Im Herbst ist genügend Zeit um seine Pflanzen in das warme Haus zu bringen und besondere Aufmerksamkeit auf die übrigen Schätze im Garten zu legen, denn je besser Sie vorbereitet sind, desto eher halten sie den kalten Winter durch.

Das Herbstlaub ist schon etwas schönes. Nicht nur, dass es Atmosphäre schafft, auf dem Beet ist es ein prima Mulch-Ersatz. Doch auf dem Rasen gibt es einige Probleme, die Sie auf jedenfall beheben sollten.

Laub auf dem Rasen bedeutet, weniger Lichtaufnahme für letzteren, was das Mooswachstum wiederum begünstigt. Wenn Sie das Laub einmal in der Woche sammeln, nützt es Ihnen mehr zwischen Stauden, besonders Schattenstauden. Falls Sie zu faul sein sollten, dann einfach mal den Mäher etwas höher einstellen und das Laub mit dem Rasen mähen. Auf Düngemittel sollte man besser verzichten, sofern es sich nicht um einen speziellen handelt, der wenig Stickstoff, dafür viel Kalium enthält. Wer sich vielleicht aus dem Biologieunterricht an die Natrium-Kalium-Pumpe erinnert weiß, dass ein erhöhter Kaliumspiegel eine erhöhte Salzkonzentration bewirkt. Salz schützt also vor Frostschäden. Warum denke ich jetzt schon wieder an das Salzstreuen im Winter? Gut, dass es bis dahin noch etwas dauert… Das letzte mal mähen: Anfang November, etwa fünf Zentimeter stehen lassen.