Motten sind jedem als Kleidermotten oder Lebensmittelmotten aus dem Haushalt bekannt. Im Garten dagegen könnte man es eher mit der Lauchmotte zu tun bekommen. In jedem Fall sind es die Larven der Falter, die den Schaden anrichten.

Die Larve der Lauchmotte (Acrolepiopsis assectella) befällt, wie es der Name schon sagt Blätter und Stiele verschiedener Zwiebelarten, z. B. der Küchenzwiebel ( Allium cepa), des Knoblauchs ( Allium sativum), des Schnittlauchs (Allium schoenoprasum) wie auch des Porrees (Allium porrum). Ist die Pflanze erst einmal befallen so wird sie krank. Der Schädlingsbefall lässt sich durch helle Streifen und helle Flecken erkennen. Das Lauch und die Zwiebeln verderben.

Wie die Weiße Fliege, so kann auch jede Mottenart durch Schlupfwespen bekämpft werden. Diese Wespen legen ihre Eier in die der Motten. Die Motteneier sterben ab. Neue Wespen schlüpfen und befallen mit ihrem Nachwuchs neue Schädlingseier. Der Prozess dauert so lange bis kein Schädling mehr da ist. Sind alle Motten vernichtet, dann sterben auch die Wespen ab.

Um alle Motten zu töten, müssen Schlupfwespen (Nützlinge) über einen längeren Zeitraum in regelmäßigen Abständen ausgebracht werden. Aus diesem Grund werden Schlupfwespen einiger Arten kommerziell gezüchtet. Das betrifft z. B. die Gattung Trichogramma. Darauf haben sich einige Schädlingsbekämpfungsfirmen spezialisiert.

Hat man einen Befall mit Motten, dann kann man Kärtchen mit Schlupfwespeneiern bestellen. Diese legt man alle zwei Wochen (so lange schlüpfen kleine Wespen aus den Kärtchen), bis es keine Schädlinge mehr gibt, aus. Diese Art der Mottenbekämpfung dauert bei Lebensmittelmotten ca. acht Wochen, bei Kleidermotten ca. zwölf Wochen. Das ist der Zeitraum in dem eine Generation der Motten ausstirbt.

Diese biologische Art der Mottenbekämpfung kann in Haus und Garten angewandt werden.