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Archiv für Oktober, 2009

30. Oktober 2009
Autor: Holger

Zwiebeln (Allium cepa) werden vorbeugend gegen Pflanzenkrankheiten und für ein besseres Wachstum in Mischkultur gehalten. Es ist kaum zu glauben wie viel Gedanken sich manch ein Gärtner um dieses übel riechende Gemüse macht. Die Zwiebel wird roh oder gegart gegessen, der Saft ist Medizin bei jeder Krankheit.

Onion in a Barcelona local market

Die Zwiebel ist ein Schwachzehrer. Sie steht also in der drei – jährigen Fruchtfolge an letzter Stelle. Sie harmoniert besonders mit Mohrrüben und Erdbeeren. Zwiebeln und Mohrrüben wehren gegenseitig Zwiebel- und Möhrenfliege ab. Eine Mischkultur mit Kamille ist besonders gut fürs Aroma und fürs Wachstum der Zwiebel geeignet. Dieses Kraut vertreibt außerdem Bodenschädlinge. Wilder Majoran hält Ameisen fern und schützt das Laub vor Mehltau. Andere Pflanzen, die sich besonders gut für eine Mischkultur eignen sind z. B. Bohnenkraut, Gurken, Dill, Petersilie und die Ringelblume. Als schlechte Nachbarn gelten Radieschen, Bohnen oder Kohlrabi. Zwiebeln werden oft von Spinnmilben befallen. Abhilfe schaffen hier Nützlinge wie Raubmilben. Staunässe unterbindet man durch Wahl eines luftigen Standorts. Ist die bebaute Fläche von einer Pflanzenkrankheit betroffen, dann ist ein weiterer Anbau von Zwiebeln in den nächsten Jahren zu vermeiden. Vertreter der Liliengewächse oder z. B. Kartoffeln sind auch über mehrere Jahre nicht als Vorfrucht anzubauen.

Die Zwiebel selber kommt auf kargen Böden mit wenigen Nährstoffen zurecht. In Frage kommen stickstoffärmere Böden. weiter Lesen »


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26. Oktober 2009
Autor: Holger

Ein Koiteich ist nicht nur Lebensraum für den Koi und einige Wasserpflanzen, sondern bietet nebenbei Entspannung und Erholung für den Betrachter. Der geübte Gärtner lässt unter Verfolgung der eigenen Ideen eine begrünte Wasser–Oase entstehen.

Bei der Planung geht es zunächst um den Standort, die Größe der Anlage und um die Art und Höhe der Bepflanzung. Falls nötig, ist an eine kindgerechte Befestigung des Teiches (Unfallgefahr) zu denken. Ein Koiteich darf nicht ständig der prallen Sonne ausgesetzt sein. Als Schattenspender können Bäume, Pflanzen oder Wasserpflanzen dienen. Der Teich ist nach Möglichkeit nicht unter Laubbäumen zu errichten. Hat man doch so einen Standort, dann sollte im Herbst ein Laubnetz über die Wasseroberfläche gespannt werden. Nur so wird das Wasser nicht von den herabfallenden Blättern verunreinigt, bzw. der Filter verstopft.  Ist der Standort im Garten gefunden, geht es um Fläche, Tiefe und Gestaltung. Die Tiefe sollte über zwei Meter betragen, damit die Fische im Winter unter der Eisfläche genügend Platz haben. Seerosen bieten z. B. als Wasserpflanzen Schatten. Auch an den Platzbedarf für die Filteranlage ist zu denken. Diese sollte unterhalb des Teichwasserspiegels im Erdreich zu finden sein. Eine leistungsstarke Pumpe darf nicht fehlen. weiter Lesen »


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23. Oktober 2009
Autor: Holger

Die Gartenpflanze Johanniskraut (Hypericum perforatum) ist schon seit dem Mittelalter als Heilmittel bekannt. Heute findet dieses Kraut sowohl in der Schulmedizin als auch in der Pflanzenheilkunde Beachtung.

Das Johanniskraut wird ganz einfach in unseren Gärten kultiviert. Es ist nicht sonderlich anspruchsvoll, liebt aber einen sonnigen und geschützten Standort und mag keine Staunässe. Dieses Kräutlein eignet sich auch hervorragend zum Anbau in einer Kräuterspirale in Gemeinschaft mit anderen Heilpflanzen. Das Johanniskraut ist mehrjährig und wächst bei geeigneter Bodenbeschaffenheit über einige Ernteperioden konstant. Es gedeiht auf steiniger und karger Erde hervorragend.

Günstig macht sich eine Vorkultur in kleinen Töpfen. Nach ca. vier Wochen sind die Samen gekeimt. Im April oder August können diese dann ins Freiland gepflanzt werden. weiter Lesen »


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19. Oktober 2009
Autor: Holger

In der ökologischen Gärtnerei macht der Begriff Mischkultur selbst vor dem Kartoffelanbau nicht halt. Es stellt sich schnell die Frage: Welche Pflanzen vertragen sich gut mit der Kartoffel (Solanum tuberosum)  bzw. fördern diese?

Ein Gärtner der mit Mischkulturen arbeitet baut in seinem Garten die gleichen Pflanzen  nebeneinander an, wie sie die Natur auch hervorbringen könnte. Das garantiert einen schonungsvollen Umgang mit dem Boden und sorgt für deutlich weniger Arbeit. Der Boden ist gedüngt, indem Pflanzen angebaut werden, die Stickstoff aus der Luft im Boden anreichern (Gründüngung). Das sind Schmetterlingsblütler und Kreuzblütler wie Lupine und Rotklee. Nach dem Absterben der Pflanzen wird der in den Wurzeln gespeicherte Stickstoffvorrat an den Boden abgegeben. Die  oberirdischen Teile können als Viehfutter verwendet werden.  Andere Pflanzen schrecken Schädlinge ab, vermeiden Pflanzenkrankheiten oder wirken sich positiv auf den Geschmack des Gemüses aus. Pflanzen die selbst von gleichen Krankheiten oder einem gleichen Schädlingsbefall betroffen sind wie die Hauptfrucht, sollten in Kombination vermieden werden.

Im Garten ist darauf zu achten, dass die vorhandene Fläche optimal genutzt wird. Das Beet sollte ständig mit Pflanzen die miteinander harmonieren begrünt sein. weiter Lesen »


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15. Oktober 2009
Autor: Holger

Die Spinnmilben (Tetranychidae) sind Pflanzensaftsauger, die ihr Gespinst an der Unterseite der Blätter bauen. Von oben erscheinet das Grün bei Befall hell gesprenkelt, es vertrocknet und fällt ab.

Ein Vertreter, die Rote Spinne (Panonychus ulmi) ist in unseren Breiten besonders stark vertreten. Sie vermehrt sich explosionsartig bei trockener Luft und hohen Temperaturen. Besonders betroffen sind im Garten Bohnen und im Gewächshaus die Gurken.

Dieser Nützling frisst leider keine Spinnmilben.

Vorbeugend werden die Pflanzen, z. B. im Gemüsegarten, mit Brennnesselbrühe eingesprüht, das stärkt die Pflanzen. Auch Mulchen weiter Lesen »


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12. Oktober 2009
Autor: Holger

Der Duftgarten ist eine etwas andere Oase zum Entspannen. In diesem wachsen verschiedene Pflanzen mit starkem Aroma. Kräuter versprühen ihre Duftstoffe oft erst durch berühren oder zerbröseln.

Beim Anlegen eines Duftgartens ist darauf zu achten, dass Vertreter ausgewählt werden, die miteinander harmonieren. Das Aromaerlebnis sollte das ganze Jahr über anhalten, am Tag und besonders wenn dieser zu Ende geht. Es gibt Pflanzen wie Oenothera speciosa (Nachtkerze), die entfalten erst in der Dämmerung und in der Nacht ihr Aroma. Ein besonderes Highlight ist hier die Tabakpflanze. Duftpflanzen sollten über alle Ebenen, verschiedene Höhen ihre ätherischen Öle versprühen.

Im Winter blüht der Duftschneeball (viburnum x bodnantense) und erfreut uns zu dieser kalten Jahreszeit mit seinen Blüten. Der Frühling beginnt mit Obstbäumen, z. B. Kirschen. Ein Strauch wäre Syringa, der Flieder. Am Boden sprießen die Maiglöckchen (Convallaria majalis) und Veilchen (Viola odorata). Eine Hecke aus Jasmin (Jasminum officinale) versprüht einen aufregenden Duft und bildet den nötigen Schutzzaun für den Garten.

Bei Windstille und Wärme sind die Düfte besonders intensiv. Aufgeheizte Steine verstärken das Erlebnis. Unter dem Kirschbaum steht vielleicht eine Bank die zum Verweilen einlädt. Verschiedene englische Rosen verströmen im Sommer einen lieblichen Duft. Auch Lilium (Lilien) darf nicht fehlen. Lavandula angustifolia (Lavendel) sorgt für blaue Farbkontraste und wirkt mit seiner kräftigen Note beruhigend. Dianthus (Nelken) blühen praktisch das ganze Jahr. weiter Lesen »


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9. Oktober 2009
Autor: Holger

Die Ringelblume (Calendula officinalis), bei uns als Garten- und Heilpflanze bekannt, ist auch im Bauerngarten eine eindrucksvolle Pflanze. Sie wird sehr gerne als Mischkultur mit vielen Gemüsesorten angebaut. Auch in der Volksmedizin spielt diese Blume eine wichtige Rolle.

Die Gartenblume – Ringelblume ist eine einjährige Pflanze. Sie wird jedes Jahr im Frühjahr neu gesät. Die Pflanze blüht den ganzen Sommer bis in den späten Herbst hinein, ist pflegeleicht und mag es sonnig, warm.

Werden die verblühten Triebe ausgeknipst dann bilden sich rasch viele neue Blüten. Die Ringelblume wirkt wachstumsfördend und stärkend auf andere Pflanzen. Deshalb wird sie oft in Mischkultur mit Gemüse z. B. Tomaten und Mohrrüben angebaut. Diese Gartenblume wirkt gesundend auf den Boden. Ihr strenger Geruch schreckt viele Schädlinge wie Schnecken ab. Es kann z. B. ein Streifen Ringelblume ums Salatbeet gesät werden. Die Ringelblume wirkt als biologisches Pflanzenschutzmittel gegen Blattläuse. Ihr Nektar ist wertvoll für Bienen und Schmetterlinge.

Die Ringelblume ist anfällig gegen Mehltau. Ein gutes Mittel ist das Besprühen mit pflanzlichen Substraten. Hilfreich kann z. B. eine Lauge aus Rainfarn (Tanacetum vulgare) sein.

Sonst sollten die betroffenen Blätter abtrocknen und dann entfernt werden. Eine Mischkultur mit weiter Lesen »


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6. Oktober 2009
Autor: Holger

Mit Jasmin (Jasminum officinale) verbindet sich allzu oft ein betörender, anregender Duft, der aus der Parfümindustrie bekannt ist. Belebend wirken verschiedene Sorten auch als Tee oder als Beimischung zum Tee.

Der Winterjasmin hat mit diesem aber nichts gemeinsam. Er duftet nicht. Um unsere Blicke und die Augen der Insekten auf sich zu ziehen nutzt er alleine die Pracht seiner gelben Blüten. Er blüht in der kalten Jahreszeit von Dezember bis April. Kaum eine andere Pflanze schafft dieses Phänomen. Jasminum nudiflorum ist ein klassischer Winterblüher.

Dieser Jasmin kann sowohl als Kletterpflanze, als Busch oder auch als Bodendecker gehalten werden. weiter Lesen »


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3. Oktober 2009
Autor: Holger

Er sieht aus wie eine Melone, ist in Wirklichkeit aber eine riesige Beere. Es gibt den Kürbis in den verschiedensten Farben und Formen. Er kann bis zu mehreren 100 kg schwer werden.

Am kleinsten sind die Zierkürbisse. Die verschiedenen Sorten sind gelb, orange, braun oder grün. Sie dienen als Dekoration und können ausgehöhlt sogar als Blumenvase fungieren. Kurz gesagt, sie sind im Herbst Tischschmuck in vielen Wohnungen. Zierkürbisse sind nicht zum Verzehr geeignet!

Kürbis - Sortenvielfalt zur Auswahl im Kürbis - Paradies Sickertshofen Auf dem Bauernhof werden ca. 300 verschiedene Sorten Kürbisse angebaut

Anders der Garten- oder Gemüsekürbis. weiter Lesen »


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