Ich habe mich schon öfters geärgert, dass meine Pflanzen während sie überwintern irgendwie immer krank werden. Schädlinge scheinen besonders im Winter aktiv zu werden. Oder vielleicht liegt es an den veränderten Lebensbedingungen, die eine Pflanze durch den Standortwechsel widerfährt. Doch eigentlich hole ich sie doch rein, damit sie eben nicht krank wird und einigermaßen gleichbleibende Temperaturverhältnisse hat. Welche Tricks gibt es nun, damit dieser Kreislauf aufhört?

Viele kennen vielleicht Granulat oder Lizetan Kombistäbe. Ich finde diese systematischen Mittel für den Winter ungeeignet, weil die Pflanze sie durch die Wurzeln aufnimmt und es dauert bis die Schädlinge erreicht. Für die Ruhezeit logischerweise etwas unpraktisch, weil der Nährstofftransport zurückgefahren wird. Was ist also wirkungsvoller?

Die Wärme eines Winterquartiers reguliert die Vermehrung, sodass die Pflanze nicht zu warm stehen sollte. Anfeuchten, Abstauben, Blätter entfernen und nicht zu feucht halten, sind weitere Tipps. Ich habe bemerkt, dass die Schildlaus vor allem Oleander befällt. Sie sind ziemlich hartnäckig, doch Erfolg versprechen zum Beispiel das Einölen, Abkratzen oder Einseifen von den Viechern. Mit Blattläusen ist es vergleichsweise einfach, abwischen oder die Entfernung betroffener Stellen sind ausreichend. Tja und zum Abschluss, Spinnmilben mögen keine Feuchtigkeit, entweder die Luftfeuchtigkeit erhöhen oder mit Wasser entfernen.