Auch für Leute ohne grünen Daumen

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Archiv für Juni, 2009

29. Juni 2009
Autor: Isabell

Bambus ist vielseitig einsetzbar. Doch ganz besonders schön ist Bambus in Ihrem Garten. Die Pflanze kann mehr als Sie denken. Sie ist belastbar, biegsam und winterhart. Bambus verschönert einfach jeden Garten.
Ursprünglich aus chinesischen Gärten bekannt wird Bambus zunehmend bekannter und beliebter in deutschen Gärten. Und das hat gute Gründe. Bambus ist sehr vielseitig und es gibt unterschiedliche Sorten. Sie können Ihn wahlweise als Bodendecker, Hecke und  Terassenbegrünung verwenden. Auch kann Bambus als Windschutz und Sichtschutz fungieren oder einfach nur eine hübsche Kübelpflanze sein. Da Bambus eine so schöne grüne, schlanke, elegante Pflanze ist, passt er optisch zu fast allen Pflanzen in ihrem Garten. Ihrer gestalterischen Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.


Das Besondere an Bambuspflanzen ist ihre Blüte. Denn Bambus blüht nicht sehr häufig und wenn dann wird es das Ereignis in ihrem Garten. Denn eine Bambusblüte ist etwas höchst seltenes und kann bis zu 80 Jahren dauern. Aber auch ohne die Blüten sind die Riesengräser ein Highlight in Ihrem Garten.

Die Aussat ist problemlos

Sie müssen die Samen nur zum Keimen bringen. Das dauert  in der Regel wenige Woche. Einfach die Samen in ein Töpfchen legen. Mit etwas Blumenerde bedecken, Frischhaltefolie darüber und alle zwei Tage mit Wasser besprühen. Wenn sie größer werden vereinzeln Sie die Pflänzchen und dann können sie Ihren Bambus auch schon in den Garten pflanzen. Sollte er zu hoch werden können Sie ihn einfach auf die gewünschte Größe stutzen.

Ein Bambusgarten ist wirklich etwas schönes.
Und wenn Sie noch überlegen wo Sie Ihren Bambus anpflanzen, hier ein Tipp: „Wo ein Kirschbaum wächst, wächst auch ein Bambus.”, laut chinesischer Weisheit. :)



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25. Juni 2009
Autor: Isabell

Der mediterrane Garten ist ein Paradies für Liebhaber der südländischen Lebensart, die  Ihren Mitelmeeraum einfach in den Garten durch ein paar Handgriffe zaubern.

Orangenbaum©flickr/Allie_Caulfield

Der mediterrane Einrichtungsstil hört bei Liebhabern nicht in der Wohnung auf, sondern setzt sich bei den Landschaftsarbeiten fort. Auch der Garten und die Terasse erhalten ein mediterannes Flair durch die Verwendung von Natursteinen, Mauern und Bodenbeläge in einem groben und unverputzten Zustand bei dem Gartenbau. Natursteine in warmen Farben prägen die Landschaft und werden zur Gestaltung des mediterranen Flairs verwendet.

Mediterrane Terassengestaltung

Wild wachsende Pflanzen und Blumen im Beet oder entlang der Mauer und den Hauswänden, und Statuen und Skulpturen  wecken Erinnerungen an den Urlaub in mediterannen Gefilden. Plätschernde Springbrunnen, Schwimmteiche oder Wasserspiele zaubern die italienischen Plaza-Stil direkt in den heimischen Garten.

Mediterrane Garten – Auswahl der Pflanzen und Blumen

Der Anbau von Gartenpflanzen bei den Landschaftsarbeiten, wie Zypressen, Ölbäume, Sanddornsträucher, Ölweiden und Weinreben erzeugt ein mediterannes Flair. Gräser, Buchsbaum, Lavendel, Kirschlorbeer, Buchsbaum und Lavendel werden im Garten teilweise als Sichtschutz angebaut. Am wichtigsten sind jedoch Palmen im Garten und auf der Terasse, die allerdings im Winter Platz zum überwintern benötigen.

Große Terracotta Pflanzenkübel mit Orangen, oder Zitronenbaümen bepflanzt, ergänzen den mediterranen Einrichtungsstil. Weiterführende Informationen und Bilder zu den mediterranen Landschaftsarbeiten findet man bei verschiedenen Ratgebern.


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21. Juni 2009
Autor: Stephanie

Heute ist Sommeranfang. Das heisst die Gartenzeit beginnt! Man kannt sein Grün genießen, tolle Grillfeiern veranstalten und die Kinder im Plantschbecken spielen lassen. Jetzt müsste nur noch das Wetter mitspielen…

Juniarbeiten im Garten © flickr / Per Ola Wiberg (Powi)

… und das wird es auch, spätestens Ende Juli wird es schön, so zumindest die Wettervorhersage!

Was gibt es nun noch zu tun, ehe die Zeit des Geniessens beginnt? Hier ihre To-do-Liste für den Juni:

- Algen im Gartenteich: ehe die Sonne intensiv die Algen zum wuchern bringt, sollten sie entfernt sein.

- Kletterpflanzen: sie werden ein extremen Schuss machen, jetzt können sie die Wuchsrichtung noch leiten

- Hecken schneiden: damit sie richtig dicht zusammenwachsen können

- Rosen: die verwelkten Blüten abschneiden und zwar im einen Daumenbreit unter dem Triebansatz

- Rhododendren: hier die verwelkten Blüten einfach abknipsen

- Vermehren: Buchsbäume und andere Ziersträucher sind durch Stecklinge zu vermehren

es gibt also noch eine Menge zu tun, viel Spaß dabei und auf einen schönes Wetter im Sommer!


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17. Juni 2009
Autor: Isabell

Die Gartenbank. Ein Ort der Ruhe und Entspannung. Sie gehört einfach in jeden Garten. Wer einmal eine hatte weiß, dass dieses Gartenmöbel nicht nur etwas für die ältere Generation ist.

Die Gartenbank bildet den Mittelpunkt und Blickfang ihrer Gartenmöbel. Es gibt sie in unzähligen Größen, Farben, Formen und auch Preisen. Klar ist, eine richtige Gartenbank muss wetterbeständig sein. Das wussten auch schon die alten Römer. Ihre Bank hieß Kline und wurde meistens auch auch Holz gebaut. Dort lagen die reichen Römer und ließen sich Speisen und Getränke servieren.

Heute werden Bänke aus verschieden Holzarten gefertigt und man kann sie mit vielen anderen Gartenmöbeln kombinieren. Darüber hinaus bildet sie den idealen Ruheplatz im Grünen. Hausbesitzer schaffen sich gern eine Gartenbank an, oder zwei oder drei…Ein oder zwei zum Sitzen, eine mit dekorativen Blumen darauf, eine unter einem schattigen Baum. Eine weiße, eine blaue, eine naturbelassene…der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Meist aus Holz, häufig jedoch aus Kunststoff erfreut sich die Gartenbank wachsender Beliebtheit. Passende Accessoires findet man in jedem Gartencenter oder Baumarkt. Es gibt also nicht nur das Modell Eiche wie zu Opas Zeiten sondern Individualität und Design bestimmen heute das Äußere der Bank im Grünen.

Wird die Gartenbank verdrängt?

Nein wird sie nicht. Obwohl mit der Zeit die Hollywoodschaukel, von der man nicht recht weiß wo sie ursprünglich herstammt, immer beliebter wurde. Seit den 20er Jahren zählt sie zu beliebstesten Gartenmöbeln. Doch ersetzen kann die gute alte Gartenbank nichts. Und auch die Jugend weiß die Bank zu schätzen wenn auch zu anderen Zwecken als zum Sitzen. Sie nutzen sie sportlich, wie im folgenden Video zu sehen ist.

Doch egal ob man darauf sitzt, liegt oder einfach nur sportlich drüber springt: Aus der Mode kommt die Gartenbank so schnell nicht. Übrigens: Bänke aus aus geflochtenem Holz, sogenannte Flechtmöbel, liegen derzeit stark im Trend.


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13. Juni 2009
Autor: Stephanie

Die Regentonne. Grau, aus Plastik und ein echtes Schnäppchenwunder. Doch eben weil sie so nützlich und kostensparend für uns ist, sollte sie nicht unter einem schäbigen Aussehen leiden!

Weinfass © flickr / brewrat

Jährlich regnet es in Deutschland eine Menge. Rund etwa 770mm pro Quadratmeter. Manche Städte sehen da mittlerweile ziemlich große Probleme auf sich zukommen, da aufgrund der wenigen Grünanlagen und vielen geteerten sowie gepflastern Straßen, Bodenfläche fehlt und das Regenwasser nicht mehr versickern kann.

Es gibt aus dieser Not heraus immer fortschrittlichere Ideen. Angefangen mit der Toilettenspülung aus Regenwasser bis hin zu Gründächern bei großen Neubauten. Auch interessant: Zisternen.

Zuhause lohnt es sich das Regenwasser zumindest für die Gartenbewässerung zu sammeln. Jetzt mal zurück zum schäbigen Design der Standardtonnen.

Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht ein altes Weinfass zu organisieren? Dies muss nicht immer teuer sein, denn meist werden sie abgegeben, wenn Ritze vorhanden sind, wo die Flüssigkeit entweichen kann.

Dieser Mangel lässt sich ganz einfach beheben mit Teerpaste beispielsweise. Danach ist das Fass jedoch zum Lagern von Wein nicht mehr brauchbar, also bedarf es einer neuen Funktion: als Regentonne eben!

Woher bekomme ich nun so ein gutes Stück?
Fragen Sie beim Winzer um die Ecke, beim Dekoladen ihres Vertrauens, im Weinhandel oder Getränkemarkt oder aber schauen Sie bei dem allseitsbekannten online Aktionshaus.


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12. Juni 2009
Autor: Isabell

Alle Beet- und Balkonpflanzen brauchen hochwertige und die richtige Erde. Gerade Balkonpflanzen müssen sich oft mit beengten Behältnissen zufrieden geben und haben daher einen besonders großen Anspruch an die Blumenerde.

Auch die richtige Blumenerde gehört zur richtigen Gartenpflege dazu. Pflanzen die im Freien stehen haben geringere Ansprüche, wollen aber auch nur hochwertige Blumenerden haben.

Soweit ist ja alles klar, aber wer dann losgeht und Blumenerde kaufen will, der wird schier erschlagen von dem vielen Blumenerde-Typen die es gibt.

Petunien © Flickr by michfiel

Deswegen sind Tipps zum Kauf von Blumenerde sicher nicht verkehrt:
Enthält die Blumenerde zu viel Torf, schadet das den Pflanzen – doch die meiste Blumenerde besteht zu 50% aus Torf. Dabei gibt es kaum Pflanzen, die so viel Torf benötigen. Rhododendron hingegen mag sauren Boden, für sie ist diese Blumenerde genau richtig.

Blumenerde für Kübelpflanzen muss locker sein – Blumenerde mit Vulkanzusatz oder Perlitten ist hier die Beste.

Für junge Pflanzen darf die Blumenerde nicht viel Dünger enthalten. Planen Sie, Pflanzen zu ziehen, benötigen sie spezielle Aufzuchtblumenerde, die mit wenig Dünger angereichert ist. Erst wenn die Pflanzen gewachsen sind, gehören sie umgetopft und benötigen dann gehaltvolle Erde.

Balkonpflanzen brauchen, wie oben bereits erwähnt, viel Dünger, da sie auf beengten Raum wachsen und mit dem auskommen müssen, was sie finden. Hier ist Blumenerde, die bereits mit Dünger angereichert ist, optimal.

Dann gibt es noch spezielle Blumenerden, wie Blumenerde für Rosen oder Geranienerde. Ganz gleich, welche Erde sie kaufen, verbrauchen Sie sie bald, steht der Sack zulange offen, verflüchtigen sich die Wirkstoffe der Blumenerde sehr bald.


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11. Juni 2009
Autor: Isabell

Wer Rosen in seinem Garten hat, der wird sie irgendwann schneiden müssen- und dafür eignet sich am besten eine spezielle Rosenschere.

Natürlich kann man seine Rosen auch mit einem scharfen Messer oder jeder anderen beliebigen Schere schneiden, aber Rosenscheren sind für das Schneiden der Rosen immer noch am besten geeignet.

Für die Gartenpflege braucht man allerhand, man würde ja auch keinen Löffel nehmen, um ein Loch zu graben, wenn es mit einem Spaten viel einfacher geht. Ebenso ist das mit dem Rosenbeschneiden. Ihre Rosen werden Ihnen das danken.

Denn Rosenscheren verfügen über gehärtete Stahlklingen und die Schneidekanten sind mit einer Antihaftbeschichtung ausgestattet. Sie sind rostgeschützt und quasi unkaputtbar (solange man sie nicht Zweckentfremdet natürlich).

Zudem verfügen Rosenscheren über eine Saftrille, in der der Pflanzensaft gut ablaufen kann. So bleiben die Finger trocken, die Schere kann nicht aus der Hand rutschen und die Verletzungsgefahr ist verringert. Wegen eben jenen sicherem Halt verfügen viele Rosenscheren über rutschfeste Griffe und einen ‘Feststellmechanismus’ der beiden Klingen, wenn sie nicht mehr im Gebraucht ist.

Wie alle anderen Gartengeräte muss man auch die Gartenschere pflegen. Nach jedem Gebrauch sollte man die Klingen von Saft, Schmutz und Sand befreien. Letzteres wirkt wie eine Nagelfeile und macht die Klingen ganz schnell stumpf. Die Reinigung der Rosenschere ist auch deshalb wichtig, damit sich eine eventuelle Pilzerkrankung nicht auf andere Blumen ausbreiten kann. Am besten also nach jeder Benutzung die Rosenschere sorgfältig säubern.

Eine gute Rosenschere kostet um die 40 – 50 Euro und es gibt sie in jedem Bau- oder Gartenfachmarkt. Manchmal findet man auch Sonderangebote von namhaften Herstellern, dann sollten sie zuschlagen. Denn qualitativ hochwertige Rosenscheren halten in der Regel länger und machten nicht schon beim 1. dicken Rosenstrauch die Grätsche.


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9. Juni 2009
Autor: Isabell

Hortensien erfreuen fast jeden Menschen, ihre zarten Farben und ihre vielen Blüten wirken fast wie schimmerndes Perlmutt.

Es gibt sie in vielen Größen und in vielen bezaubernden Farben und man findet diese Bauernpflanze in fast jedem Garten. Doch die Pflege der Hortensien ist nicht immer ganz einfach und erfordert mitunter einen talentierten, grünen Daumen. Dennoch steht sie in der Kategorie Bäume & Blumen ganz weit oben in der Gunst der Blumenliebhaber.

Wer Hortensien pflanzen möchte, benötigt ein Stück sauren Boden im Halbschatten, der leicht lehmig sein muss, der die Feuchtigkeit hält, die die Hortensie braucht. Im Sommer ist das Gießen mit kalkarmen Wasser unerlässlich, da ihr Wasserbedarf sehr hoch ist.

Hortensien – die richtige Pflege und richtiges Düngen wird mit einer Farbenpracht reichlich belohnt.

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4. Juni 2009
Autor: Isabell

Lilien haben zweifelsohne etwas königliches an sich und viele Blumenliebhaber sind ihrer Faszination schnell erlegen.

Es gibt Lilien in so vielen Varianten und Farben, dass man sie nicht alle erfassen kann. Sie ist vor allem als Schnittblume sehr beliebt, aber sie ist auch häufig im Blumenbeet anzutreffen.

Und für Lilien gilt; Kopf in der Sonne, Füße im Schatten. Heißt nicht mehr, als das Lilien zwar die Sonne bevorzugen, aber die Wurzeln keine pralle Sonne vertragen. Diese kann man entweder mit Deko-Steinen abdecken oder bodendeckende Pflanzen setzen.

Die Aussaat der Lilienzwiebeln erfolgt optimaler weise im September und man kann sich schon im Juni/Juli des nächstes Jahres an ihrer Blütenpracht erfreuen. Lilien stehen gerne in durchlässigen Böden und Staunässe vertragen sie gar nicht.

Lilien sind ein Traum aus Farben und Düften.

Einige Arten, wie etwa die Madonnen-Lilie, bevorzugt kalkhaltigen Boden. Die japanische Goldlilie hingegen hat lieber einen halbschattigen Standort und mag die pralle Sonne nicht.

Es empfiehlt sich, vor dem Kauf der Lilienart genau zu gucken, was diese Lilienart bevorzugt und was sie gar nicht mag. Die Pflege,- Wasser- und Standortbedürfnisse sind bei vielen Lilienarten völlig anders gelagert und man kann keineswegs eine pauschale Pflegeanleitung geben.

Ganz genau muss man auch hinschauen, wenn man Lilienzwiebeln kauft. Denn immer wieder werden einige Blumen als Lilien bezeichnet, obwohl sie gar keine sind. Und dann steht man im heimischen Garten und zweifelt womöglich an seinem grünen Daumen oder an seinem Können der Gartenpflege, obwohl es ja daran gar nicht liegt, dass ihre Lilien nicht gedeihen. Viel Ähnlichkeit hat z.B. die Iris mit der weißen Taglilie, obwohl sie nicht zu den Liliengewächsen gehört.

Lilien stehen ganz oben in der Gunst der Blumenliebhaber, gleich nach den Rosen, was sicher an ihrer Farben- und Artenvielfalt liegt. und ich hoffe, dass das auch noch so lange bleibt, denn Lilien gehören auch zu meinem Lieblingsblumen.


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2. Juni 2009
Autor: Isabell

Zur Gartenpflege gehört selbstverständlich auch das Gießen der Beete, damit die Blumenpracht nicht eingeht. Aber die Wassermengen die dabei verbraucht werden, können die Wasserrechnung schnell explodieren lassen. Welche Alternativen gibt es also?

Dabei fällt im Frühling soviel Regenwasser, das im Sommer optimal genutzt  werden kann. Es gibt viele Möglichkeiten das Regenwasser aufzufangen und zu sammeln. Etwa in herkömmlichen Regentonnen oder in Wasserzisternen. Während die Regentonne etwa 200 bis 300 Liter Fassungsvermögen hat, passt in eine Zisterne gut das Doppelte oder Dreifache hinein.

Mit normalen Regentonnen kommt man im Hochsommer nicht lange aus, auch 2 oder 3 volle Regentonnen werden nicht lange ausreichen, um dem Wasserbedürfnis der Blumen und Sträucher gerecht zu werden.
Besser eignen sich da Wasserzisternen. Sie fassen zwischen drei und fünf Kubikmeter Wasser und können unauffällig in der Erde platziert werden. Der Erdtank ist gerade für größere Gärten eine optimale Alternative zur Regentonne.

Blumen giesen © Flickr by ninkinanka

Zisternen – praktische Alternative der Gießkannen.

Das Wasser wird in einer bis zu 5 Kubikmeter großen Zisterne gesammelt und kann aufgrund seiner Lage im Erboden weder verdunsten, noch Algen ansetzten und anderweitig verschmutzen. Das Schleppen von Gießkannen erübrigt sich ebenfalls, denn das Wasser wird direkt aus dem unterirdischen Tank gepumpt und mittels einem Wasserschlauch im Garten verteilt. Platz finden die meisten Zisternen entweder im Keller oder auch unter der Garagenauffahrt.

Zisternen gibt es aus Beton und aus Kunststoff, wobei Betonzisternen günstiger sind. Sie bringen allerdings mit sich, dass man den Einbau einem Fachmann überlassen muss. Alleine schon falls der Fall der Fälle eintrifft und man sich auf Gewährleistungsansprüche des Herstellers berufen möchte . Während man Kunststoffzisternen mit dem nötigen Fachwissen auch überirdisch selbst anlegen kann.

Weiter muss der Erdaushub genau berechnet werden, damit die Zisterne hineinpasst und nicht beschädigt wird. Die Tiefe der Baugrube bemisst sich nach der Größe der Zisterne, allerdings sollte die Grube so tief sein, dass sie außerhalb des Frostbereiches liegt, doch das wird der Fachmann auch mit ihnen besprechen. Je nach der Größe der Wasserzisterne muss ein Fundament errichtet werden, manchmal reicht aber auch eine Splitschicht aus.

Noch ein kleiner Tipp: Erkundigen sie sich bein ihrer Stadt bzw. Gemeinde, denn Regenwasserzisternen werden häufig staatlich gefördert.


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