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Bauernregeln – Wetterweisheiten ohne Wert?

15. April 2008
Autor: Isabell

Regen - immer für eine Bauernregel gut©flickr B@ni

Gerade erst gestern hallte es durch die Medienlandschaft – Datschen und Kleingärten gewinnen immer mehr Sympathien bei jungen Menschen. Allerdings ist die Gestaltung der Gärten den älteren Menschen sehr zuwider, denn statt sich auf die Erfahrungen und Weisheiten zu berufen, entwerfen sie moderne Tempel der Erholung mit Koiteich, künstlichen Wildwiesen, Grillanlagen und Saunen.

Dabei sind gerade die Weisheiten der „Alten“ immer für eine hervorragende Ernte gut. Die Bauernregeln, die aufgrund der Erfahrungen in den vergangenen Jahrhunderten entstanden sind, haben sich schon oftmals bewährt, auch wenn sie zunächst sehr suspekt erscheinen. Von Weisheiten wie „ April, April – der macht, was er will“ hat schon jeder einmal etwas gehört. Andere Tipps der Wetter-Experten für diesen Monat wie „Hat der April mehr Regen als Sonnenschein, so wird’s im Juni trocken sein.“ oder „Wenn der April Spektakel macht, gibt’s Heu und Korn in voller Pracht.“ Kennt heutzutage kaum noch jemand.

Diese Volkssprüche in Reimform hört gerade die junge Generation überhaupt nicht gerne. Der Versuch von Wettervorhersagen wird von den meisten Meteorologen ad absurdum geführt, da sich die Wetterlage in Europa in den vergangenen Jahren entscheidend verändert hat. Mit derartigen Sprüchen lässt sich der Garten auch nicht besser gestalten, auch wenn es manchmal sehr belustigend ist, die Bauernregeln zu hören.


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