der modernen Küche kann auf Kräuter verschiedenster Art nicht verzichtet werden. Da ist es nützlich und auch noch gesund, wenn man über einen eigenen Kräutergarten verfügt.

Besonders Klöster sind für die Vielseitigkeit ihrer Kräutergärten bekannt. Der Privatgärtner wird in den meisten Fällen weit weniger Fläche verplanen können, er hat allerdings auch nicht für alle im Kloster genutzten Pflanzen Verwendung. Für die beliebtesten Küchenkräuter reicht ein relativ kleines Gartenstück.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten zur Gestaltung des Kräutergartens. Man kann die Kräuter durch niedrige Buchsbaumhecken voneinander abgrenzen, wobei die Formen dem eigenen Ideenreichtum unterliegen.
Eine Alternative dazu ist die Bepflanzung einer Kräuterspirale, die man entweder selbst bauen oder bereits fertig kaufen kann.

Der Kräutergarten - Quell grüner Freude! © flickr / cyancey

In allen Kräutergärten muss den Bedürfnissen der einzelnen Pflanzen Rechnung getragen werden, um später in den Genuss üppig wachsender Kräuter zu kommen. Pfefferminze liebt beispielsweise Feuchtigkeit, sie wird auch bei liebevollster Pflege nicht auf trockenem Land gedeihen. Ein integrierter Miniteich schafft für dieses Kraut beste Lebensbedingungen, es wird also wie Sauerampfer in feuchten, schattigen Bereichen angebaut. In der Kräuterspirale entspricht das dem unteren Teil. Südliche Kräuter wie Thymian und Salbei bevorzugen Trockenheit und Sonnenbestrahlung, in einer Spirale besiedeln sie den oberen Bereich. Dazwischen ist Platz für Zitronenmelisse und Bohnenkraut. Diese Kräuter brauchen ebenso wie Liebstöckel Feuchtigkeit wie Sonne. Lavendel gedeiht am besten allein, es mag die Nähe anderer Kräuter nicht.

Es sind nur einige wenige Grundkenntnisse erforderlich, um in den Besitz eines Kräutergartens zu kommen, der mit seinen Düften und Würzmöglichkeiten das persönliche Wohlbefinden erheblich steigert.


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23. Mai 2008
Autor: Isabell

Um einen Rollrasen fachgerecht zu verlegen – also so, dass er anwächst und vom ersten Tag an gut aussieht – ist einige Vorarbeit zu leisten.

Der zu belegende Untergrund sollte eben sein, die Oberfläche locker, so dass der Rasen schnell anwurzeln kann, und frei von Steinen. Ideal ist eine mindestens zehn Zentimeter tiefe Schicht von gut durchlüftetem Mutterboden ohne Staunässe und möglichst ohne Verunreinigungen durch Unkrautsamen.

Vor dem Ausbringen kann der Untergrund noch einmal leicht gewässert werden, falls die Oberfläche zu trocken erscheint. Der Rollrasen sollte schnellstmöglich, spätestens jedoch am folgenden Tage verlegt werden. Sonst trocknen die Wurzeln aus, und in den Rollen kann sich zudem große Wärme entwickeln, welche die Pflänzchen zerstört.

Der Rollrasen sollte so verlegt werden, dass die Rasenkanten etwa einen Zentimeter überlappen. Bewährt hat sich, nach einer “Hin”-Rolle eine “Rück”-Rolle zu verlegen; so gleicht sich die Wuchsrichtung aus und das Rasenbild insgesamt wird gleichmäßiger. Anschließend ist der Rasen sanft(!) anzudrücken und ausgiebig zu wässern. Für kleinere Flächen sind zum Andrücken unter die Füße geschnallte Brettchen ausreichend, für größere Flächen empfiehlt sich das Verwenden einer Walze.

Nachdem der Rollrasen ausgelegt und gewässert wurde und optisch bereits einem fertigen Rasen ähnelt, verleiht er dazu, ihn umgehend nutzen zu wollen. Dies sollte jedoch nur im absoluten Notfall geschehen, denn die zarten Wurzeln des Rasens benötigen mehrere Wochen (mindestens zwei) Zeit, um gut mit dem Erdreich zu verwachsen, um länger, kräftiger und damit belastbarer zu werden.

Düngen sollte man den Rollrasen erst nach erfolgreichem Verwurzeln (Gefahr des “Verbrennens”). Wer seinem Rollrasen sein Bett mit Sorgfalt bereitet und ihm nach dem Verlegen die nötige Ruhe lässt, wird bald und lange Freude an ihm haben.


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19. Mai 2008
Autor: Isabell

Schnecken loszuwerden ist nicht einfach © flickr / 4StringsGood

Schnecken sind ein Gräuel für alle Pflanzenliebhaber. Ob Salat oder Zierpflanze – alles fällt ihnen zum Opfer. Sie anzulocken ist nicht schwer, aber wie wird man sie los?

Ich vertrete die Meinung, dass das Schneckenkorn die letzte Lösung sein sollte.
Zunächst kann man es sehr gut mit dem Absammeln versuchen. Die meisten Tiere findet man abends in der Dämmerung, wenn sie sich gerade durch die Beete fressen. Mit Eimer und Geduld bewaffnet macht man sich ans Werk und sammelt alle Schnecken weg.

Das ist mit zunehmender Fläche allerdings sehr mühsam. Besser erscheint es daher, den Schnecken ein lauschiges Plätzchen anzubieten. Man legt einfach ein par Bretter auf den Boden. Morgens kann man seine Feinde dann im Bett überraschen. Man findig massig Schnecken ohne großen Aufwand.

Natürlich kann man auch Bierfallen aufstellen. Wie die meisten männlichen Menschen werden auch die Schnecken dem angenehmen Duft schnell hörig und stürzen in ihr Verderben. Sie ertrinken in den Gefäßen. Nach ein par Tagen kann man das Gebräu aus schalem Bier und verwesenden Schnecken entleeren. Auch diese Methode funktioniert gut, jedoch lockt man mit dem Bier auch alle Schnecken aus der Nachbarschaft an. Das macht die positive Wirkung eher fragwürdig.

Sehr viel besser funktionieren Schneckenzäune. Diese kann man in jedem Baumarkt erwerben. Man umsteckt damit sein Beet und gebietet den Schnecken Einhalt. Funktioniert auch nicht immer. Sollte alles keine Wirkung erzielen, muss man doch das Schneckenkorn einsetzen.


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18. Mai 2008
Autor: Stephanie

Zucchini © flickr / Franie Frou Frou

Das italienische Wort “Zucchino” wird mit “kleiner Kürbis” übersetzt und ist verantwortlich für die Namensgebung der klassischen Zucchini-Pflanze.
Doch Zucchinis sind mehr, als es ihre Übersetzung aus dem Italienischen vermuten lässt.
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17. Mai 2008
Autor: Isabell

Kois zu halten ist nicht so schwer, wie man denkt © flickr / yurayura_naoko

Kois zu halten ist nicht sonderlich schwierig. Wer einen ausreichend großen Gartenteich von mindestens 25 qm (besser sind aber 60 – 80 qm, denn Kois können eine beachtliche Größe erreichen) besitzt und bereit ist für eine immer gleichbleibend hohe Wasserqualität zu sorgen, der kann an einem Koi sehr lange Freude haben, da diese Fische sehr alt werden können.

Kois sind gesellige Burschen, die nicht alleine gehalten werden sollten. Ein Schwarm von mindestens sechs Fischen ist ideal.
Kois sind Allesfresser. Sie machen weder vor Schnecken noch vor kleinen Fröschen Halt. Das führt dazu, dass sie das ökologische Gleichgewicht eines Koi-Teiches empfindlich stören können und damit die Wasserqualität ruinieren. Kois müssen daher drei- bis fünfmal am Tag gefüttert werden. Sie lieben frisches Obst und gedünstetes Gemüse, Haferflocken und gekochten Mais, Graupen und Kartoffeln, also alles das, was in einem normalen Haushalt zu finden ist.

Drei- bis viermal in der Woche sollte dem Futter Knoblauchpulver beigemischt werden, damit es nicht zu Parasitenbefall kommt. Der Preis eines Kois richtet sich nach seinem Körperbau, der Zeichnung und der Qualität seiner Haut. Je leuchtender seine Farbe und je klarer die Umrisse, desto teurer der Fisch.

Kois können sehr zutraulich werden und ihrem Besitzer aus der Hand fressen, aber leider sind sie auch ein wenig dumm. Die Katze am Ufer des Teiches wird die Neugier des Fisches wecken und ihn eventuell das Leben kosten. Deshalb lohnt es sich, den Gartenteich einzuzäunen.


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14. Mai 2008
Autor: Isabell

Tomaten sind gesund und leicht selbst anzubauen © flickr / Pingu1963

Auch wenn das Wetter noch so schön ist und zum Pflanzen der Tomaten wie geeignet erscheint, sollten Tomaten erst nach den Eisheiligen, also ab dem 20. Mai gepflanzt werden. Denn eine kalte Nacht verursacht Wachstumsstörungen, unter denen die Pflanze lange zu leiden hat.

Tomaten sind in Bezug auf Klima und Boden ansonsten recht anspruchslos. Ein warmer, möglichst nicht zügiger Standort und wenig Regen bekommt ihnen am Besten. Zudem kann man sie über viele Jahre immer an den selben Platz setzten.
Da Tomatenwurzeln tief in den Boden wachsen, sollte dieser bereits im Herbst spatentief umgegraben und mit frischem Kompost versetzt werden. Wer den nicht hat, kann auch im Mai abgeschnittene Brennnesseln unter die Pflanze setzen, die im Verlauf der Zersetzung wertvolle Nährstoffe an die Pflanze abgeben.

Frisch gedüngte Erde mögen Tomaten überhaupt nicht. Die Pflanzlöcher sollten einen Abstand von 80 X 80 cm und eine Größe von 20 X20 cm haben. Die Tomatenpflanzen können bis zum untersten Blattansatz in die Erde gepflanzt werden, nachdem eine 1,50 m über der Erde stehende Stütze für sie eingeschlagen wurde. Die aus dem Stengel treibenden neuen Wurzeln beeinflussen ein günstiges Wachstum.

Da Tomaten viel Wasser benötigen, aber keinen nassen „Fuß“ mögen, wird zum Gießen ein größerer Topf ebenerdig neben die Tomatenpflanze gesetzt.


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10. Mai 2008
Autor: Isabell

Der Anbau von Kartoffeln ist im Grunde genommen ziemlich einfach, da Kartoffeln auf nahezu jedem Boden gedeihen. Kartoffelnpflanzen sind sehr robust und können demnach stark gedüngt werden, ohne dass die Pflanzen dabei eingehen. Allerdings sollte beachtet werden, dass die Pflanze keinen “frischen Mist” verträgt und der Geschmack unter einer eventuellen Überdüngung leiden kann. Die Haltbarkeit der Kartoffeln kann schon beim Anbau durch genügend Kalium im Boden verlängert werden.

Kartoffeln sind das Herz jedes Essens © flickr /

Bei der Pflanzung sollte beachtet werden, dass die Pflanzen gesund sind. Es stellt sich als Vorteil heraus, wenn die Pflanzen bereits vorgekeimt sind, da die Pflanzen schnell absterben und oft nur so ein ausreichender Ertrag möglich ist. Dazu können die Pflanzen im Spätwinter in Räumen mit großem Lichteinfall und einer Temperatur von etwa 10-15° untergebracht werden, dass diese vorkeimen. Gepflanzt werden die Pflanzen schließlich im Frühjahr (April). Die Abstände zwischen den Pflanzen sollten in der Regel nicht weniger als 35 cm, die der Reihen mindestens 75 cm messen. Vor allem auf die Pflege während des Wachstums sollte geachtet werden. Somit ist das Entfernen von Unkraut sehr wichtig.

Nach der Ernte sollten die Kartoffeln in jedem Fall trocken, kühl und dunkel gelagert werden.


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5. Mai 2008
Autor: Isabell

Kornblume flickr©HaPe Gera

Sommerblumen sind der wunderschöne Höhepunkt eines jeden Kleingartens. Dank der einjährigen Blumen lassen sich versteckte Ecken Fingerhut flickr©konnyin Gärten zu wahren Paradiesen aufwerten. Jedoch benötigen auch sie eine besondere Zuwendung, damit sie sich zu voller Blütenpracht entfalten können.

Das Gute an einjährigen Sommerblumen sind die Experimentiermöglichkeiten. Es lassen sich gleich mehrere Arten, Farben und Sorten kombinieren, dass es eine helle Freude ist. Diese Wandlungsfähigkeit machen Blumenrabatten in jedem Jahr zu einem richtigen Hingucker, woran sich selbst Spaziergänger ausgiebig ergötzen können.

Einige dieser Sommerblumen benötigen eine Vorzucht in Töpfen, wofür man eigens Anzuchterde verwenden kann, die speziell für die Jungpflanzen optimale Nährstoffe enthält. Die Samen sollten dann in einem Topf und Aussaatkästen herangezogen werden, die mit lockerer Erde aufgefüllt sind und regelmäßig gegossen werden können. Je mehr eine Pflanze jedoch an Platz erhält, umso erfolgsversprechender ist die Ansaat. Das Saatgut dann leicht über den Boden Sonnenhut flickr©diwanverteilen und anschließend noch eine leichte Schicht Erde darüber geben, diese andrücken und wässern. Werden die Keimlinge größer, wäre es in manchen Fällen ratsamer, diese noch einmal umzutopfen.

Viele schöne Sommerblumen wie Ringelblumen, Kapuzinerkresse, Klatschmohn und Kornrade können aber unmittelbar im Freien ausgesät werden. In Kombination mit einer Wildwiese lassen sich so wunderbare Blumenidylle schaffen, die jedes Jahr einzigartig sind. Die meisten Sommerblumen werden im April und Mai in Boden gebracht und können einfach eingeharkt werden. Wer es weniger individuell mag, kann natürlich in kontrollierten Abschnitten säen.

Innerhalb weniger Wochen erstrahlt der Kleingarten in einer wahren Blütenpracht.


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