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Gartenbau

6. Juni 2008
Autor: Isabell

Sie wollen Ihren Garten verändern, haben nur Angst die Veränderungen vorzunehmen? Wie wäre es mit einem Garten ganz im japanischen Stil? Wenn Sie glauben das dies nicht machbar ist, dem seien an dieser Stelle ein paar Tipps gezeigt.

Anregungen findet man in erster Linie in Gartenausstellungen, die einige Möglichkeiten der japanischen Variante zeigen.
In der Landschaftsgestaltung japanischer Gärten wird sich meist auf das Wesentlich konzentriert und auf unnötige Spielereien verzichtet. Es geht um die Harmonie der Elemente wie Stein und Bäumen, die eine Funktion haben. Zahlreiche Pflanzenansammlungen gibt es keine, sondern es ist getreu nach dem Motto – weniger ist mehr. Der Garten strahlt durch weniger Elemente viel mehr Ruhe und Harmonie aus.

japanischer Garten © flickr / David Plotzki

Einzigartige Kombinationen mit wenig Elementen spielen die zentrale Rolle und schaffen ein beruhigendes Gesamtbild. Der Kreativität sind bei der Umsetzung eigentlich keine Grenzen gesetzt, nur sollten auf Überladungen verzichtet werden.
Die grundlegenden Materialien oder Bestandteile eine japanischen Gartens sind Steine in jeglicher Form. Mit Kies geharkte Flächen symbolisieren das Element Wasser – eine gute Alternative, falls kein Platz im Garten für einen Teich ist. Es kommt in erster Hinsicht auf Formen und weniger auf zu viel Farben an.

Um einen japanischen Garten selbst anzulegen, braucht man neben Gartenkenntnissen auch eine gute Vorstellungskraft. Der Platz spielt dabei kaum eine Rolle, denn auch auf kleinstem Raum lassen sich die Elemente wie Steine, kleine Steinbecken und Pflanzen unterbringen. Wenn man den notwendigen Platz hat, dann ist ein Pavillion ein schöner Blickfang. Als Tipp fast unverzichtbar ist Bambus in Form von Rohren oder Matten ein ideales Element.
Der Garten sollte nicht auf den ersten Blick vollständig erfassbar sein, sondern Raum für unterschiedliche Betrachtsvarianten und fließende Bewegungen geben.

Bambus © flickr / oliveheartkimchiAbhängig vom Umfang ihres neu anlegten Gartens sollte man einige Zeit einplanen. Es ist am Besten mit dem Anbau der Wasserlandschaft oder auch in Form von trockenen Kiesflächen zu beginnen. Optimal ist es, wenn man etwa ein Drittel des Gartens dafür einplant. Die zentrale Position kann mit einem großen Stein oder Baum geschaffen werden, dem alle anderen Dinge untergeordnet werden. Anschließend können Steinflächen entsprechend nach Wahl bestückt werden, Kiesflächen, Rasen sowie kleine Pflanzenbeete anlegt werden.

Haben Sie ihren neuen Garten erst einmal fertiggestellt, bedarf er relative weniger Pflege – im Gegensatz zu blumenbestückten Gärten.


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25. Mai 2008
Autor: Isabell

In der modernen Küche kann auf Kräuter verschiedenster Art nicht verzichtet werden. Da ist es nützlich und auch noch gesund, wenn man über einen eigenen Kräutergarten verfügt.

Besonders Klöster sind für die Vielseitigkeit ihrer Kräutergärten bekannt. Der Privatgärtner wird in den meisten Fällen weit weniger Fläche verplanen können, er hat allerdings auch nicht für alle im Kloster genutzten Pflanzen Verwendung. Für die beliebtesten Küchenkräuter reicht ein relativ kleines Gartenstück.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten zur Gestaltung des Kräutergartens. Man kann die Kräuter durch niedrige Buchsbaumhecken voneinander abgrenzen, wobei die Formen dem eigenen Ideenreichtum unterliegen.
Eine Alternative dazu ist die Bepflanzung einer Kräuterspirale, die man entweder selbst bauen oder bereits fertig kaufen kann.

Der Kräutergarten - Quell grüner Freude! © flickr / cyancey

In allen Kräutergärten muss den Bedürfnissen der einzelnen Pflanzen Rechnung getragen werden, um später in den Genuss üppig wachsender Kräuter zu kommen. Pfefferminze liebt beispielsweise Feuchtigkeit, sie wird auch bei liebevollster Pflege nicht auf trockenem Land gedeihen. Ein integrierter Miniteich schafft für dieses Kraut beste Lebensbedingungen, es wird also wie Sauerampfer in feuchten, schattigen Bereichen angebaut. In der Kräuterspirale entspricht das dem unteren Teil. Südliche Kräuter wie Thymian und Salbei bevorzugen Trockenheit und Sonnenbestrahlung, in einer Spirale besiedeln sie den oberen Bereich. Dazwischen ist Platz für Zitronenmelisse und Bohnenkraut. Diese Kräuter brauchen ebenso wie Liebstöckel Feuchtigkeit wie Sonne. Lavendel gedeiht am besten allein, es mag die Nähe anderer Kräuter nicht.

Es sind nur einige wenige Grundkenntnisse erforderlich, um in den Besitz eines Kräutergartens zu kommen, der mit seinen Düften und Würzmöglichkeiten das persönliche Wohlbefinden erheblich steigert.


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14. Mai 2008
Autor: Isabell

Tomaten sind gesund und leicht selbst anzubauen © flickr / Pingu1963

Auch wenn das Wetter noch so schön ist und zum Pflanzen der Tomaten wie geeignet erscheint, sollten Tomaten erst nach den Eisheiligen, also ab dem 20. Mai gepflanzt werden. Denn eine kalte Nacht verursacht Wachstumsstörungen, unter denen die Pflanze lange zu leiden hat.

Tomaten sind in Bezug auf Klima und Boden ansonsten recht anspruchslos. Ein warmer, möglichst nicht zügiger Standort und wenig Regen bekommt ihnen am Besten. Zudem kann man sie über viele Jahre immer an den selben Platz setzten.
Da Tomatenwurzeln tief in den Boden wachsen, sollte dieser bereits im Herbst spatentief umgegraben und mit frischem Kompost versetzt werden. Wer den nicht hat, kann auch im Mai abgeschnittene Brennnesseln unter die Pflanze setzen, die im Verlauf der Zersetzung wertvolle Nährstoffe an die Pflanze abgeben.

Frisch gedüngte Erde mögen Tomaten überhaupt nicht. Die Pflanzlöcher sollten einen Abstand von 80 X 80 cm und eine Größe von 20 X20 cm haben. Die Tomatenpflanzen können bis zum untersten Blattansatz in die Erde gepflanzt werden, nachdem eine 1,50 m über der Erde stehende Stütze für sie eingeschlagen wurde. Die aus dem Stengel treibenden neuen Wurzeln beeinflussen ein günstiges Wachstum.

Da Tomaten viel Wasser benötigen, aber keinen nassen „Fuß“ mögen, wird zum Gießen ein größerer Topf ebenerdig neben die Tomatenpflanze gesetzt.


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10. Mai 2008
Autor: Isabell

Der Anbau von Kartoffeln ist im Grunde genommen ziemlich einfach, da Kartoffeln auf nahezu jedem Boden gedeihen. Kartoffelnpflanzen sind sehr robust und können demnach stark gedüngt werden, ohne dass die Pflanzen dabei eingehen. Allerdings sollte beachtet werden, dass die Pflanze keinen “frischen Mist” verträgt und der Geschmack unter einer eventuellen Überdüngung leiden kann. Die Haltbarkeit der Kartoffeln kann schon beim Anbau durch genügend Kalium im Boden verlängert werden.

Kartoffeln sind das Herz jedes Essens © flickr /

Bei der Pflanzung sollte beachtet werden, dass die Pflanzen gesund sind. Es stellt sich als Vorteil heraus, wenn die Pflanzen bereits vorgekeimt sind, da die Pflanzen schnell absterben und oft nur so ein ausreichender Ertrag möglich ist. Dazu können die Pflanzen im Spätwinter in Räumen mit großem Lichteinfall und einer Temperatur von etwa 10-15° untergebracht werden, dass diese vorkeimen. Gepflanzt werden die Pflanzen schließlich im Frühjahr (April). Die Abstände zwischen den Pflanzen sollten in der Regel nicht weniger als 35 cm, die der Reihen mindestens 75 cm messen. Vor allem auf die Pflege während des Wachstums sollte geachtet werden. Somit ist das Entfernen von Unkraut sehr wichtig.

Nach der Ernte sollten die Kartoffeln in jedem Fall trocken, kühl und dunkel gelagert werden.


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8. April 2008
Autor: Isabell

Die Auswahl an verschiedenen Salatsorten ist sehr vielfältig. Angefangen mit dem Eisbergsalat; ein Kopfsalat der große Köpfe bildet und knackige Blätter hat. Dieser wird oft in den Sommermonaten gepflanzt.

Der Rote und Grüne Kopfsalat sind die Klassiker unter den Salaten. Bei regelmäßiger Pflanzung kann das ganze Jahr über frisch geerntet werden. Außerdem wird ein bisschen Landwirtschaft mit ziemlicher Sicherheit ihren Garten wieder neu beleben.

Es gibt noch weitere leckere Sorten, die nicht nur als Setzlinge ausgepflanzt sondern auch direkt an der Stelle ausgesät werden können; Schnitt- oder Pflücksalate wie zum Beispiel Lollo- Rosso, Eichblatt und Ruccola. Hier können zum Verzehr einzelne Blätter entfernt werden, die anschließend wieder nachwachsen.

Salate eignen sich nicht nur für den Garten, sondern auch für die Pflanzung auf dem Balkon, wenn möglich an einen sonnigen geschützten Standort. Es ist dabei nur zu beachten, dass pro Topf ein Kopf gepflanzt wird. Die besten Nachbarn für Salate sind zum Beispiel Erdbeeren, Bohnen, Kohl, Radieschen, Spinat und Tomaten. Petersilie sollte man dabei besser meiden.

Auch im Herbst können noch verschiedene Salate angebaut werden wie beispielsweise Zuckerhut, Endivien oder Radicchio. Diese sind sehr gut haltbar und auch zum Einlagern für den Winter geeignet. Um immer wieder frisch ernten zu können, sollte man darauf achten, dass im Abstand von etwa 14 Tagen neue Pflanzen nachgesetzt werden. Im Sommer sollte man hitzebeständige Sorten verwenden und auf regelmäßige Düngung achten. Bis aus diesen kleinen Pflänzchen dann Salatköpfe werden, dauert es dann im Frühling ca. sieben, im Sommer vier bis fünf Wochen.


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31. März 2008
Autor: Isabell

perfekter Garten flickr©David Plotzki

Wenn man die wöchentlichen Gartensendungen im Fernsehen verfolgt, kann man schon etwas neidisch werden. Der perfekte Rasen, der schön gestaltete Gartenteich, das Blumenmeer und die idyllische Grillecke – alles perfekt angeordnet und organisiert.

Wenn man im Frühjahr wiederholt bei der Planung des eigenen Gartens verzweifelt, weil der Rasen mal wieder nicht wachsen möchte, die Rosen falsch beschnitten wurde und die Hecke ins Unendliche wuchert, sollte man Experten zu Rate ziehen. Landschaftsgärtner können nicht nur öffentliche Grünfläche zu neuem Glanz verhelfen, sondern auch private Gärten neu gestalten. Im Vorfeld wird sich mit dem Experten zusammen gesetzt und ihre Vorstellungen mit dem Möglichen in Einklang gebracht. Damit man sich dies besser vorstellen kann, haben professionelle Firmen die entsprechende Software, um Ihnen schon auf dem Computer die ersten 3-D Bilder ihres zukünftigen Gartens anbieten zu können.

Zusammen mit Handwerkern wird dann die Grillecke installiert, der Rasen neu gesät, die Hecke und die Blumen gepflanzt. Je nach Budget lässt sich auf diese einfache Art ihr idealer Garten formen und mit den richtigen Tipps brauchen sie nur noch punktuell eingreifen, um sich dieses Paradies zu bewahren. Die Kosten für eine solche Umgestaltung des Gartens durch die Hand des Experten richten sich nach der Größe der Fläche, den benötigten Materialien und dem Aufwand. Für Menschen, die selbst nur wenig Zeit haben, die ideale Methode zur Verschönerung des eigenen Gartens.


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20. Februar 2008
Autor: Isabell

Rhododendron mit rosa Blüten © flickr / Miki James

In einem von vielen deutschen Gärten stand einmal ein Rhododendron. Er war sehr groß und trug viele Blüten, die das Herz der liebend pflegenden Besitzerin erfreuten.
Doch nichts hält ewig und so erkrankte der Busch eines Tages an einer mysteriösen Seuche, die zuerst seine Blüten und im weiteren Verlauf der Krankheit auch die Blätter anzugreifen begann. Das Gewächs befand sich zusätzlich im Schatten zweier großer Bäume. So stellte sich dem Verfasser dieser Zeilen vor einigen Wochen die Aufgabe, den nunmehr toten Rhododendron im Auftrag der trauernden Besitzerin aus dem Erdreich zu entfernen.

Dabei besitzt besagter Schreiber allerhöchstens einen schwach hellgrün gefärbten Daumen, und so freute ihn die Aussage „Rhododendren sind Flachwurzler – das dürfte kein Problem sein“ sehr. Den Spaten schwenkend, begab er sich zur Operationsstelle, wo das Gewächs bereits entfernt worden war und nur noch ein imposanter Strunk von ca. 30 Zentimetern Durchmesser aus dem Boden ragte. Kein Problem, denn: Rhododendren wurzeln flach. Die Wurzeln, die im Zuge der nächsten Stunde mit außerordentlicher Beharrlichkeit jedem Spatenstich trotzten, würden also bald besiegt sein. Erst mit Anbruch der zweiten Stunde kamen dem Recken gegen die Verwurzelung erste Zweifel: War das normal, dass zum Strunk Wurzeln in der Dicke eines Kinderarms hinführten? War knapp ein Meter zwanzig tief eigentlich immer noch „flach“? Mittlerweile türmten sich die Erdhaufen und der Rosenbaumstumpf hatte sich noch keinen Zentimeter bewegt.

Dafür förderte die Grabung andere interessante Dinge zutage: Ein altes Abwasserrohr, ungefähr auf achtzig Zentimetern. Ein Stromkabel, fast senkrecht dazu, unwesentlich tiefer (!), abgedeckt mit in die Erde eingegrabenen Ziegelsteinen (?!). Eine Tonscherbe aus dem alten Rom. Fünfeinhalb Regenwürmer. Und die Erkenntnis, dass in der Erdschicht eines Gartens viel leichter zu graben ist als im darunter folgenden Mix aus Ton und Sand.

Was bis heute nicht erreicht worden ist, ist die Entfernung des Strunks, aber ich arbeite dran.


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