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heiß diskutiert
Autor: Stephanie Ich komme gerade aus der Uni und werde diesen leckeren Geruch einfach nicht los. Ein Mädchen, welches hinter mir saß, hat sich die Hände eingecremt. Der Duft kam mir sehr bekannt vor und es gar nicht lange gedauert, bis ich darauf kam, an was er mich erinnert.
Sanddorn. Die Pflanze besticht zunächst dadurch, dass sie mannigfache Bezeichnungen trägt. Ob als Au- oder Dünendorn, Fasanen- oder Sandbeere, mit allen ist sie bekannt.
Die Beeren des Sanddorns dienen in erster Linie als Nahrungsquelle von Vögeln, vorwiegend Fasanen, daher auch der Name Fasanenbeere. Sie sind oval und werden fast einen Zentimeter lang.
Von August bis Dezember kann man sie ernten und natürliche Kosmetikprodukte daraus herstellen. Obwohl der gemeine Sanddorn ursprünglich aus Nepal stammt, hat er sich mittlerweile über den ganz Eurasien verbreitet. Dabei fühlt er sich in Kieferwäldern bervorzugt heimisch. Was ich besonders interessant finde ist die Tatsache, dass er in Symbiose mit Aktinomyzeten, welche Luftstickstoff binden.
Sanddorn enthält übrigens mehr Vitamin C als etwaige Zitrusfrüchte. Hagebutten sind die einzigen Beeren, bei denen man einen noch höheren Vitamingehalt nachweisen konnte.