Unkraut jäten, ohne lästiges Bücken? Frühes Ernten? 

Ein Hochbeet ist nicht nur hübsch anzusehen, sondern auch praktisch. Rückenschonend und leichter zu pflegen, als ein Beet, wie man es wohl aus den allermeisten Gärten kennt.

Ein Hochbeet sieht auf einem Hang angelegt, ebenso schön aus, wie auf einer ebene Fläche. Zum Bau des Hochbeets sollte man nur stabile Materialen verwenden, besonders gut eignen sich z.B. Bohlen, Rundhölzer, aber auch Wellblech und Stein sind attraktive Materialien.

Beim Holz sollte man nur darauf achten, das es imprägniert ist, denn wenn das Holz erstmal gammelt, wird es auch ziemlich schnell das Beet tun.  Hierfür sind biologische Präparate besonders zu empfehlen. Übrigens: Bei den Holzsorten hat sich Lärchenholz als sehr widerstandsfähig erwiesen – es hält auch ohne Imprägnierung bis zu 15 Jahre.

Zu aller erst überlegt man sich, welche Höhe das Hochbeet einmal haben soll. Üblich sind 60-80 cm. Dann hebt man eine 20 bis 30 cm tiefe und ca. 130 cm breite Grube aus. Damit man noch bequem von allen Seiten gärtnern kann, sollte man das Beet nicht zu breit gestalten um auch die Beetmitte noch erreichen zu können.

Denken sie auch Wühlmäuse und andere Schädlinge. Besser ist also, den Boden zusätzlich mit engmaschigem Drahtgitter auszulegen, wo die kleinen Nager und auch Maulwürfe nicht durchkommen.

Die Innenwände kann man gut mit Teichfolie auskleiden, so kommt die Füllung nicht mit dem Rand in Berührung und es verhindert, das selbiger im Laufe der Jahre weggammelt.

Nun kann man beginnen, die verschiedenn Schichten zu füllen:

Schicht 1 im Hochbeet: Grobe Äste- und Strauchschnitt. Sie sorgen dafür, dass die Grünabfälle von unten gut durchlüftet werden und sich gleichmäßig zersetzen können. Füllen sie die entstandenen Lücken mit Häckseln.
Schicht 2 im Hochbeet: Laub, gehäckselte Sträucher, Grünabfälle, zerkleinerte Staudenreste Schicht 3-5 im Hochbeet: Gartenerde, Kompost und Blumenerde

Die Pflege des Hochbeetes:
Im Laufe der Jahre werden die Pflanzenreste im Hochbeet verrotten, wodurch das Erdreich absacken wird. Daher muss man bei erneutem Bepflanzen beachten, dass man das Beet – vor dem bepflanzen – üppig mit Kompost füllt.
Irgendwann ist es auch an der Zeit, die Füllung des Hochbeetes komplett zu erneuern, da die Nährstoffe erfahrungsgemäß nach 5-6 Jahren aufgebraucht sind.

Die verbrauchte Erde kann man aber dennoch wunderbar für die Bodenverbesserung in Blumen- oder Gemüsenbeeten nutzen.

Tipp: Beachten sie bei der Gartenpflege im Sommer, dass sie das Hochbeet immer ein wenig mehr gießen, als die anderen Beete. Der lockere Aufbau lässt die Erde schneller trocken und daher braucht es mehr Wasser, als üblich.

Vorteile eines Hochbeetes: Die Vorteile eines Hochbeetes sind ganz klar. Das lästige Bücken fällt weg, wenn man bspw. Jungpflanzen einsetzen will oder auch wenn das Unkraut mal wieder gejätet werden muss. Außerdem kann man früh im Jahr ernten – so denn man etwas entsprechendes angepflanzt hat 🙂 .

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