Der Oleander zählt zu den immergrünen Pflanzen und stammt aus dem Mittelmeerraum. Beim Pflanzen des Wärme liebenden Oleanders sollte vor allem auf den Standort geachtet werden.

Am besten stellt man den Oleander an den wärmsten Standort, der zur Verfügung steht. Oleander wächst gut in Blumenerde, fühlt sich aber noch wohler, wenn der Erde etwas Torfmull beigemischt wird. Zusätzliches Düngen wie etwa mit Hornspänen oder Blaukorn, geben dem Oleander durchgehend die richtigen Nährstoffe, wobei ein bis zweimaliges Düngen pro Woche sinnvoll sein kann.

Der Wasserbedarf des Oleanders ist sehr hoch und vor allem im Sommer werden die Blätter schnell gelb und dann abgestoßen. Staunässe spielt für den Oleander keine so große Rolle. Da er ohnehin viel Wasser benötigt, ist er eher dankbar, wenn die Auffangschale etwas mit Wasser gefüllt ist, welches er sich bei Bedarf dann holt.

Die Pflanze ist giftig und Kinder sollten von ihr ferngehalten werden. Als Kübelpflanze kann der Oleander überwintert werden. Dazu braucht er einen kühlen, gutbelüfteten Ort. Für die Überwinterung im Garten ist der Oleander nicht geeignet. Ein Rückschnitt sollte vermieden werden, da dies oftmals auf Kosten der Blüten in der folgenden Saison geht.