Fleischfressende Pflanzen sind wirklich wunderschön bizarr und es gibt sie in vielen verschiedenen Variationen. Zwischen Ihren Grün- und Blühpflanzen ist sie eine willkommene Abwechslung und sorgt ganz nebenbei dafür, dass Sie weniger Fliegen in der Wohnung haben.

Es muss nicht immer die romantische Hortensie sein. Fleischfressende Pflanzen sind wunderschön uns sehr nützlich. Sie sind auch bekannt als Insektivoren und  Karnivoren, was nichts anderes bedeutet, als dass sie Insekten fangen und sich so ernähren. Die bizarren Pflänzchen haben spezielle Organe, mit denen sie kleinere Insekten fangen können. Sie optimieren dadurch ihren Nährstoffhaushalt.

Die Arten

Bei Fleischfressende Pflanzen  unterscheidet man in verschiedene „Fallentypen“. Nicht jede Fliegenfalle fängt nämlich auf die gleiche Art ihre Beute. Grob unterscheidet man dann weiter in aktive Fänger und passive Fänger. Es gibt Klebefallen (Beute bleibt an der Pflanze haften), Klappfallen (Beute wird in der Pflanze eingeschlossen), Saugfallen (Pflanze baut einen Unterdruck auf und saugt ihre Beute ein) und es gibt die Fallgrubenfallen (hier fällt das Insekt in einen Hohlraum der Pflanze). Immergrüne Sträucher und Pflanzen sind zwar hübsch anzusehen aber eine fleichschfressende Pflanzen haben so viel mehr zu bieten als Ihr Ficus.
Die meisten Arten können problemlos an der Fensterbank gehalten werden. Andere wiederum bevorzuge ein feuchteres Gebiet und wieder andere können sogar im Freien gehalten werden. Fleischfressende Pflanzen wachsen in der Regel langsamer als andere Pflanzen und sie benötigen eine hohe Luftfeuchtigkeit. Belesen Sie sich richtig, bevor Sie selbst die kleinen Fleischfresser züchten.

Fleischfresser selber züchten

Sie müssen nur eines der  dickfleischiges Pinguicula-Blätter abbrechen und auf feuchten (nicht nassen!) Torf zu legen. Dann spannen Sie eine Frischhaltefolie darüber und müssen nur noch abwarten bis sich neue Blätter an der Bruchstelle bilden. Und Stück für Stück können Sie dann Ihre fleischfressende Pflanze beim Wachsen beobachten.