Wenn ein Gewächs im heimischen Garten nicht fehlen darf, dann das Knöterichgewächs: Rhabarber!

Rhabarber ernten ist denkbar einfach.

Geerntet wird er bis Ende Juni und man verwendet nicht alles vom Rhabarber, sondern nur die kräftigen Blattstiele. Knollen und Blätter dürfen nicht gegessen werden, sie sind giftig – auch für Haustiere!

Die Blattstiele werden nicht abgeschnitten oder raus gerissen, sondern vorsichtig rausgedreht. Gleich danach die Rhabarberknolle gut düngen, denn die Knolle muss Kraft für die nächste Blüte sammeln. Gut gießen ist auch wichtig, damit der Rhabarber im nächsten Jahr auch wieder saftige und dicke Stiele hervorbringt.

Rezept: Rhabarber – Muffins

Rhabarber ist eines der kalorienärmsten Gemüse überhaupt – mit seinen vielen Ballaststoffen und Mineralien ist er im Zuge einer gesunden Ernährung beinah ein Pflichtnahrungsmittel.

Und da man gesund mit lecker im Falle des Rhabarbers gut miteinander verbinden kann, gibt es heute mal ein Rezept dazu: Rhabarber-Muffins.

Zutaten für 12 Portionen

  • 250 g Rhabarber
  • 175 g Butter
  • 1 Prise Salz
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 150 g Zucker
  • 4 Eier
  • 350 g Mehl
  • 1 Pck. Backpulver
  • 5 EL Milch
  • 75 g Puderzucker
  • den Saft einer halben Zitrone

Zubereitung:

Den frischen Rhabarber waschen und schälen (die fasrige „Pelle“ abziehen) und in kleine Stück schneiden. Dann das Fett, das Salz, Vanillezucker und dem normalen Zucker schaumig rühren. Die Eier nach und nach unterrühren.

Das Mehl – bis auf 1 Esslöffel, den noch aufbewahren – mit dem Backpulver und der Milch verrrühren. Die Rhabarberstücke im restlichen Mehl wenden und vorsichtig unter den Teig heben.

Den Teig nun in die Muffinformen füllen und im vorgeheizten Backofen bei 200° circa 30 Minuten goldgelb backen. Nach dem backen die Muffins auf einem Gitter auskühlen lassen.

Jetzt fehlt nur noch der süße Guss, Puderzucker und ein Schuss Zitrone miteinander verrühren und auf die Muffins streichen. Guten Appetit 🙂 !