Nicht nur wir Menschen können manchmal einander nicht wirklich riechen, es gibt auch einige Pflanzen, die man im Garten nicht kombinieren sollte. Andere wiederum unterstützen sich sehr gut gegenseitig in ihrem Wachstum und passen gut zusammen. Hier sollen einige der besten Partner vorgestellt werden.

Natürlich kann man als Auswahlkriterium für einen ästhetisch gestalteten Garten mit schönen Gartenmöbel auch Pflanzenkombinationen von Farbe und Größe in Betracht ziehen. Oder Früh- und Spätblüher. Oder Stark- und Wenigzehrer, die immerhin meistens mit einem Boden vorlieb nehmen müssen. Darauf lohnt es sich auch nochmal einzugehen und es gibt auch sehr viel Literatur zu diesem Thema. Doch jetzt wollen wir uns einigen Dreamteams im Nutzgarten widmen.

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Tomaten und Tagetes

Die rot-orangene Studentenblume wird gerne als Unter- oder Zwischenpflanzung bei Tomatenpflanzen genommen. Hintergrund ist, dass diese kleinen Blumen sowohl gegen Nematoden im Boden helfen, die sonst die Wurzeln befallen können, als auch die weiße Fliege von den Tomaten abhalten. Außerdem helfen sie gegen Viruserkrankungen.

Erdbeeren und Knoblauch

Absolutes Traumteam, auch wenn man es nicht glauben mag. Der Knoblauch im Boden verbessert erstens den Geschmack der Erdbeeren und außerdem hält er viele Schädlinge davon ab, sich auf den Erdbeerpflanzen niederzulassen. Denn nicht nur beim Menschen, auch bei anderen Pflanzen entfaltet Knoblauch seine antibakterielle und fungizide Wirkung.

Obstbäume und Kapuzinerkresse

Kapuzinerkresse hat generell eine abwehrende Wirkung gegen Blattläuse und kann deshalb auch bei anderen Pflanzen zur Schädlingsabwehr gepflanzt werden. Aber besonders bei jungen Obstbäumen ist diese Kombination sehr beliebt, weil die Kapuzinerkresse außerdem die allgemeine Gesundheit der kleinen Bäumen fördert.

Zwiebeln und Karotten

Gegenseitig wehren sie durch ihre Ausdünstungen die gefährlichsten Schädlinge ab. Und zwar hilft die Zwiebel gegen die Möhrenfliege und die Möhren helfen gegen die Zwiebelfliege. Natürlich ist diese gegenseitige Abwehrfunktion nicht immer ausreichend, aber es handelt sich wirklich um sehr günstige Partner.

Lavendel und Rosen

Nicht nur, dass sie ein sehr schönes Bild abgeben, der dunkelblaue Lavendel und rote Rosen, der Lavendel tut ihnen auch noch Gutes. Und zwar hält er die lästigen Ameisen davon ab, über die Rosen herzufallen oder sich dort im Boden einzunisten und zusätzlich wirken seine Düfte auch bedingt gegen Läuse, die ihn nicht mögen.

Basilikum und Gurken/Tomaten/Kohl

Basilikum hat ein starkes Eigenaroma, welches man sich bei anderen Pflanzen zunutze machen kann. Vor allem als Unterpflanzung bei Tomaten, Gurken oder Kohlpflanzen hilft er gegen den Mehltau und wehrt außerdem die weiße Fliege ab, die sein Aroma nicht mag. Tomaten und Gurken sollte man übrigens auf keinen Fall zusammen kultivieren, denn hier können sich Herde von Mehltau oder weißen Fliegen bilden.

Brennessel und Obstbäume/Sträucher

Wer viele Beerensträucher oder Obstbäume hat, der tut daran, auch hier und da zwischendrin Brennessel wachsen zu lassen. Denn diese fördert die allgemeine Gesundheit von Boden und Bäumen, was wiederum zu besserer Ernte beiträgt. Außerdem wehrt ihr Aroma Blattläuse ab, die sich dann eventuell nicht auf den Obstpflanzen niederlassen. Und die passenden Gartenmöbel nicht vergessen.