Düngen wird von vielen Kleingärtnern noch immer angelehnt. Das Argument, wonach der Boden mit chemischen Stoffen belastet wird, ist aber längst antiquiert und kann mit der richtigen Anleitung zum Düngen anhand des prächtigen Pflanzenwachstumes eindrucksvoll widerlegt werden.

Da viele Pflanzen in den Gärten dem Boden mehr Nährstoffe entziehen als sie ihm letztendlich zurückgeben, ist Düngen eine Maßnahme, um dieses Ungleichgewicht wieder ins Lot zu bringen. Die meiste Energie in Form von Nährstoffen wird für das Blühen und der Samenbildung benötigt, weshalb im Vorfeld dieser periodischen Abschnitte das Düngen wertvoll für die Pflanzen sein kann. Zudem kompensiert der Dünger den Ausfall des natürlichen Kompost – da Gärtner dazu neigen, abgestorbene Pflanzenreste sofort zu beseitigen, kann sich keine natürlich Humusschicht mit wichtigen Nährstoffen bilden.

Das Grundprinzip des Düngens besteht aus drei wichtigen Inhaltsstoffen – Stickstoff, Phosphor und Kalium. Diese in einem richtigen Verhältnis können erheblich zum Wachstum der Pflanzen beitragen. Verwendet man zu viel dieser Inhaltsstoffe, verkehrt sich Hoffnung auf Wachstum ins Negative, denn zu viel Stickstoff schädigt beispielsweise das Pflanzengewebe und macht dieses krankheitsanfällig. Wird jedoch der Dünger richtig zur Anwendung gebracht, ist er so etwas wie das Salz in der Suppe.

Grundsätzlich kann man sich in den Gartencentern ausführlich beraten lassen, da es für fast jede Pflanzenart Spezialdünger gibt. Zudem lässt sich festhalten, dass man prinzipiell zwei Düngungschargen (Frühling, Sommer) planen sollte.