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Autor: Holger Mindestens 1mal im Jahr sollten die Messer, Spaten und Sägen einen richtigen Schliff bekommen. Der Geübte erledigt diese einfachen Arbeiten in kurzer Zeit. Hat man keine eingefuchsten Hände oder fehlt das jeweilige Werkzeug, dann ist der Weg zum Fachmann der richtige Tipp.
Für die meisten Anschliffe eignet sich ein kleiner Schleifstein, eine Feile oder eventuell das richtige Schleifpapier. Die Schneide ist immer fest einzuspannen. Gegebenenfalls kann man sich eine Hilfseinrichtung aus Holz (Klemmbacken) selber anfertigen. Wichtige zusätzliche Werkzeuge sind ein Hammer, die Schränkzange und etwas Öl. Nach dem Schliff ist die Schneide abzuziehen.

Ist die Zahnhöhe nicht einheitlich, dann ist der erste Arbeitsschritt das Abrichten. Das Sägeblatt wird mit dem Hammer geglättet. Nun kann man mit einer Feile über die Zähne gehen und die Höhe begradigen. Das Sägeblatt muss abgerichtet werden wenn die Säge beim Arbeiten springt. weiter Lesen »
Autor: Holger Die Cattleya ist eine in Südamerika beheimatete dort meist epiphytisch lebende Orchidee. Die Gattung umfasst nicht ganz 50 Arten. Cattleyen werden in Europa wegen ihrer Farbenvielfalt und ihrer großen Blüte recht gerne in Kultur gehalten.
Cattleyen sind typische Warmhauspflanzen die aber im Sommer in gemäßigten Gebieten auch im Garten im Freien kultiviert werden können. Sie werden auf Kork oder Rinde gebunden oder mit Epiphytenpflanzstoff im Topf kultiviert. Um zu blühen benötigen sie viel Licht. Deshalb ist im Gewächshaus ein Standort nahe dem Fenster sinnvoll.
Anfang Juni können sie in den Garten gepflanzt werden. Bevor sie nach dem Sommer wieder ins Warmhaus ziehen, müssen die Triebe von Schmutz und Schädlingen befreit werden. Die Schädlinge werden am besten durch ein Bad im Wasser abgetötet. weiter Lesen »
Autor: Holger Der Handel kennt mittlerweile Akku-Gartenscheren die der althergebrachten sehr ähnlich sehen. Das sind z. B. die Akku-Gartenschere Ciso 3,6 V Li-Ion von Bosch oder die Wolf-Garten Akku Gartenschere Li-Ion Power RR 3000.
Jeder der solche Schere im Handbetrieb genutzt hat um Sträucher, Rosen etc. auszuästen der kennt die Schmerzen in den Fingern und im Handgelenk. Die Bosch Akku-Gartenschere Ciso 3,6 V Li-Ion und die Wolf-Garten Akku Gartenschere Li-Ion Power RR 3000 schaffen Abhilfe. Beide Scheren sollen Stärken von bis zu 15 mm schneiden.
Die Bosch Akku-Gartenschere macht stolze 500 Schnitte pro Akkuladung. Für einen Arbeitsgang benötigt sie maximal 1 Sekunde. weiter Lesen »
Autor: Holger Natürliche Nistplätze der Vögel weichen der zunehmenden Bebauung in unserer Zeit. Oft fehlen natürliche Baumhöhlen oder durch modernen Vogelschutz die Nistmöglichkeiten in den Gemäuern. In den Gärten der Städte gibt es keine Stallungen oder die Parks sind rar und ohne Wildwuchs.
Die richtige NisthilfeDer Laie staunt bei der Vielfalt von verschiedenen Nisthilfen für unterschiedlichste Vögel. So benötigt der Mauersegler einen anderen Brutkasten wie ein Star oder die Meise. Die Bauart variiert mit der unterschiedlichen Bauweise der verschiedenen Gelege. Ganz wichtig ist, dass ich weiß welche Vogelart bei mir heimisch ist und in meinem Garten brüten soll.
Als erstes fertige ich mir eine Skizze an. Der Nistkasten sollte aus ca. 20mm starkem unbehandelten Holz, z. B. einheimische Kiefer, bestehen. Unbehandelt sollte das Holz aus Vogelschutzgründen sein. Die Außenseite kann später mit etwas Pflanzenöl (z. B. Rapsöl) behandelt werden. Das Einflugloch (Blaumeise ca. 27mm) ist mit der Vogelart variabel. Es sollte ungefähr 200mm über der Bodenplatte liegen. weiter Lesen »
Autor: Holger In Anbetracht der nahenden kalten Jahreszeit empfiehlt es sich das selbst gebaute Vogelhaus zu säubern und mit Futter auszustatten. In besonderer Farbenpracht erfreut uns von den Besuchern die Blaumeise. Sie zeichnet sich durch eine blaue Kappe, weiße Wangen, gelben Bauch, blaue Flügel und blauen Schwanz aus. Ihr markanter Gesang (tsi-tsi-tsitsi) ist schon von weitem herauszuhören. Besonders wohl fühlt sich die Blaumeise im Naturgarten.
Autor: Holger Ein willkommener Grund für einen winterlichen Gartenbesuch ist vielleicht eine eigene Sauna. Kontrolliertes Schwitzen und der anschließende Gang durch den steifen Frost ist bestimmt ein besonderes Erlebnis.
Gebaut wird die Sauna besser in der frostfreien Jahreszeit. Zuerst mache ich mir Gedanken welche Räumlichkeit genutzt werden kann oder ob eine Hütte im Stile eines Gartenhauses neu gebaut werden muss. Eine witzige Alternative ist eine Fass-Sauna. Ist kein Gartenhaus vorhanden, dann kann einen Heimwerker Selbstbausatz verwendet werden. Dann ist nur das Fundament zu gießen und die Balken und Latten können entsprechend dem mitgelieferten Bauplan montiert werden. Die nötige Wärmedämmdung ist durch Dämmplatten zu gewährleisten.
Der InnenausbauIm Handel gibt es beliebig ausbaufähige Bausätze. Zum Teil kann man selber bestimmen wie viele Leisten man verbaut. Kiefer kann als einheimisches Holz verwendet werden. Als erstes sollte man an die Elektroleitungen und an die Lüftungsschlitze denken. Ohne gute Lüftung bekommt man in dem engen Raum bei voller Wärme, ca. 100 °C, bald keine Luft mehr. Die Elektroleitungen müssen Silikonummantelt sein. Später werden Wände, Decke und Boden mit entsprechendem Holz abgeschlagen. Nun können entsprechend den eigenen Bedürfnissen Sitzbänke oder eine Liege selbst eingebaut werden. Die Tür kann aus Glas oder aus Holz sein. Ganz wichtig ist der Saunaofen mit Temperaturregelung. Für einen 10 Kubikmeter großen Raum wird eine Heizleistung von 10 kW benötigt. Diese Leistung wird mit Starkstrom erzielt. Für die Installation ist unbedingt ein Fachmann nötig. Für einen kleineren Raum reicht natürlich eine kleinere Leistung. In der Trockensauna geht es wie der Name schon sagt trocken zu. Zur Abkühlung ist eine Dusche mit einzubauen. weiter Lesen »
Autor: Holger Der Leihe mag sich fragen: „Welche Arbeit fällt im Winter an?“ Keine…? Weit gefehlt. All das wofür die arbeitsreiche Freiluftsaision keine Zeit lässt steht nun auf dem Plan.
Sägen, Messer, Scheren bzw. Äxte sind abgenutzt. Mit ein wenig Kenntnis können diese und andere Gartengeräte leicht vom Schmutz befreit, mit einer Feile oder dem Schleifstein geschärft und anschließend mit einem Pflanzenöl vor Korrosion geschützt werden. Für den Schutz eignet sich vielleicht ein Rapsöl. Stiele müssen fest sitzen, Schrauben werden nachgezogen. Gut sortiert in Regalen oder an Haken hängend sind diese Gerätschaften in trockenen Räumen wie Keller, Garage oder Gartenhaus unterzubringen.
Bei elektrischen (meist mit Akku) oder benzingetriebenen Geräten ist auf eine frostfreie Unterbringung zu achten. Das letzte Benzin wird beim Mähen verbrannt oder abgelassen. Vergaser, Benzinfilter und -leitungen werden gereinigt. Wasser ist für diese Geräte Gift. weiter Lesen »
Autor: Holger In jedem Jahr stellt sich gegen Ende des Herbstes dieselbe Frage. Wie treffe ich die nötigen Wintervorbereitungen im Garten. Dazu zählt Gartenteichpflege, das Ausbringen von Frühblühern oder das Pflanzen von Obstbäumen und Sträuchern.
Im Herbst werden alle organischen Teile aus dem Wasser entfernt. Das sind vor allem Laub und Äste. Eventuell ist ein Teil des Teichbodens auszutauschen und zu kompostieren. Fische und Pflanzen sollen im Winter Licht und Sauerstoff haben. Das kann ich erreichen indem ich einfach ein Bündel Stroh in den Teich stelle oder einen Eisfreihalter auf dem Wasser platziere.

Denkt man an die vielen Tiere und Vögel, dann verbietet sich von selbst die Gräser und Stauden im Herbst ebenerdig abzuschneiden. Die Stoppeln weiter Lesen »
Autor: Holger Viele unserer Pflanzen vertragen im Winter keinen oder nur schwachen Frost. Sie kommen aus subtropischen Gefilden und sind daher fürs Warmhaus ungeeignet. Sollen sie trotzdem optimale Bedingungen übers ganze Jahr haben, dann bietet sich der Bau eines Kalthauses an.
Grundsätzlich kann ich beim Bau eines Kalthauses vorgehen, wie in meinem Artikel ein „Gewächshaus selbst bauen“ beschrieben. Die Temperaturen sollten im Winter knapp über den Gefrierpunkt liegen. Deshalb bedarf das Gewächshaus einer Temperatursteuerung und einer guten Lüftung. Für die heißen Tage ist eine gute Abschattung nötig, z. B. durch Markisen oder Rohrmatten. Die Beregnungsanlage ist auch in einem Kalthaus Pflicht. Die Fläche des Kalthauses kann im Sommer mit bewohnt werden. Dann gehören zu den Pflanzen auch entsprechende Möbel. Das können Sitzmöbel aus Bambus oder einheimischen Gehölzen sein. Eine gute Auswahl bietet der Gartenfachmarkt. Im Winter bleibt dieses Gewächshaus den Pflanzen vorbehalten. Als einfache Variante für ein Kalthaus bietet sich ein entsprechender Bausatz mit Bauanleitung an. Will ich es im Winter gar nicht nutzen, dann kann auf eine Heizung verzichtet werden. In diesen Fall reicht ein Anlehngewächshaus als Anbau an das Gartenhaus aus. Ich muss mir nur Gedanken machen welche Hausseite ich entsprechend der Bedürfnisse der Pflanzen wähle. Die Südseite ist im Sommer sehr heiß und bedarf ausreichender Schattierung. Ausreichend Licht sollte aber in jedem Fall vorhanden sein. Ein Kalthaus ist eine schöne Alternative für den oft dunklen Keller oder den sehr platzarmen Balkonwintergarten. weiter Lesen »
Autor: Holger In der Adventszeit schmücken wir unsere Wohnungen gerne mit frischem Tannengrün, Gestecken oder z. B. mit einem Adventskranz. Herkömmlich gibt es ihn in verschiedenen Designs mit vier Kerzen bestückt in einschlägigen Geschäften zu kaufen.
Viel schöner als ein gekaufter ist vielleicht ein Adventskranz der zusammen mit den eigenen Kindern selbst gebastelt wird.
Material und BedeutungAls Voraussetzung benötige ich nur etwas Tanne, Kerzen sowie Wickeldraht. Der Adventskranz den ich basteln möchte besteht in diesem Jahr aus zweiundzwanzig Kerzen. Für jeden Tag bis Weihnachten steht ein Licht. Vier weiße für die Sonntage und dazwischen achtzehn rote für die übrigen Tage. Jeden Tag wird eine neue Kerze angesteckt als Symbol für das kommende Christkind. Diese Form des Adventskranzes geht auf Johann Hinrich Wichern zurück. Der Adventskranz wurde ursprünglich auf einem Wagenrad gefertigt.
Zunächst nehme ich einen langen Tannenzweig. Dieser wird zu einem Reifen gebogen und mit Draht umwickelt. Dieser Rohling bietet die Grundlage für meine weitere Arbeit. Alternativ kann man auch einen Rohling aus dem Baumarkt, aus Styropor oder Stroh, nehmen. Ich entscheide mich für den aus Tanne, dieser besticht durch Natürlichkeit. Nun werden Tannenspitzen geschnitten. Diese bindet man mit Wickeldraht auf den Rohling, so dass dieser vollständig mit Tanne ummantelt ist. Zapfen, Dekoelemente, Kerzen und eventuell weiter Lesen »