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Heilpflanzen

30. Oktober 2009
Autor: Holger

Zwiebeln (Allium cepa) werden vorbeugend gegen Pflanzenkrankheiten und für ein besseres Wachstum in Mischkultur gehalten. Es ist kaum zu glauben wie viel Gedanken sich manch ein Gärtner um dieses übel riechende Gemüse macht. Die Zwiebel wird roh oder gegart gegessen, der Saft ist Medizin bei jeder Krankheit.

Onion in a Barcelona local market

Die Zwiebel ist ein Schwachzehrer. Sie steht also in der drei – jährigen Fruchtfolge an letzter Stelle. Sie harmoniert besonders mit Mohrrüben und Erdbeeren. Zwiebeln und Mohrrüben wehren gegenseitig Zwiebel- und Möhrenfliege ab. Eine Mischkultur mit Kamille ist besonders gut fürs Aroma und fürs Wachstum der Zwiebel geeignet. Dieses Kraut vertreibt außerdem Bodenschädlinge. Wilder Majoran hält Ameisen fern und schützt das Laub vor Mehltau. Andere Pflanzen, die sich besonders gut für eine Mischkultur eignen sind z. B. Bohnenkraut, Gurken, Dill, Petersilie und die Ringelblume. Als schlechte Nachbarn gelten Radieschen, Bohnen oder Kohlrabi. Zwiebeln werden oft von Spinnmilben befallen. Abhilfe schaffen hier Nützlinge wie Raubmilben. Staunässe unterbindet man durch Wahl eines luftigen Standorts. Ist die bebaute Fläche von einer Pflanzenkrankheit betroffen, dann ist ein weiterer Anbau von Zwiebeln in den nächsten Jahren zu vermeiden. Vertreter der Liliengewächse oder z. B. Kartoffeln sind auch über mehrere Jahre nicht als Vorfrucht anzubauen.

Die Zwiebel selber kommt auf kargen Böden mit wenigen Nährstoffen zurecht. In Frage kommen stickstoffärmere Böden. weiter Lesen »


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23. Oktober 2009
Autor: Holger

Die Gartenpflanze Johanniskraut (Hypericum perforatum) ist schon seit dem Mittelalter als Heilmittel bekannt. Heute findet dieses Kraut sowohl in der Schulmedizin als auch in der Pflanzenheilkunde Beachtung.

Das Johanniskraut wird ganz einfach in unseren Gärten kultiviert. Es ist nicht sonderlich anspruchsvoll, liebt aber einen sonnigen und geschützten Standort und mag keine Staunässe. Dieses Kräutlein eignet sich auch hervorragend zum Anbau in einer Kräuterspirale in Gemeinschaft mit anderen Heilpflanzen. Das Johanniskraut ist mehrjährig und wächst bei geeigneter Bodenbeschaffenheit über einige Ernteperioden konstant. Es gedeiht auf steiniger und karger Erde hervorragend.

Günstig macht sich eine Vorkultur in kleinen Töpfen. Nach ca. vier Wochen sind die Samen gekeimt. Im April oder August können diese dann ins Freiland gepflanzt werden. weiter Lesen »


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9. Oktober 2009
Autor: Holger

Die Ringelblume (Calendula officinalis), bei uns als Garten- und Heilpflanze bekannt, ist auch im Bauerngarten eine eindrucksvolle Pflanze. Sie wird sehr gerne als Mischkultur mit vielen Gemüsesorten angebaut. Auch in der Volksmedizin spielt diese Blume eine wichtige Rolle.

Die Gartenblume – Ringelblume ist eine einjährige Pflanze. Sie wird jedes Jahr im Frühjahr neu gesät. Die Pflanze blüht den ganzen Sommer bis in den späten Herbst hinein, ist pflegeleicht und mag es sonnig, warm.

Werden die verblühten Triebe ausgeknipst dann bilden sich rasch viele neue Blüten. Die Ringelblume wirkt wachstumsfördend und stärkend auf andere Pflanzen. Deshalb wird sie oft in Mischkultur mit Gemüse z. B. Tomaten und Mohrrüben angebaut. Diese Gartenblume wirkt gesundend auf den Boden. Ihr strenger Geruch schreckt viele Schädlinge wie Schnecken ab. Es kann z. B. ein Streifen Ringelblume ums Salatbeet gesät werden. Die Ringelblume wirkt als biologisches Pflanzenschutzmittel gegen Blattläuse. Ihr Nektar ist wertvoll für Bienen und Schmetterlinge.

Die Ringelblume ist anfällig gegen Mehltau. Ein gutes Mittel ist das Besprühen mit pflanzlichen Substraten. Hilfreich kann z. B. eine Lauge aus Rainfarn (Tanacetum vulgare) sein.

Sonst sollten die betroffenen Blätter abtrocknen und dann entfernt werden. Eine Mischkultur mit weiter Lesen »


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3. Oktober 2009
Autor: Holger

Er sieht aus wie eine Melone, ist in Wirklichkeit aber eine riesige Beere. Es gibt den Kürbis in den verschiedensten Farben und Formen. Er kann bis zu mehreren 100 kg schwer werden.

Am kleinsten sind die Zierkürbisse. Die verschiedenen Sorten sind gelb, orange, braun oder grün. Sie dienen als Dekoration und können ausgehöhlt sogar als Blumenvase fungieren. Kurz gesagt, sie sind im Herbst Tischschmuck in vielen Wohnungen. Zierkürbisse sind nicht zum Verzehr geeignet!

Kürbis - Sortenvielfalt zur Auswahl im Kürbis - Paradies Sickertshofen Auf dem Bauernhof werden ca. 300 verschiedene Sorten Kürbisse angebaut

Anders der Garten- oder Gemüsekürbis. weiter Lesen »


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17. September 2009
Autor: Holger

Blassrosa bis violett erscheint im September und Oktober die Herbstzeitlose. Diese besondere Pflanze zeichnet sich dadurch aus, dass sie im Herbst nur blüht während Blätter und Samen im Frühjahr gebildet werden.

Die Herbstzeitlose ( Colchicum autumnale) gehört zu den Lilienartigen (Liliales)  Gewächsen. Pflanzzeit für die Knollen ist Juli – August. Die Vermehrung erfolgt bevorzugt durch Samen, da die Knollen keine Zwiebel sind. Diese Pflanze benötigt einen feuchten Boden, d. h. regelmäßig gießen. Sie steht gerne in der Sonne oder im Halbschatten. Die Knollen werden ca. 15 cm tief in den Boden eingebracht.

Besonders schön sieht die Herbstzeitlose in Gruppen auf Rasenflächen aus. Zu beachten ist weiter Lesen »


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