Auch für Leute ohne grünen Daumen

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Frühling

5. Dezember 2011
Autor: Isabell

Die Schokoladenblume und die Schokoladen-Kosmee, die oftmals ebenfalls als Schokoladenblume bezeichnet wird, bereichern den heimischen Garten nicht nur mit ihren hübschen Blüten, sondern vor allem mit einem süßen, verführerischen Duft, der ihren Namen alle Ehre macht.

Denn die Schokoladenblume (Berlandiera lyrata) und die Schokoladen-Kosmee (Cosmos atrosanguineus) verbreiten ein schokoladiges Aroma, das jedoch nicht zum Anbeißen einladen soll, denn essbar sind beide Blumenarten nicht. Stattdessen finden sie als Zierpflanzen Verwendung und können bei entsprechender Pflege lange die Nasen und Augen ihrer Gärtner erfreuen. Obwohl sie sich in ihrem Namen sehr ähnlich sind und entsprechend des Öfteren miteinander verwechselt werden, gehören die beiden Blumen zu unterschiedlichen Pflanzengattungen und sind demnach nicht eng miteinander verwandt.
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21. November 2011
Autor: Isabell

Das Tränende Herz, auch Herzerlstock genannt, hört heute auf den wissenschaftlichen Namen Lamprocapnos spectabilis, nachdem sie lange Zeit als Dicentra spectabilis, also (Zweifarbige) Herzblume, klassifiziert wurde.

Das Tränende Herz ist eine Staude, die ursprünglich aus Korea und China stammt, sich mit ihren ungewöhnlichen Blüten aber längst einen festen Platz in deutschen Ziergärten erobert hat. Bis zu 90 Zentimeter hoch wird die Pflanze, die zumeist mit leuchtend rosa, in Zuchtformen aber auch mit strahlend weißen Blüten betört. Sie bilden dabei grob die Form eines Herzens aus, an dem ein weiteres Blütenblatt geformt wie ein Tropfen oder eine Träne hängt und so den ungewöhnlichen Namen des Mohngewächses bedingen.
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16. November 2011
Autor: Isabell

Auch für den Winter verkündigen Bauernregeln und Bauernweisheiten so allerlei interessante Vorab-Neuigkeiten, von denen heutzutage die meisten jedoch kaum mehr Beachtung finden.

Trotzdem sollen an dieser Stelle auch ein paar Bauernregeln für den Winter aufgezählt werden, nachdem wir uns mit Bauernweisheiten für den Herbst ja bereits beschäftigt haben. Auch im Hinblick auf die kälteste aller Jahreszeiten befassen sich die überlieferten Weisheiten vor allem mit Wetterphänomenen, sei es mit ihren Vorboten oder dem Wetter selbst. Manche sind auch einfach nur humorvolle Kommentare, die deswegen aber nicht weniger weise sind. In diesem Sinne: „Steht im Winter noch das Korn, ist es wohl vergessen wor’n.“
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19. Oktober 2011
Autor: Isabell

Der Waldmeister gehört zu den beliebtesten Kräutern, vor allem in der Naturheilkunde. Eigentlich wächst er in Waldgebieten, vor allem in Buchenwäldern, doch auch im eigenen Kräutergarten macht sich die Pflanze mit den zarten weißen Blüten sehr gut.

Mit dem Waldmeister im Kräutergarten hat man aber nicht nur ein vielseitig einsetzbares Heilkraut zur Hand, sondern auch ein aromatisches Küchengewürz. Traditionell wird Waldmeister bereits seit Jahrhunderten vor allem für die berühmte Maibowle verwendet, doch auch als Tee oder zur Verfeinerung von Süßspeisen ist er sehr beliebt. Jedoch sollte man Waldmeister nur in Maßen genießen, da eine zu hohe Dosis des in dem Kraut enthaltenen Cumarin Schwindel, Kopfschmerzen und andere Beschwerden hervorrufen kann. Der Anbau der Pflanze ist relativ unkompliziert, da das Gewächs hierzulande heimisch, außerdem winterfest und leicht zu vermehren ist.
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11. Oktober 2011
Autor: Isabell

Damit der Gartenteich im Winter keinen Schaden nimmt, müssen im Vorfeld der kalten Jahreszeit ein paar vorbeugende Maßnahmen getroffen werden. Die meisten sind dabei recht unaufwendig, aber umso effektiver, daher sollte man sich die Mühe in jedem Fall machen.

Denn wenn Pflanzen und Fische im Gartenteich auch im Winter weiterleben und im Frühjahr wieder unbeschadet aus dem Eis hervor kommen können, erspart man sich jede Menge Wiederaufbau- und Rettungsmaßnahmen, die an einem vernachlässigten Winterteich nötig werden. Zum Teil sorgt die Natur selbst dafür, dass der nasse Lebensraum seinen Bewohnern nicht zum Verhängnis führt, so zum Beispiel durch die wunderbare Anomalie des Wassers, das von oben nach unten gefriert und Fischen stets genügend Platz zum Leben lässt.
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6. September 2011
Autor: Isabell

Das Vertikutieren, also die Belüftung des Bodens mithilfe entsprechender Gartenwerkzeuge, ist eine unumgängliche Arbeit im eigenen Garten, wenn man seinen Rasen lange erhalten möchte.

Denn nur durch das Vertikutieren kann man den unerwünschten Wuchs von Moos und anderen Pflanzen auflockern und damit den Boden belüften. Auch alte Rückstände vom Rasenmähen können das Wachstum der Gräserpflanzen behindern. Ob das Vertikutieren des eigenen Rasens notwendig ist, sieht man relativ leicht, wenn man sich den Wuchs etwas genauer ansieht. Am besten geschieht dies im Frühjahr, idealerweise bis spätestens Anfang Mai. Dann hat der Rasen genügend Zeit, sich zu erholen und zu gedeihen, damit man die Sommermonate mit einem entspannten Blick auf eine ebene grüne Fläche genießen kann.
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24. April 2010
Autor: Holger

Mehrmals im Jahr müssen aus dem Rasen alle Unkräuter entfernt werden. Hervorragend eignen sich für diesen Zweck Vertikutierer aller Art. In einfachster Art nimmt man eine Art Rechen.

Arten von Vertikutierern

Es gibt Motor- und handbetriebene Vertikutierer. Bei den letzteren spielt die Muskelkraft eine große Rolle. Motormodelle werden nach Benzin- und Elektromotoren unterschieden. Bei den Vertikutierern mit Elektromotor muss der Käufer besonders auf die Motorleistung achten. Verschiedene Modelle glänzen mit guter Leistung. Vertikutierer auf Benzinbasis sind vor allem für große Flächen ohne Stromanschluss geeignet. Akku-Modelle gibt es meiner Meinung noch nicht. Der normale Kleingärtner sollte sich für ein leistungsstarkes Elektrogerät entscheiden. Solche Geräte gibt es schon für unter 100 €. Die Konkurrenz mit Benzin ist da etwas teuerer.

Funktionsweise eines Vertikutierers

Jeder Vertikutierer hat als Arbeitswerkzeug viele senkrechte Messer. Diese entfernen drehend kämmend mühelos alle Unkräuter, Filze und Moose aus dem dichten Gras. Vor dem Vertikutieren ist der Rasen jedoch tief abzumähen. weiter Lesen »


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8. Mai 2009
Autor: Isabell

Die Gründe sind vielfältig, warum sich Menschen mit der Pilzzucht beschäftigen. Ob aus kulinarischen, wissenschaftlichen oder rituellen Gründen. Spaß macht sie, die Pilzzucht.

Außerdem gibt es einige vernünftige Gründe Pilze nicht mehr nur im Wald zu sammeln. Erstmal kann man sich bei Eigenzüchtungen sicher sein, dass sie essbar sind, denn essbare Pilze sind mancherorts selben geworden und man weiß, dass die Pilze nicht belastet sind und somit keine Erkrankungen auslösen.

Es gibt unterschiedliche Arten, Pilze anzubauen und zu züchten. Hier und heute möchte ich nur darauf eingehen, wie Pilze auf losem Holzbodensubstrat (besser bekannt als Rindenmulch) angebaut werden. Da den meisten Lesern hier die Gartenarbeit und Gartenpflege sowieso Spaß macht (nehme doch ich an?), wäre vielleicht die Pilzzucht auch mal eine interessante Angelegenheit.

Pilzzucht auf losem Holzsubstrat/Rindenmulch

Man braucht Rindenmulch, den es in jedem Garten- oder Baumarkt gibt, und Dübelbrut. Es können auch andere Holzarten verwendet werden, doch Rindenmulch hat den Vorteil, dass kaum Fremdkeime diesen Nährboden besiedeln.

Idealerweise erfolgt die Anlage der Kultur bei feuchtwarmen Wetter im Frühling, Herbst und Winter sind eher ungeeignet. Wählen sie einen schattigen Platz im Garten, wie etwa unter Bäumen, und heben sie den Boden  ca. 15 cm tief aus – die Größe legen sie natürlich selbst fest.

Erst einmal wird die Vertiefung bis zur Hälfte mit dem Mulch gefüllt und verteilt anschließend werden die Dübel gleichmässig auf dieser Fläche verteilt.

Generelle Regel: Je mehr Dübel, desto besser (alle 10 cm 1 Stück).

Nun wird die Grube mit dem restlichen Mulch aufgefüllt. Um ein feuchtes Klima zu gewährleisten, kann man die Kultur noch mit einer weiteren Schicht Erde abdecken. Auch ein Überwuchs mit Gras ist möglich. Ist es im Sommer sehr trocken, ist gelegentliches Wässern natürlich von Vorteil.

Je nach Art der Pilze und der Witterung können sie schon im kommenden Herbst mit Pilzwuchs rechnen.


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