Auch für Leute ohne grünen Daumen

Bäume & Blumen

22. Dezember 2011
Autor: Isabell

Die Hasel bringt im Herbst die Haselnuss hervor, die zu den beliebtesten Nussfrüchten der Deutschen gehört und in der Küche vielseitige Verwendung findet. Ein eigener Haselstrauch im Garten ist daher fast ein Muss für Liebhaber der knackigen Köstlichkeiten.

In der Familie der Birkengewächse gehören die sommergrüne Haseln zu den meist aufrecht wachsenden Sträuchern, die meist bis zu sechs Meter hoch werden, in Einzelfällen kann ein Haselstrauch aber auch zu einem fast zehn Meter hohen Baum heranwachsen. Bei guter Pflege haben die Pflanzen eine Lebenserwartung von bis zu 100 Jahren, einen Haselstrauch im eigenen Garten anzupflanzen kann so zu einem Projekt für mehrere Generationen werden. Dabei ist die Auswahl der richtigen Sorte entscheidend, je nachdem ob man sich einen ertragreichen Strauch wünscht oder die Hasel nur zur Zierde setzen möchte.
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15. Dezember 2011
Autor: Isabell

Bei der Engelstrompete ist der Name Programm. Die Zierpflanze besticht mit ihren auffälligen Blüten, die in strahlendem Weiß, sonnigem Gelb oder zartem Apricot bis Rosa daherkommen und die aussehen, als würden jeden Augenblick himmlische Klänge aus ihnen erschallten.

Die Engelstrompete, Brugmansia, gehört zur Familie der Nachtschattengewächse und kommt ursprünglich aus verschiedenen Regionen des südamerikanischen Kontinents. Sie ist eine wahre Augenweide in jedem Ziergarten, doch da sie giftig ist, sollte sie so gepflanzt werden, dass sie von Kindern nicht zu erreichen ist. Bis zu fünf Meter hoch können die Sträucher oder kleinen Bäume der verschiedenen Arten werden, die Engelstrompete ist daher eher für geräumige Gärten geeignet. Es gibt allerdings auch kleinwüchsige Arten, die sich im ausreichend geräumigen Pflanzenkübel ziehen lassen.

Anpflanzen und Pflegen der Engelstrompete

Ausreichend groß ist dabei das wichtigste Stichwort, denn Engelstrompeten reagieren auf zu enge Pflanzenkübel, in denen ihre Wurzeln sich nicht genügend ausbreiten können, schnell mit hängenden Blättern. Bei der Auswahl eines geeigneten Gefäßes sollte man außerdem auf dessen Standfestigkeit achten, da die ausladenden Engelstrompeten viel Angriffsfläche für Wind bieten. Experten empfehlen außerdem Kunststofftöpfe, da die feinen Wurzeln des Nachtschattengewächses sich durchaus in die poröse Struktur eines Tontopfes hineingraben können.
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5. Dezember 2011
Autor: Isabell

Die Schokoladenblume und die Schokoladen-Kosmee, die oftmals ebenfalls als Schokoladenblume bezeichnet wird, bereichern den heimischen Garten nicht nur mit ihren hübschen Blüten, sondern vor allem mit einem süßen, verführerischen Duft, der ihren Namen alle Ehre macht.

Denn die Schokoladenblume (Berlandiera lyrata) und die Schokoladen-Kosmee (Cosmos atrosanguineus) verbreiten ein schokoladiges Aroma, das jedoch nicht zum Anbeißen einladen soll, denn essbar sind beide Blumenarten nicht. Stattdessen finden sie als Zierpflanzen Verwendung und können bei entsprechender Pflege lange die Nasen und Augen ihrer Gärtner erfreuen. Obwohl sie sich in ihrem Namen sehr ähnlich sind und entsprechend des Öfteren miteinander verwechselt werden, gehören die beiden Blumen zu unterschiedlichen Pflanzengattungen und sind demnach nicht eng miteinander verwandt.
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1. Dezember 2011
Autor: Isabell

Die Götterblume erscheint von Weitem noch recht unspektakulär, auch wenn ihre zart rosafarbenen bis grell pinken Blüten deutliche Farbtupfer in die Landschaft zaubern. Von Näherem betrachtet offenbart sich jedoch ein ungewöhnliches Bild, das der Götterblume ihren zweiten Namen gegeben hat.

Denn wegen ihrer eigentümlich geformten Blüten, die auch in reinstem Weiß erstrahlen können, wird sie auch Sternschnuppenblume genannt. In geschlossener Form lassen die in Dolden angeordneten Blütenstände der Götterblume (Dodecatheon) ihr Köpfchen nach unten hängen, doch das wahre Wesen dieser Pflanze zeigt sich erst, wenn die äußeren Blütenblätter senkrecht emporragen, während Staubblätter und Stempel steil nach unten zeigen – Wie ein Stern, eben, der seinen leuchtenden Schweif hinter sich herzieht.

Götterblume im Staudenbeet: Die richtige Pflege

Ein halbschattiger bis schattiger Standort auf einem humusreichen, schwach sauren, leicht feuchten Boden ist ideal für das Anpflanzen einer Götterblume. Auch in einem Steingarten fühlt sie sich wohl, solange sie hier nicht in der prallen Sonne steht und die Versorgung mit Wasser und Nährstoffen gewährleistet ist. Die zierliche Götterblume wird nur bis zu 50 Zentimeter hoch und sollte daher nicht im dichtesten Teil des Beetes gepflanzt werden, damit ihre Blüten auch richtig zur Geltung kommen, etwa 25 Zentimeter Abstand sollte man dabei zwischen den einzelnen Pflanzen lassen.
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21. November 2011
Autor: Isabell

Das Tränende Herz, auch Herzerlstock genannt, hört heute auf den wissenschaftlichen Namen Lamprocapnos spectabilis, nachdem sie lange Zeit als Dicentra spectabilis, also (Zweifarbige) Herzblume, klassifiziert wurde.

Das Tränende Herz ist eine Staude, die ursprünglich aus Korea und China stammt, sich mit ihren ungewöhnlichen Blüten aber längst einen festen Platz in deutschen Ziergärten erobert hat. Bis zu 90 Zentimeter hoch wird die Pflanze, die zumeist mit leuchtend rosa, in Zuchtformen aber auch mit strahlend weißen Blüten betört. Sie bilden dabei grob die Form eines Herzens aus, an dem ein weiteres Blütenblatt geformt wie ein Tropfen oder eine Träne hängt und so den ungewöhnlichen Namen des Mohngewächses bedingen.
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9. November 2011
Autor: Isabell

Die Hamamelis intermedia, Vielen besser bekannt unter ihrem volkskundlichen Namen „Zaubernuss“, kommt als Strauch oder kleiner Baum daher und bringt mit ihren ungewöhnlich geformten Blüten nicht nur Farbe in den eigenen Garten.

So ist die Hamamelis intermedia eine nicht ganz alltägliche Zierde, doch hübsch ist die Zaubernuss allemal. Vor allem in der kalten Jahreszeit treibt sie die Tristesse aus dem Garten, schließlich überstehen ihre strahlend rot oder gelb gefärbten Blüten sogar schwere Frosteinbrüche. Sie mögen zuweilen etwas mitgenommen aussehen, wenn das Winterwetter allzu erbarmungslos zugeschlagen hat, doch sie erholen sich erstaunlich gut und sorgen dann wieder für ein paar seltene Farbtupfer inmitten der Winterlandschaft.
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31. Oktober 2011
Autor: Isabell

Die Flamingoblume ist eine Zimmerpflanze, mit der man sich ein wenig farbenfrohe Exotik ins Haus holen kann. Ihre ungewöhnlichen Blüten machen es so Jedem leicht, nicht nur seinen Garten, sondern auch sein Heim schön zu gestalten.

Es gibt mindestens 600 verschiedene Arten der Flamingoblume (Anthurium), Experten vermuten jedoch, dass die Zahl noch unentdeckter Arten weitaus höher liegt. Ursprünglich stammen sie aus den tropischen Gebieten des süd- und mittelamerikanischen Kontinents sowie aus der Karibik, längst sind einige der Flamingoblumen wegen ihrer außergewöhnlichen Optik jedoch auch bei uns zu beliebten Zimmerpflanzen geworden.
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26. Oktober 2011
Autor: Isabell

Die Feuerbohne ist eine Ranke aus der Familie der Schmetterlingsblütler. Ihre Hülsenfrüchte ebenso wie ihre Blüten sind essbar, daher kann sie im Garten als Nutzpflanze angebaut werden. Oftmals ist die Feuerbohne jedoch eine reine Zierpflanze, die an Hauswänden oder Spalieren empor klettert.

In Österreich ist die Feuerbohne auch als Käferbohne bekannt, außerdem trägt sie noch viele weitere Namen. Ihren bekanntesten verdankt sie ihren leuchtend roten Blüten, wobei die Unterart der griechischen Gigantes mit rein weißen Blüten daherkommt. Die Samen dieser Art haben sich hier in der Verwendung als Nahrungsmittel durchgesetzt, während die Feuerbohne bei uns meist noch als Zierpflanze dient. Ursprünglich stammt sie aus den tropischen Regionen des amerikanischen Kontinents, nach Europa kam sie wahrscheinlich erst vor 300 bis 400 Jahren. Noch hat sie also Zeit, sich den hiesigen Hobbygärtnern vorzustellen, vielleicht finden die Feuerbohnen dann auch öfter den Weg in unsere Kochtöpfe.

Feuerbohne: Rankende Zierpflanze im Garten

Neben den typischen roten und den weißen Blüten der griechischen Gigantes gibt es noch einige gelbe Varianten der Feuerbohne, sie alle zeigen sich vor allem von Juni bis September. Hübsch sind sie alle, zumal wenn sich die Pflanzen elegant an Wänden oder Spalieren hoch arbeiten. Denn auch die herzförmigen Blätter mit ihrem sanften, mittelgrünen Farbton sind tatsächlich eine Zierde für jeden Garten. Die Pflanze ist recht ausdauernd in ihrem Wuchs, zwei bis drei Meter sollten ihr in der Höhe durchaus zum Ranken gelassen werden. Die Stängel werden dabei bis zu fünf Zentimeter dick und tragen mit etwas Glück eine reiche Ernte.
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19. Oktober 2011
Autor: Isabell

Der Waldmeister gehört zu den beliebtesten Kräutern, vor allem in der Naturheilkunde. Eigentlich wächst er in Waldgebieten, vor allem in Buchenwäldern, doch auch im eigenen Kräutergarten macht sich die Pflanze mit den zarten weißen Blüten sehr gut.

Mit dem Waldmeister im Kräutergarten hat man aber nicht nur ein vielseitig einsetzbares Heilkraut zur Hand, sondern auch ein aromatisches Küchengewürz. Traditionell wird Waldmeister bereits seit Jahrhunderten vor allem für die berühmte Maibowle verwendet, doch auch als Tee oder zur Verfeinerung von Süßspeisen ist er sehr beliebt. Jedoch sollte man Waldmeister nur in Maßen genießen, da eine zu hohe Dosis des in dem Kraut enthaltenen Cumarin Schwindel, Kopfschmerzen und andere Beschwerden hervorrufen kann. Der Anbau der Pflanze ist relativ unkompliziert, da das Gewächs hierzulande heimisch, außerdem winterfest und leicht zu vermehren ist.
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30. August 2011
Autor: Isabell

Die verschiedenen Arten des Rhododendron gehören zu den beliebtesten Gartenpflanzen der Deutschen. Kaum ein Vorgärtchen oder eine Terrassenbegrenzung kommt ohne dieses farbenfrohe Heidekrautgewächs aus. Allerdings können die Blüten gerade für Kleinkinder giftig sein, daher gehören sie nicht in die Nähe von Plätzen, an denen Kinder unbeaufsichtigt spielen.

Mit einem Rhododendron sind große Farbkleckse in den Beeten so gut wie gesichert. Die Pflanzen kommen mit einer Fülle an verschiedenen Blütenformen und Farbnuancen daher, so dass man ganz nach Herzenslust eine bunte Blumenlandschaft im eigenen Garten gestalten kann. Die einzelnen Arten bedürfen höchst unterschiedlicher Pflege, immerhin sind Rhododendren sowohl in den Tropen als auch in den gemäßigten Breiten beheimatet. Bei uns findet man wilde Rhododendren vor allem in lichten Wäldern, diese bei uns gedeihenden Arten brauchen damit vor allem einen schattigen Standort und einen humusreichen, feuchten Boden.

Rhododendron im eigenen Garten pflanzen

Rhododendren pflanzt man idealerweise von April bis Anfang Mai oder von Mitte Oktober bis in den späten November an einem hellen, jedoch vor allem in der Mittagssonne weitestgehend im Schatten gelegenen Plätzchen. Lichte Nadelbäume eigenen sich besonders gut als Schattenspender, da hier genügend Sonnenlicht durch das Geäst fallen kann, der Rhododendron aber vor direkter und permanenter Sonne geschützt ist. Dabei sollte man auf Nadelhölzer mit tief reichenden Wurzeln zurückgreifen, welche die Rhododendren und deren flaches Wurzelwerk nicht stören.
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