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Autor: Holger Die Spinnmilben (Tetranychidae) sind Pflanzensaftsauger, die ihr Gespinst an der Unterseite der Blätter bauen. Von oben erscheinet das Grün bei Befall hell gesprenkelt, es vertrocknet und fällt ab.
Ein Vertreter, die Rote Spinne (Panonychus ulmi) ist in unseren Breiten besonders stark vertreten. Sie vermehrt sich explosionsartig bei trockener Luft und hohen Temperaturen. Besonders betroffen sind im Garten Bohnen und im Gewächshaus die Gurken.
Vorbeugend werden die Pflanzen, z. B. im Gemüsegarten, mit Brennnesselbrühe eingesprüht, das stärkt die Pflanzen. Auch Mulchen weiter Lesen »
Autor: Holger Motten sind jedem als Kleidermotten oder Lebensmittelmotten aus dem Haushalt bekannt. Im Garten dagegen könnte man es eher mit der Lauchmotte zu tun bekommen. In jedem Fall sind es die Larven der Falter, die den Schaden anrichten.
Die Larve der Lauchmotte (Acrolepiopsis assectella) befällt, wie es der Name schon sagt Blätter und Stiele verschiedener Zwiebelarten, z. B. der Küchenzwiebel ( Allium cepa), des Knoblauchs ( Allium sativum), des Schnittlauchs (Allium schoenoprasum) wie auch des Porrees (Allium porrum). Ist die Pflanze erst einmal befallen so wird sie krank. Der Schädlingsbefall lässt sich durch helle Streifen und helle Flecken erkennen. Das Lauch und die Zwiebeln verderben.
Wie die Weiße Fliege, so kann auch jede Mottenart durch Schlupfwespen bekämpft werden. Diese Wespen legen ihre Eier in die der Motten. Die Motteneier sterben ab. Neue Wespen schlüpfen und befallen mit ihrem Nachwuchs neue Schädlingseier. Der Prozess dauert so lange bis kein Schädling mehr da ist. Sind alle Motten vernichtet, dann sterben auch die Wespen ab. weiter Lesen »
Autor: Holger Aus der Familie der Mottenschildläuse stammen verschiedene Läuse, die als weiße Fliege bezeichnet werden. Die Gewächshaus-Weiße Fliege oder auch Trialeurodes vaporariorum ist eine Weiße Fliege die hier beispielhaft betrachtet werden soll. Sie ist nur ihrem Namen nach eine Fliege.
Diese Fliegen, Läuse, mit einer Körperlänge von 1,5 Millimetern haben einen hellgelblichen Körper. Dieselbe Farbe besitzen die Flügel, die den Hinterleib in Ruhestellung bedecken. Sie sind mit weißem Wachs überzogen. An einer Drüse am Hinterleib wird das Wachs ausgeschieden. Mit 5 Millimetern Spannweite sind die weißen Vorderflügel sehr groß und dominieren die Gestalt der Läuse. Ihrem Äußeren nach sind sie eher Fliegen oder kleinen Schmetterlingen zuzuordnen. Die Flügeladerung ist kaum noch vorhanden. Die Sprungmuskulatur der Hinterbeine ist stark ausgebildet.
Die ursprünglich aus Mittelamerika stammende Fliege wurde 1848 nach Europa eingeschleppt. Wegen ihrer Temperaturempfindlichkeit, sie vertragen nur begrenzt Temperaturen unter 0°C, sind die Läuse in Europa eigentlich nur in Gewächshäusern oder in Wohnungen anzutreffen. Außerhalb dieser Räume sind sie kaum überlebensfähig.