Ökologischer Teeanbau wird auf allen Kontinenten betrieben. Wie wird nun dieser Tee angebaut, welche Vor- und Nachteile hat ökologisch angebauter Tee gegenüber den herkömmlichen Sorten.

 

Ökologischer Teeanbau – Was heißt das?

Die verschiedensten Teesorten werden ohne chemischen Dünger, chemische Pflanzenschutzmittel meist in reiner Handarbeit angebaut. Als Düngemittel dienen vor allem Kompost und Stalldung.

Nachträglich kann mit Kräuterbrühen gedüngt werden. Eine Gründüngung vor dem Pflanzen oder Säen des Tees kommt ebenfalls in Frage. Das Pflanzen und das Ernten des Tees geschehen stets in reiner Handarbeit. Auf großen Plantagen werden die Teesorten in Mischkultur mit Bäumen als Schattenpflanzen und Leguminosen als Stickstofflieferanten (Unterpflanzung) angebaut.

 

Pfefferminze – Praxis im eigenen Garten

Die Pfefferminze bevorzugt einen schattig feuchten Standort. Der Boden sollte humus- und kalkhaltig sein. Vermehrt wird sie durch Ausläufer oder Samen. Vor dem Neupflanzen ist der Boden mäßig mit Stickstoff zu düngen. Dies geschieht z. B. mit Kompost oder Stalldung. Die Pfefferminze wächst sehr schnell in die Fläche. Bei der Vermehrung durch Samen ist zu beachten, dass dieser Tee sich in 2 Jahren bereits zurückkreuzt. Innzucht und Pflanzenkrankheiten können verhindert werden indem die Pflanzen in diesem Zeitraum neu gepflanzt werden. Das Ernten des Tees geschieht von Hand. Die Blätter werden das 1. Mal kurz vor der Blüte und dann ein 2. Mal bevor die Pflanze in Saat geht geerntet. Geerntet wird, wenn der frische Tau von den Pflanzen abgetrocknet ist. Die Blätter können sowohl frisch als auch getrocknet zum Tee verwendet werden. In Mischkultur mit Pfefferminze im Garten eignen sich Kartoffel, Tomaten, Kohlrabi oder Salat. Ungünstig ist die Kultur mit Kamille. Pfefferminze ist in Deutschland nicht winterhart, deshalb muss sie in der kalten Jahreszeit mit Reisig abgedeckt werden.

 

Die Anbaugebiete ökologischen Tees

Ökologisch angebauter Tee ist in der Regel etwas teurer als der im Supermarkt angebotene Tee. Dafür ist er besser in Geschmack und im Aroma. Dieser Tee ist garantiert besser verträglich und weitestgehend frei von Schwermetallen und Chemie. Jedes Anbaugebiet hat sein spezielles Geschmackserlebniss. Grüne und Schwarze Tees werden hauptsächlich in Entwicklungsländern in Asien, Südamerika und Afrika angebaut. Der höhere Preis garantiert eine faire Bezahlung der Arbeiterinnen auf den Plantagen. Kräutertees werden überall auf der Welt angebaut. In Mitteleuropa sind Sorten wie Pfefferminze und Kamille heimisch. Einheimische Tees aus biologischem Anbau findet man in den Bioläden jeder Region.

 

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Weiterführende Links
www.naturbauerngarten.de
www.nabu-natur-shop.de
www.naturland.de
www.teeblaetter.de

 

Teegärten in Afrika und China
Assam
Ceylon
Darjeeling
Taiwan
Indonesien
Japan
China
Afrika

 

Literatur
Themengärten
Autor: Ursel Borstell, Christa Hasselhorst
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Das Orchideen-Buch für Fortgeschrittene
Autor: Brigitte Goede
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Biogarten. Natürlich gärtnern
Autor: Jean-Michel Groult u.a.
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Gärten im englische Stil
Autor: Kristin Lammerting
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