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Heilpflanzen

19. Oktober 2011
Autor: Isabell

Der Waldmeister gehört zu den beliebtesten Kräutern, vor allem in der Naturheilkunde. Eigentlich wächst er in Waldgebieten, vor allem in Buchenwäldern, doch auch im eigenen Kräutergarten macht sich die Pflanze mit den zarten weißen Blüten sehr gut.

Mit dem Waldmeister im Kräutergarten hat man aber nicht nur ein vielseitig einsetzbares Heilkraut zur Hand, sondern auch ein aromatisches Küchengewürz. Traditionell wird Waldmeister bereits seit Jahrhunderten vor allem für die berühmte Maibowle verwendet, doch auch als Tee oder zur Verfeinerung von Süßspeisen ist er sehr beliebt. Jedoch sollte man Waldmeister nur in Maßen genießen, da eine zu hohe Dosis des in dem Kraut enthaltenen Cumarin Schwindel, Kopfschmerzen und andere Beschwerden hervorrufen kann. Der Anbau der Pflanze ist relativ unkompliziert, da das Gewächs hierzulande heimisch, außerdem winterfest und leicht zu vermehren ist.
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23. Oktober 2009
Autor: Holger

Die Gartenpflanze Johanniskraut (Hypericum perforatum) ist schon seit dem Mittelalter als Heilmittel bekannt. Heute findet dieses Kraut sowohl in der Schulmedizin als auch in der Pflanzenheilkunde Beachtung.

Das Johanniskraut wird ganz einfach in unseren Gärten kultiviert. Es ist nicht sonderlich anspruchsvoll, liebt aber einen sonnigen und geschützten Standort und mag keine Staunässe. Dieses Kräutlein eignet sich auch hervorragend zum Anbau in einer Kräuterspirale in Gemeinschaft mit anderen Heilpflanzen. Das Johanniskraut ist mehrjährig und wächst bei geeigneter Bodenbeschaffenheit über einige Ernteperioden konstant. Es gedeiht auf steiniger und karger Erde hervorragend.

Günstig macht sich eine Vorkultur in kleinen Töpfen. Nach ca. vier Wochen sind die Samen gekeimt. Im April oder August können diese dann ins Freiland gepflanzt werden. weiter Lesen »


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9. Oktober 2009
Autor: Holger

Die Ringelblume (Calendula officinalis), bei uns als Garten- und Heilpflanze bekannt, ist auch im Bauerngarten eine eindrucksvolle Pflanze. Sie wird sehr gerne als Mischkultur mit vielen Gemüsesorten angebaut. Auch in der Volksmedizin spielt diese Blume eine wichtige Rolle.

Die Gartenblume – Ringelblume ist eine einjährige Pflanze. Sie wird jedes Jahr im Frühjahr neu gesät. Die Pflanze blüht den ganzen Sommer bis in den späten Herbst hinein, ist pflegeleicht und mag es sonnig, warm.

Werden die verblühten Triebe ausgeknipst dann bilden sich rasch viele neue Blüten. Die Ringelblume wirkt wachstumsfördend und stärkend auf andere Pflanzen. Deshalb wird sie oft in Mischkultur mit Gemüse z. B. Tomaten und Mohrrüben angebaut. Diese Gartenblume wirkt gesundend auf den Boden. Ihr strenger Geruch schreckt viele Schädlinge wie Schnecken ab. Es kann z. B. ein Streifen Ringelblume ums Salatbeet gesät werden. Die Ringelblume wirkt als biologisches Pflanzenschutzmittel gegen Blattläuse. Ihr Nektar ist wertvoll für Bienen und Schmetterlinge.

Die Ringelblume ist anfällig gegen Mehltau. Ein gutes Mittel ist das Besprühen mit pflanzlichen Substraten. Hilfreich kann z. B. eine Lauge aus Rainfarn (Tanacetum vulgare) sein.

Sonst sollten die betroffenen Blätter abtrocknen und dann entfernt werden. Eine Mischkultur mit weiter Lesen »


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17. September 2009
Autor: Holger

Blassrosa bis violett erscheint im September und Oktober die Herbstzeitlose. Diese besondere Pflanze zeichnet sich dadurch aus, dass sie im Herbst nur blüht während Blätter und Samen im Frühjahr gebildet werden.

Die Herbstzeitlose ( Colchicum autumnale) gehört zu den Lilienartigen (Liliales)  Gewächsen. Pflanzzeit für die Knollen ist Juli – August. Die Vermehrung erfolgt bevorzugt durch Samen, da die Knollen keine Zwiebel sind. Diese Pflanze benötigt einen feuchten Boden, d. h. regelmäßig gießen. Sie steht gerne in der Sonne oder im Halbschatten. Die Knollen werden ca. 15 cm tief in den Boden eingebracht.

Besonders schön sieht die Herbstzeitlose in Gruppen auf Rasenflächen aus. Zu beachten ist weiter Lesen »


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