Autor: Isabell Neueste Beiträge
Kategorien
heiß diskutiert
Autor: Isabell Um einen Rollrasen fachgerecht zu verlegen – also so, dass er anwächst und vom ersten Tag an gut aussieht – ist einige Vorarbeit zu leisten.
Der zu belegende Untergrund sollte eben sein, die Oberfläche locker, so dass der Rasen schnell anwurzeln kann, und frei von Steinen. Ideal ist eine mindestens zehn Zentimeter tiefe Schicht von gut durchlüftetem Mutterboden ohne Staunässe und möglichst ohne Verunreinigungen durch Unkrautsamen.
Vor dem Ausbringen kann der Untergrund noch einmal leicht gewässert werden, falls die Oberfläche zu trocken erscheint. Der Rollrasen sollte schnellstmöglich, spätestens jedoch am folgenden Tage verlegt werden. Sonst trocknen die Wurzeln aus, und in den Rollen kann sich zudem große Wärme entwickeln, welche die Pflänzchen zerstört.
Der Rollrasen sollte so verlegt werden, dass die Rasenkanten etwa einen Zentimeter überlappen. Bewährt hat sich, nach einer “Hin”-Rolle eine “Rück”-Rolle zu verlegen; so gleicht sich die Wuchsrichtung aus und das Rasenbild insgesamt wird gleichmäßiger. Anschließend ist der Rasen sanft(!) anzudrücken und ausgiebig zu wässern. Für kleinere Flächen sind zum Andrücken unter die Füße geschnallte Brettchen ausreichend, für größere Flächen empfiehlt sich das Verwenden einer Walze.
Nachdem der Rollrasen ausgelegt und gewässert wurde und optisch bereits einem fertigen Rasen ähnelt, verleiht er dazu, ihn umgehend nutzen zu wollen. Dies sollte jedoch nur im absoluten Notfall geschehen, denn die zarten Wurzeln des Rasens benötigen mehrere Wochen (mindestens zwei) Zeit, um gut mit dem Erdreich zu verwachsen, um länger, kräftiger und damit belastbarer zu werden.
Düngen sollte man den Rollrasen erst nach erfolgreichem Verwurzeln (Gefahr des “Verbrennens”). Wer seinem Rollrasen sein Bett mit Sorgfalt bereitet und ihm nach dem Verlegen die nötige Ruhe lässt, wird bald und lange Freude an ihm haben.