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Orchideen

5. Juli 2011
Autor: Isabell

Exotische Pflanzen können eine ungewöhnliche Zierde im eigenen Garten sein. Jedoch längst nicht alle Arten sind für die Aufzucht in unseren Breitengraden geeignet, in jedem Fall sind jede Menge Kenntnisse über die richtige Pflege vonnöten.

Wer exotische Pflanzen im Botanischen Garten, im Tropenhaus oder bei Gartenausstellung sieht, bekommt nicht selten Lust, ihre vielfältige Schönheit auch in den eigenen Garten einzubringen. Doch exotische Pflanzen bedürfen mitunter aufwendiger Pflege, denn Vieles von dem, was sie in ihrer tropischen Heimat zum Wachsen und Gedeihen benötigen, fehlt in unseren Breitengraden gänzlich.
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12. Oktober 2010
Autor: Holger

Ich nehme einmal an dass sich viele Menschen solch ein Schmuckstück wie eine Orchideenvitrine nicht leisten können. Wer in den Genuss einesr solchen Vitrine gelangen möchte, der sollte einiges beachten.

Eine Orchideenvitrine selber bauen

Die billigste Variante Fensterglas zu erhalten sind alte Fenster von frisch sanierten Häusern. die meisten haben Doppelverglasung und ich kann mir vorstellen, dass man mit einem Glasschneider die scheiben trotzdem herausschneiden kann. Solche Fenster könnt ihr bestimmt billig beim örtlichen Glaser kaufen.

phalanopsis, botanischer garten greifswald 12. 2008 ©holger
phalanopsis, botanischer garten greifswald 12. 2008 ©holger

Einfaches Fensterglas kostet in der regel über 30 € je Quadratmeter. Habt ihr pech dann sind die Kanten noch nicht einmal geschliffen. In beiden Fällen müsst ihr die Orchideenvitrine Kunstgerecht aus meistens 5 Glasscheiben zusammenkleben. als Spezialkleber könnt ihr Selikon für Glas verwenden. Die einfachste Möglichkeit ergibt sich aus dem Umbau eines Aquariums. Ihr trennt mit einer Rarsierklinge eine Glasscheibe heraus, schneidet sie in 3 Streifen und klebt 2 Glasteile verbunden mit einem Lüftungsgitter an dieselbe Front. weiter Lesen »


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9. Februar 2010
Autor: Holger

Der Frauenschuh (Paphiopedilum) ist eine in Südostasien beheimatete Orchideenart. Er wird in Europa gerne als Zimmerpflanze gehalten und kann bei guter Pflege ein sehr hohes Alter erreichen.

Besonderheiten des Frauenschuhs

Alte Pflanzen dieser Gattung sind im Übrigen sehr begehrt und im Handel wertvoll. Das besondere beim Frauenschuh ist wie der Name schon sagt die Blütenform die in ihrer Mitte an einen Pantoffel erinnert. Dieser Schuh, der als Falle funktioniert, beinhaltet die Fortpflanzungsorgane.

Paphiopedilum orchid from Bukidnon

Die Pflanze lockt Insekten in das Innere dieses Blattes und lässt sich wenn diese hinausklettern bestäuben. Der Frauenschuh ist eine der ersten Orchideenarten die untereinander gekreuzt wurden. Er lebt in seiner Heimat vorrangig in feuchten Flussgebieten auf felsigem Grund oder auf Bäumen. In freier Wildbahn wird er gerne über 100 Jahre alt. Die Kultivierung dieser Pflanze wird bei artgerechter Pflege schnell zu einer Lebensaufgabe. Soll der Frauenschuh im Winter blühen dann bedarf es wie bei jeder Orchidee viel Geduld, gute Pflege und etwas Glück. weiter Lesen »


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18. Januar 2010
Autor: Holger

Vanda – Warmhauspflanze ist eine in Indien beheimatete Orchideenart. Vanda bedeutet in der Landessprache einfach Orchidee. Es handelt sich um vorwiegend epiphytisch lebende Pflanzen.

Einführung Hybriden

Die meisten Vanda-Arten sind Hybriden. D.h. sie gehen aus Kreuzungen verschiedener Arten hervor. Bei einfachen Hybriden werden 2 oder 3 Arten gekreuzt. Andere Vanda-Orchideen setzen sich aus unzählig, voneinander verschiedenen Arten zusammen.

Aufgenommen am 15. 01. 2010 im Botanischen Garten der Universität Greifswald

Wichtig ist nur, dass alle zur Hybridisierung verwendeten Pflanzen der gleichen Gattung angehören müssen. Eine Kreuzung von Cattleya und Vanda ist fast unmöglich. Durch geografische Trennung ist das Erbgut für das Kreuzen zu unterschiedlich. Hybriden kommen in der Natur vor, werden aber auch im Gewächshaus gezielt gezogen. Vanda-Hybriden gibt es in den verschiedensten Farben, von Blau über Rot bis Gelb. Die im Foto gezeigte Vanda coerulea-Hybride, zu Deutsch Adelflange, ist im Botanischen Garten der Universität Greifswald aufgenommen. Zur Zeit steht sie in voller Blüte. weiter Lesen »


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30. Dezember 2009
Autor: Holger

Die Cattleya ist eine in Südamerika beheimatete dort meist epiphytisch lebende Orchidee. Die Gattung umfasst nicht ganz 50 Arten. Cattleyen werden in Europa wegen ihrer Farbenvielfalt und ihrer großen Blüte recht gerne in Kultur gehalten.

Allgemeines zur Kultur

Cattleyen sind typische Warmhauspflanzen die aber im Sommer in gemäßigten Gebieten auch im Garten im Freien kultiviert werden können. Sie werden auf Kork oder Rinde gebunden oder mit Epiphytenpflanzstoff im Topf kultiviert. Um zu blühen benötigen sie viel Licht. Deshalb ist im Gewächshaus ein Standort nahe dem Fenster sinnvoll.

(Lc. Lorraine Shirai x B. nodosa.) Picture from Parkside Orchids Summer Orchidfest.

Anfang Juni können sie in den Garten gepflanzt werden. Bevor sie nach dem Sommer wieder ins Warmhaus ziehen, müssen die Triebe von Schmutz und Schädlingen befreit werden. Die Schädlinge werden am besten durch ein Bad im Wasser abgetötet. weiter Lesen »


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6. November 2009
Autor: Holger

Der Stern von Madagaskar (Angraecum sesquipedale) lebt als Vertreter der Orchidaceae epiphytisch in den Regenwäldern Madagaskars. Das Überleben dieser Orchidee ist vom Bestand des Xanthopan morgani praedicta, einem selten gewordenen Nachtschwärmer, abhängig. Da der Stern in der Natur vom Aussterben bedroht ist, erlangt seine Kultur im Warmhaus eine immer größere Bedeutung.

Allgemeine Orchideenpflege zum Winter
Die meisten Pflanzen dieser Familie sind in den Tropischen Regenwäldern Afrikas, Australiens und Südamerikas beheimatet. Naturgemäß fängt dort, wenn in Europa der Winter naht, die Trockenzeit an. Die meisten Orchideen machen in dieser Zeit eine Ruheperiode durch. Es ist bedeutend weniger zu gießen und das Düngen ganz einzustellen. Zu viel Feuchtigkeit während der kalten Jahreszeit begünstigt Pflanzenkrankheiten, hier besonders Pilzbefall und Fäulnis. Die Blätter sollten gar nicht mehr besprüht werden. Angraecum gehört zu den Warmhauspflanzen, d.h. im Winter muss die Temperatur über 18°C liegen. Gegossen wird mit sehr weichem Wasser. Zu empfehlen ist entweder Regenwasser oder getauter Schnee. Ist das Leitungswasser sehr hart, dann behilft sich der Orchideenliebhaber indem er vielleicht für ein paar Tage dem Wasser Torf bei gibt. Im Winter vertragen alle Orchidaceae das volle Licht, es darf im Gewächshaus also nicht abgedunkelt werden. Oft reicht die Naturhelligkeit nicht aus. Dann ist eine künstliche Beleuchtung sinnvoll. Prall gefüllte Pseudobulben oder kräftige Blätter sind Ausdruck gesunder Pflanzen. Eine Orchidee möchte gerne blühen. Deshalb ist bei vernünftiger Pflege mit der Blüte zu rechnen. Diese fällt oft in die Zeit der Ruhephase – Dezember bis April. Während dieser Zeit bezieht die Pflanze, so auch die Blüte, alles was sie zum Leben braucht aus den Vorräten in den Bulben. Die Blüte verlangt keine Extrabehandlung. weiter Lesen »


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20. September 2009
Autor: Holger

Viele Orchideenliebhaber träumen von einem eigenen Warmhaus. Die Temperatur sollte zwischen 18°C und 28°C liegen. Da Orchideen eine hohe Luftfeuchtigkeit lieben, ist an eine automatische Luftbefeuchtung zu denken.

Wegen des ständigen Neuzugangs bei jedem Sammler sollte das Warmhaus nicht zu knapp bemessen werden. Um Heizkosten zu sparen, wählt man einen sonnigen Standort im Garten. Das Heizsystem des Gewächshauses kann man an die Zentralheizung des Wohnhauses anschließen. Die Verglasung muss wärmeisoliert sein. Ein Lüfter sorgt für ständige Luftzirkulation. Automatische Lüftungsklappen regulieren die Raumtemperatur. Im Sommer sollte der Orchideenliebhaber die Scheiben bei zu großer Hitze abdecken, Orchideen sterben bei über 35 °C ab.

Steht das Haus, dann kann man mit der Bepflanzung beginnen. Die einheimischen Arten leben eher terrestrisch. Diese sind weiter Lesen »


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