Wer einen Schrebergarten besitzt oder direkt ein Haus mit Garten hat, wird derzeit wieder beobachten können, wie die Blätter sich langsam braun färben. Und dann dauert es auch nicht mehr lange, bis diese zu Boden fallen und von jemandem aufgelesen werden müssen. Und dieser jemand sind natürlich Sie. Aber welche Methoden gibt es, um das lästige Laub effektiv zu beseitigen?

Mit Laubsaugern gegen das Herbstlaub

In Mode gekommen sind über die letzten Jahre so genannte Laubsauger bzw. -bläser. Wie der Name schon sagt, kann mit diesen Geräten das Laub in der Hauptfunktion aufgesaugt werden. Die Sekundärfunktion, also die Verwendung als Laubbläser, ist eher sinnlos, da Stoffe unter dem Laub aufgewirbelt werden, welche der Atemluft nicht zuträglich sind.
Doch auch die Saugefunktion ist nicht frei von Nachteilen. So ist sie recht lärmintensiv, vor allen Dingen, wenn an dem Gerät noch ein Zerkleinerer ist, der das aufgesaugte Laub und kleine Äste zerhäckselt. In den Vereinigten Staaten wurde die Lärmbelastung als so unangenehm empfunden, dass dort in einigen Gemeinden seit Jahrzehnten die Geräte verboten sind. Inzwischen gibt es auch leisere Laubsauger, aber in der Regel ist bei der Arbeit doch ein Gehörschutz zu empfehlen.

Kritikpunkte

Ein weiterer Kritikpunkt kommt seitens des Umweltschutzes. Wer im Garten das Laub aufsaugt, gefährdet die Kleinstlebewesen, welche den Garten bevölkern und mit aufgesaugt werden. Also am besten einen Laubsauger nur auf künstlichen Untergründen benutzen.
Damit bleibt dann nur die manuelle Methode übrig, das Zusammenrechen des Laubs. Wobei Sie sich da auch eher um die Rasenfläche kümmern müssen und die Beete eigentlich außer Acht lassen können. Denn die liegengebliebenen Blätter geben einen wunderbaren natürlichen Dünger ab. So können Sie die Beete mit dem Laub vom Rasen bedecken. Wer das Laub aber lieber los werden möchte, sollte dieses nicht im Garten verbrennen, sondern die von den Stadtverwaltungen bereitgestellten Laubsäcke verwenden. Bei den meisten Wertstoffhöfen können diese kostenlos abgegeben werden oder man schaut nach, wann die Säcke an den Straßen direkt abgeholt werden.

Foto: LianeM – Fotolia.com

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