Auch für Leute ohne grünen Daumen

Obst & Gemüse

18. Mai 2008
Autor: Stephanie

Zucchini © flickr / Franie Frou Frou

Das italienische Wort “Zucchino” wird mit “kleiner Kürbis” übersetzt und ist verantwortlich für die Namensgebung der klassischen Zucchini-Pflanze.
Doch Zucchinis sind mehr, als es ihre Übersetzung aus dem Italienischen vermuten lässt.
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14. Mai 2008
Autor: Isabell

Tomaten sind gesund und leicht selbst anzubauen © flickr / Pingu1963

Auch wenn das Wetter noch so schön ist und zum Pflanzen der Tomaten wie geeignet erscheint, sollten Tomaten erst nach den Eisheiligen, also ab dem 20. Mai gepflanzt werden. Denn eine kalte Nacht verursacht Wachstumsstörungen, unter denen die Pflanze lange zu leiden hat.

Tomaten sind in Bezug auf Klima und Boden ansonsten recht anspruchslos. Ein warmer, möglichst nicht zügiger Standort und wenig Regen bekommt ihnen am Besten. Zudem kann man sie über viele Jahre immer an den selben Platz setzten.
Da Tomatenwurzeln tief in den Boden wachsen, sollte dieser bereits im Herbst spatentief umgegraben und mit frischem Kompost versetzt werden. Wer den nicht hat, kann auch im Mai abgeschnittene Brennnesseln unter die Pflanze setzen, die im Verlauf der Zersetzung wertvolle Nährstoffe an die Pflanze abgeben.

Frisch gedüngte Erde mögen Tomaten überhaupt nicht. Die Pflanzlöcher sollten einen Abstand von 80 X 80 cm und eine Größe von 20 X20 cm haben. Die Tomatenpflanzen können bis zum untersten Blattansatz in die Erde gepflanzt werden, nachdem eine 1,50 m über der Erde stehende Stütze für sie eingeschlagen wurde. Die aus dem Stengel treibenden neuen Wurzeln beeinflussen ein günstiges Wachstum.

Da Tomaten viel Wasser benötigen, aber keinen nassen „Fuß“ mögen, wird zum Gießen ein größerer Topf ebenerdig neben die Tomatenpflanze gesetzt.


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10. Mai 2008
Autor: Isabell

Der Anbau von Kartoffeln ist im Grunde genommen ziemlich einfach, da Kartoffeln auf nahezu jedem Boden gedeihen. Kartoffelnpflanzen sind sehr robust und können demnach stark gedüngt werden, ohne dass die Pflanzen dabei eingehen. Allerdings sollte beachtet werden, dass die Pflanze keinen “frischen Mist” verträgt und der Geschmack unter einer eventuellen Überdüngung leiden kann. Die Haltbarkeit der Kartoffeln kann schon beim Anbau durch genügend Kalium im Boden verlängert werden.

Kartoffeln sind das Herz jedes Essens © flickr /

Bei der Pflanzung sollte beachtet werden, dass die Pflanzen gesund sind. Es stellt sich als Vorteil heraus, wenn die Pflanzen bereits vorgekeimt sind, da die Pflanzen schnell absterben und oft nur so ein ausreichender Ertrag möglich ist. Dazu können die Pflanzen im Spätwinter in Räumen mit großem Lichteinfall und einer Temperatur von etwa 10-15° untergebracht werden, dass diese vorkeimen. Gepflanzt werden die Pflanzen schließlich im Frühjahr (April). Die Abstände zwischen den Pflanzen sollten in der Regel nicht weniger als 35 cm, die der Reihen mindestens 75 cm messen. Vor allem auf die Pflege während des Wachstums sollte geachtet werden. Somit ist das Entfernen von Unkraut sehr wichtig.

Nach der Ernte sollten die Kartoffeln in jedem Fall trocken, kühl und dunkel gelagert werden.


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8. April 2008
Autor: Isabell

Die Auswahl an verschiedenen Salatsorten ist sehr vielfältig. Angefangen mit dem Eisbergsalat; ein Kopfsalat der große Köpfe bildet und knackige Blätter hat. Dieser wird oft in den Sommermonaten gepflanzt.

Der Rote und Grüne Kopfsalat sind die Klassiker unter den Salaten. Bei regelmäßiger Pflanzung kann das ganze Jahr über frisch geerntet werden. Außerdem wird ein bisschen Landwirtschaft mit ziemlicher Sicherheit ihren Garten wieder neu beleben.

Es gibt noch weitere leckere Sorten, die nicht nur als Setzlinge ausgepflanzt sondern auch direkt an der Stelle ausgesät werden können; Schnitt- oder Pflücksalate wie zum Beispiel Lollo- Rosso, Eichblatt und Ruccola. Hier können zum Verzehr einzelne Blätter entfernt werden, die anschließend wieder nachwachsen.

Salate eignen sich nicht nur für den Garten, sondern auch für die Pflanzung auf dem Balkon, wenn möglich an einen sonnigen geschützten Standort. Es ist dabei nur zu beachten, dass pro Topf ein Kopf gepflanzt wird. Die besten Nachbarn für Salate sind zum Beispiel Erdbeeren, Bohnen, Kohl, Radieschen, Spinat und Tomaten. Petersilie sollte man dabei besser meiden.

Auch im Herbst können noch verschiedene Salate angebaut werden wie beispielsweise Zuckerhut, Endivien oder Radicchio. Diese sind sehr gut haltbar und auch zum Einlagern für den Winter geeignet. Um immer wieder frisch ernten zu können, sollte man darauf achten, dass im Abstand von etwa 14 Tagen neue Pflanzen nachgesetzt werden. Im Sommer sollte man hitzebeständige Sorten verwenden und auf regelmäßige Düngung achten. Bis aus diesen kleinen Pflänzchen dann Salatköpfe werden, dauert es dann im Frühling ca. sieben, im Sommer vier bis fünf Wochen.


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18. März 2008
Autor: Isabell

Kohlrabi flickr©annia316

Zwar ist das Wetter noch recht wechselhaft und unbeständig, trotzdem sollte Hobbygärtner auch jetzt schon die frühen Aussaaten ins Auge fassen. Möchte man bereits zum Ende des Frühlings die erste Ernte einfahren, sollte man jetzt schon die geeigneten Sorten züchten und pflanzen. Die besten Samen erhält man aber nicht in Baumärkten oder Gartencentern, sondern auf einem lokalem Marktplatz in einer ländlichen Region.

Puffbohnen

Für die Aussaat im März sind ganz verschiedene Gemüse- und Pflanzenarten geeignet. Ein Beispiel für die frühe Aussaat ist die Puffbohne, die mit ihren robusten Eigenschaften auch widrigen äußeren Umständen trotzt. Sie sollte schon recht früh in den Boden gebracht werden in einer Tiefe von drei bis fünf Zentimetern und einem von 15 bis 30 Zentimeter.

Frührotkohl

Die schönen und einheitlich großen Rotkohlköpfe können schon zu einem recht frühen Zeitpunkt des Jahres zum Speiseplan gehören, wenn man mit der Vorkultur der Pflanzen bereits im März beginnt. So können die Pflanzen schon eine gewisse Robustheit entwickeln und je nach Wetterlage in den Außenbereich verlagert werden.

Kohlrabi

Das leckere Gemüse, welches oftmals als Zwischenmahlzeit genutzt wird, kann auch schon sehr früh in den Boden gebracht werden. Der Abstand zwischen den einzelnen Pflanzen sollte in jede Richtung circa 50 Zentimeter betragen, um ein ideales Wachstum zu garantieren. Er wächst zwar sehr langsam, wird dafür aber butterzart und nicht holzig.

Paprika

Chillis flickr©oceanarisPaprika gehört nicht unbedingt zu dem klassischen Gemüsegarten der Hobbygärtner, aber wer sich trotzdem für diese Frucht begeistern kann, sollte mit der Aufzucht der Pflanzen bereits im März beginnen. Erst wenn der Boden vollkommen frostfrei ist, sollte die Paprika in den Außenbereich gelangen. Ein lohnendes Anbauprojekt selbst im Balkonkasten können auch Chillies sein, man bekommt Saatgut für zahlreiche Schärfegrade – am Schluss hilft dann immer wieder nur: Selbst ausprobieren!

Da viele Gärtner die Absicht haben, ihre Waren auf einem typischen Gemüse- oder Tiermarkt anzubieten, ist es für sie unheimlich wichtig, die richtigen Sorten zum richtigen Zeitpunkt zu verwenden. Ein zu frühes Aussäen können erheblich Ausfälle oder Qualitätsmängel bedeuten.


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29. Februar 2008
Autor: Isabell

Clematis ©Kanko

Ende Februar und Anfang März ist die Zeit, in welcher die Natur langsam aus ihrem Winterschlaf erwacht und man die ersten Maßnahmen ergreifen muss, um für das Frühjahr gewappnet zu sein.

Als Hobbygärtner muss man jetzt schon dafür sorgen, dass die Bäume Freiräume zum Wachsen besitzen, dass der Rasen sich später als immergrüner Teppich präsentiert und die Blumen in voller Pracht erblühen. Das Thema Obstbäume ist in dieser Hinsicht eine Wissenschaft für sich, denn Obstbäume sollen im Gegensatz zu normalen Laubbäumen eher weniger Laub produzieren, sondern ihre Kraft für die Früchte aufwenden. Dazu sollte man beim Beschneiden der Bäume lieber Apfelbluete pixelio©sawistowskiganze Astpartien entfernen, anstatt mehrerer kleiner Zweige, denn jeder Schnitt bedeutet später einen weiteren Austrieb, womit die Krone weiter zuwächst. Früchte brauchen aber Freiraum und Licht, um optimal Reifen zu können. Durch den geringen Laubwuchs wird die Baumkrone auch besser durchlüftet, wodurch die Früchte nach Regen besser abtrocknen können und nicht verfaulen.

Das Säen von Gemüse oder Blumen im Freien kann ebenfalls schon Anfang März vorgenommen werden, allerdings sollte man beim Kauf der Samen darauf achten, dass es sich hier um Frühblüher und Frühsaaten handelt, die auf Witterungsumstände nicht so empfindlich reagieren. Mittels Folien lassen sich diese Pflanzen auch vor möglichem Frost schützen. Auch die Vorzucht in einemBaumblüte ©kruemmel2 Blumenkübel oder Saatschalen ist zu empfehlen. Ist die entsprechende Blumen oder Gemüsesorte noch nicht zur frühen Aussaat geeignet, kann man diese an einem hellen und kühlen Ort vorziehen, um sie bei angenehmen Temperaturen nach außen zu versetzen.

Besonders sorgsam muss man mit den Sträuchern im Garten umgehen. Man muss darauf achten, ob sie schon Blüten angelegt haben, die man dann entfernen würde. Himbeersträucher sollte man unbedingt nach der Erntezeit zurecht schneiden. Andere wie Rosen, Lavendel oder Clematis können im Frühling dann bearbeitet werden.
Mit diesen einfachen Arbeiten lässt sich der eigene Garten ganz einfach auf das Frühjahr vorbereiten.


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