Auch für Leute ohne grünen Daumen

heiß diskutiert

RSS feed

Archiv für Februar, 2009

26. Februar 2009
Autor: Isabell

Am Wochenende sollen es endlich wieder wärmer werden, die Wetterfrösche sprechen von örtlich bis zu 15°. Mir juckt es da immer in den Finger, mich bei diesem Wetter in meinem Garten zu bemühen. Genauer gesagt, in meinem Gemüsegarten. 

Natürlich setzt so ein Gemüsegarten eine gründliche Planung voraus, einfach so mal ein paar Sämereien ins Beet zu schütten, wird sicherlich nicht von Erfolg gekrönt sein.

Zu erstmal muss man sich den richtigen Standort aussuchen, denn man als erstes festlegen muss. schattige Standort im Beet sind zu vermieden, da Gemüse die Sonne zum prächtigen Gedeihen unbedingt braucht. Achten sie auch darauf, das Häuser und Bäumen keinen Schatten auf den Gemüsegarten werfen.
Gemüsegarten © Flickr by variationen

Die Größe des Gemüsegartens hängt natürlich vom Bedarf und den bevorzugten Obst & Gemüse Sorten ab. Machen sie vorher eine Skizze, teilen sie den Garten auf Papier da. Dann erspart man es sich mitunter, hinterher im Gemüsegarten zu stehen und festzustellen, dass nicht alles hineinpasst, was man geplant hat. Bedenken sie, dass sie auch kleine Wege von mind. 10 cm Breite benötigen.

Auch in Bezug auf den Boden sollte man vorher einiges planen. Für eine erfolgreiche Ernte, ist er das wichtigste Grundelement. Zuvor sollte man sich mit dem vorherrschenden Boden beschäftigen.
Eventuell verbrauchter oder ungünstiger Boden sollte komplett ausgetauscht werden. Ansonsten bedarf der Boden einer gründlichen Düngung im ersten Jahr.

Grundsätzlich können sie in ihrem Gemüsegarten alles anbauen, von Kräutern über Salat bis hinzu Stauden-Pflanzen. Vielleicht wollen sie ihre Gemüsepflanzen selbst aussähen, oder aber kaufen sie schon vorgezogen. Beides dürfte eine erfolgreiche Ernte bringen.

Bewährt haben sich Gemüsebeete, die als Hochbeet angelegt werden. Die Pflege ist einfacher, man muss sich nicht weit bücken, und sind Hochbeete durch die Verrottungswärme, die unter den Pflanzen entsteht oft auch ertragreicher. Im Gemüsegarten gibt es auch immer was zu tun. Häufiges Hacken spart Gießen, und sorgt für eine gute Durchlüftung des Bodens, genau so, wie im Ziergarten.
Im Gemüsegarten am besten nur mit organischen Dünger düngen, das erhält den ökologischen Wert der Früchte.


1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
Loading ... Loading ...
20. Februar 2009
Autor: Isabell

Bei Palmengarten denkt man automatisch an Sonne, Strand und sommerliche Temperaturen, aber auch in deutschen Gefilden lassen sich einige Palmengarten anpflanzen.

Exotische Pflanzen beleben jeden Garten, wer einen großen Garten hat, kann auch dementsprechend größere Pflanzen anbauen. Palmen machen sich wunderbar in einem Garten und versetzen jeden Bewunderer an karibische Strände.

Palmen © flickr / Tatters :)

 Palmenarten die einen Winter überleben

Die Mazaripalme (Nanorrhops ritchiana) ist extrem winterhart, auch bei Temperaturen unter-20Grad besteht sie im Garten. Für die selben Minusgrade eignen sich auch die Nadelpalme (Rhapidophyllum hystix) und verschiedene Sabal-Arten. Allerdings sind diese Sorten nur in Fachhandel oder als Samen erhältlich, so dass man sie meist selbst anziehen muss, bevor eine Pflanzung im Garten möglich ist.

Etwas weniger Kälte vertragen Sorten wie die Hanfpalmen (Trachycarpus fortunei und andere), die europäische Zwergpalme (Chamaerops humilis) mit einer Größe bis zu fünf Metern; Washingtonia filifera, die meist sehr schnell wächst, die Honigpalme (Jubaea chilensis) und die Kanarische Dattelpalme (Phoenix canariensis), sie erreicht allerdings eine Höhe bis zu 15m.

Pflanzung und Pflege

Hilfreiche Tipps findet man unter folgender Webseite. Auch Informationen über Standortbedingungen und wie man den richtigen Standort findet, sind hier erhältlich.

Wenn man einen Palmengarten anpflanzen möchte, sollte man dies nicht später als bis Mitte Juni tun. Man sollte bedenken, dass die Palmen richtig anwachsen müssen, bevor sie einen Winter tatsächlich bestehen können. Besonders junge Pflanzen sollten im Winter gut abgedeckt werden, da die Palme bei Wurzelfrost eingeht. Zusätzlich sollte man im Winter die Palmzweige hochbinden.

Der Standort der Palme ist von der jeweiligen Sorte abhängig, während manche exponierte, sonnige Standorte bevorzugen, sind andere lieber windgeschützt und im Halbschatten glücklicher. Standort und Wachstumserfolg hängen eng zusammen. Eine spätere Entfernung einer abgestorbenen Palme ist nicht nur ärgerlich, sondern meist auch kompliziert.

Palmen benötigen in der Regel einen durchlässigen Boden, der die Wurzeln vor Staunässe schützt. Wie bei einem Frost faulen sie sonst ab. Eine Mischung aus lehmigem Boden und Torf ist meist ideal. Oft gibt es auch taugliche Spezialsubstrate, die allerdings ziemlich teuer sind.

Palmen müssen regelmäßig gewässert werden, auch im Winter, wenn auch etwas weniger, da sie sonst eintrocknen. Dies gilt vor allem für Kübelpflanzen. Im Frühjahr und Sommer sollte besonders auf die Regelmäßigkeit geachtet werden. Bei Topfpflanzen ist meist in diesen Monaten eine zusätzliche Düngung notwendig.

Die Überwinterung von Topfpflanzen lässt sich meist in Wintergärten oder Kellerräumen bewerkstelligen. Natürlich wäre ein Gewächshaus optimal.

Einer Oase im eigenen Garten steht also nichts mehr im Weg.


1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
Loading ... Loading ...
16. Februar 2009
Autor: Stephanie

Nicht immer hat man die Möglichkeiten, welche man bräuchte, um seinen Traumgarten anzulegen.

Beetbepflanzung © flickr / danielfarrell

Dazu zählen auch schmale Beetstreifen. Oftmals wirken sie neben mächtigen Gehwegen sehr reduziert und fehl am Platz. weiter Lesen »


1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
Loading ... Loading ...
13. Februar 2009
Autor: Isabell

Unkraut jäten, ohne lästiges Bücken? Frühes Ernten? 

Ein Hochbeet ist nicht nur hübsch anzusehen, sondern auch praktisch. Rückenschonend und leichter zu pflegen, als ein Beet, wie man es wohl aus den allermeisten Gärten kennt.

Ein Hochbeet sieht auf einem Hang angelegt, ebenso schön aus, wie auf einer ebene Fläche. Zum Bau des Hochbeets sollte man nur stabile Materialen verwenden, besonders gut eignen sich z.B. Bohlen, Rundhölzer, aber auch Wellblech und Stein sind attraktive Materialien.

Beim Holz sollte man nur darauf achten, das es imprägniert ist, denn wenn das Holz erstmal gammelt, wird es auch ziemlich schnell das Beet tun.  Hierfür sind biologische Präparate besonders zu empfehlen. Übrigens: Bei den Holzsorten hat sich Lärchenholz als sehr widerstandsfähig erwiesen - es hält auch ohne Imprägnierung bis zu 15 Jahre.

Hochbeet © Flickr by Henryleonghw

Zu aller erst überlegt man sich, welche Höhe das Hochbeet einmal haben soll. Üblich sind 60-80 cm. Dann hebt man eine 20 bis 30 cm tiefe und ca. 130 cm breite Grube aus. Damit man noch bequem von allen Seiten gärtnern kann, sollte man das Beet nicht zu breit gestalten um auch die Beetmitte noch erreichen zu können.

Denken sie auch Wühlmäuse und andere Schädlinge. Besser ist also, den Boden zusätzlich mit engmaschigem Drahtgitter auszulegen, wo die kleinen Nager und auch Maulwürfe nicht durchkommen.

Die Innenwände kann man gut mit Teichfolie auskleiden, so kommt die Füllung nicht mit dem Rand in Berührung und es verhindert, das selbiger im Laufe der Jahre weggammelt.

Nun kann man beginnen, die verschiedenn Schichten zu füllen:

Schicht 1 im Hochbeet: Grobe Äste- und Strauchschnitt. Sie sorgen dafür, dass die Grünabfälle von unten gut durchlüftet werden und sich gleichmäßig zersetzen können. Füllen sie die entstandenen Lücken mit Häckseln.
Schicht 2 im Hochbeet: Laub, gehäckselte Sträucher, Grünabfälle, zerkleinerte Staudenreste Schicht 3-5 im Hochbeet: Gartenerde, Kompost und Blumenerde

Die Pflege des Hochbeetes:
Im Laufe der Jahre werden die Pflanzenreste im Hochbeet verrotten, wodurch das Erdreich absacken wird. Daher muss man bei erneutem Bepflanzen beachten, dass man das Beet - vor dem bepflanzen - üppig mit Kompost füllt.
Irgendwann ist es auch an der Zeit, die Füllung des Hochbeetes komplett zu erneuern, da die Nährstoffe erfahrungsgemäß nach 5-6 Jahren aufgebraucht sind.

Die verbrauchte Erde kann man aber dennoch wunderbar für die Bodenverbesserung in Blumen- oder Gemüsenbeeten nutzen.

Tipp: Beachten sie bei der Gartenpflege im Sommer, dass sie das Hochbeet immer ein wenig mehr gießen, als die anderen Beete. Der lockere Aufbau lässt die Erde schneller trocken und daher braucht es mehr Wasser, als üblich.

Vorteile eines Hochbeetes: Die Vorteile eines Hochbeetes sind ganz klar. Das lästige Bücken fällt weg, wenn man bspw. Jungpflanzen einsetzen will oder auch wenn das Unkraut mal wieder gejätet werden muss. Außerdem kann man früh im Jahr ernten - so denn man etwas entsprechendes angepflanzt hat :-) .


1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
Loading ... Loading ...
9. Februar 2009
Autor: Stephanie

Löwenzahn kennt jeder von uns. Bestimmt auch die Sendung, früher noch mit Peter Lustig.

Löwenzahn © flickr / Noël Zia Lee

In der Vorschau waren die Kräfte des Löwenzahns wunderbar skizziert. Da bricht er aufeinmal Beton durch und knospet an den extremsten Stellen. weiter Lesen »


1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
Loading ... Loading ...
6. Februar 2009
Autor: Isabell

Ein Wintergarten bietet den Luxus, quasi auch im Winter draußen sitzen zu können. Warm und trocken hat man es, während es draußen schneit oder einfach ungemütlich ist.

Der Bau des Wintergartens bedarf also sorgfältiger Planung, um sich auch im tiefsten Winter an einer reichen Pflanzenpracht erfreuen zu können.
So wird ein Wintergarten, welcher nordorientierter gebaut ist, im Sommer die ersten und letzten Sonnenstrahlen einfangen, ein südorientierter Wintergarten wird den Pflanzenwuchs optimal fördern. Man muss aber bedenken, dass sie Sonnenstrahlen den ganzen Tag auf die Glasdächer prallen und es somit sehr schnell sehr tropisch heiß werden kann.

Wintergarten © Flickr by cocoate.com

Ein wichtiger Aspekt ist auch die richtige Wahl der Beheizung, der Beschattung und auch das richtige Glas spielt ein große Rolle, denn diese Auswahl wird später entscheidend sein, welches künstliche Klima im Wintergarten herrschen wird. Wärmeverluste können durch die optimale Platzierung von Türen und Fenstern verhindert werden. Lassen sie sich da unbedingt von einem Fachmann beraten, sonst wird der Wintergarten einem nicht die Freude bereiten, die man sich verspricht.

Bedenken sie auch, wie sie sich gegen neugierige Blicke der Nachbarn schützen, denn niemand sitzt gerne auf dem Präsentierteller, oder? Es gibt im Handel mittlerweile viele raffinierte Lösungen, wie sie sich gegen Blicke schützen und trotzdem die typische Wintergarten-Atmosphäre genießen können.

Empfehlenswert ist es auch, mindestens 3-4 Meter Abstand zur nächsten Grundstücksgrenze einzuhalten, dass lässt den Wintergarten größer erscheinen und man fühlt sich nicht so schnell eingeengt.

Ein Wintergarten ohne Pflanzen hat kein Herz & keine Seele, daher sollte man sich auch im Vorfeld unbedingt Gedanken über die richtige Bepflanzung machen. Wenn sie keinen grünen Daumen haben oder wenig Erfahrung mitbringen, was Flora und Fauna betrifft, empfiehlt es sich, mit Pflanzen zu beginnen, die auch einen Pflegefehler mal verzeihen und nicht gleich eingehen. Oder aber sie überlassen die Bepflanzung einem Gärtner, welcher sich mit der Gartenpflege am allerbesten auskennt.

Denn einen Wintergarten optimal einzurichten, ist daher fast schon mit der Besiedlung eines neuen Planeten gleichzusetzen. Von daher beweist sich in diesem Falle der Spruch: Sorgfältige Planung ist das halbe Leben.


1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
Loading ... Loading ...
4. Februar 2009
Autor: Isabell

Beim gesamten Anblick des Rasens ist es  doch sehr erstaunlich, wie viel die Rasenkanten zum Gesamteindruck des Rasens beitragen, oder? Aber wie pflegt man sie richtig, damit sie schön bleiben?

Ausgefranste Rasenkanten kann man vermeiden, denn die Trimmung dieser Kanten, bringt meist erst das gewünschte Ergebnis. Gerade, saubere Rasenkanten entstehen am besten dann, wenn Sie eine Rasenkantenschere benutzen. Mit dieser Rasenkantenschere schneidet man die Ränder des Rasens am besten dann, wenn sie auch ihren Rasen mähen.

Rasen © Flickr by Soundmonster

Mit ihr kann man auch anspruchsvolle Rasenkanten, wie etwa an Blumenbeeten, sehr kontrolliert schneiden. Hat man einen großen Garten, dann sollte man darauf achten, dass die erworben Rasenkantenschere, über ein geringes Gewicht verfügt, denn ansonsten kann die Gartenpflege mit der Rasenkantenschere sehr anstrengend werden.

Eine attraktive, wie auch wirkungsvolle Lösung, ist eine Steinkante. Sie sollte mindestens 20 cm breit sein, damit die Pflanzen des angrenzenden Beetes locker überhängen können. Ziegelsteine haben hierfür ein ideales Maß.

Die Kantensteine werden in einem Mörtelbett so verlegt, dass sie knapp unter dem Rasenniveau liegen. Dadurch nimmt beim Mähen das Messer des Rasenmähers keinen Scha­den. Solche befestigten Rasenkanten brauchen nur etwa ein- bis zweimal im Jahr eine Extrapflege.


1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
Loading ... Loading ...
Impressum - © Die Gartenoase