Der Sommer ist vorbei, der Winter naht – im Garten muss so einiges getan werden. Im Herbst werden Blätter fallen, der Boden wird frieren und das Gras wird seine grüne Farbe verlieren…

Ich möchte euch auch gar nicht abhalten von den Aufräumarbeiten und der wichtigen vorwinterlichen Pflege, damit im nächsten Frühjahr nicht alles aussieht wie in der Wüste. Trotzdem, wenn die wichtigen Arbeiten getan sind und noch etwas Energie verbleibt, und ihr zusätzlich plant, einen Kamin anzuschaffen, dann habe ich die ideale Samstagnachmittag-Beschäftigung für Euch: Brennholz hacken!

Ich habe das mal bei einem Freund von mir ausprobiert, und seitdem gehe ich immer, wenn der kalte Winter naht, zu ihm. Er hat einen Kamin, den man mit echtem Holz befeuern kann, aber er hasst es komischerweise, das dafür benötigte Material herzustellen. Könnte auch daran liegen, dass seine Frau ihm verbietet, das Holz in Scheiten zu kaufen, um ihn zur Bewegung zu animieren… jedenfalls besitze ich KEINEN Kamin, bin gerne an der frischen Luft und seit dem Experiment im letzten Jahr liebe ich das Holzhacken. Wir passen also perfekt zusammen.

Beim Hacken sollte man auf ein paar Dinge achten. Man braucht als Erstes einen Hackklotz und ein stabiles Beil. Die Stücke zum Hacken besorgt ihr euch über ein sogenanntes Flächenlos vom Forstmeister. Wenn ihr partout keinen Wald in der Nähe habt, dann schaut im Telefonbuch nach, wie ihr ansonsten an Brennholz kommt. Und nochmal: Hacken klingt zwar anstrengend, macht aber einen Riesenspaß!