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Schädlinge

11. Juli 2009
Autor: Holger

Es gibt verschiedene Möglichkeiten Ameisen in Haus und Garten zu bekämpfen. Natürliche Möglichkeiten sind z. B. natürliche Feinde der Ameisen oder auch Duftstoffe.

Ameisen sind im Garten auch nützlich, werden aber oft zur Plage. Unter bestimmten Bedingungen ist es möglich natürliche Feinde, wie z. B. Frösche, Spinnen oder Vögel wie Grünspecht oder Rotkehlchen im Garten anzusiedeln. Z. B. durch Anlegen eines Teiches oder Schaffung von Nistmöglichkeiten. Eine andere Möglichkeit basiert auf das Ausbringen bestimmter Jauchen auf Ameisenstraßen und Nestern, da Ameisen geruchsempfindliche Tiere sind. Eine Jauche gegen diese Schädlinge entsteht, wenn man 30 g getrocknetes oder 300 g frisches Kraut in 10 l Wasser gären lässt. Die Gärzeit beträgt hierbei 14. Tage. Die so entstandene Jauche gießt man dann auf die Ameisennester. Eine weitere Möglichkeit ist das Brühen. Hierbei werden die Zutaten 12 Stunden weiter Lesen »


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15. Mai 2009
Autor: Isabell

Ameisen können eine richtige Plage werden und hat man sie einmal im Garten, wird man sie nicht ohne weiteres wieder los.

Natürlich sind Ameisen Tiere, die niemandem etwas tun und durchaus nützlich sind. Doch diese kleinen, fleißigen Insekten können zur Plage werden, davon abgesehen, dass sie im Wald wesentlich besser aufgehoben sind. Aber man kann Ameisen bekämpfen, ohne gleich die Chemiekeule zu zücken. Fast genauso schlimm, wie eine Ameisen-Plage im Haus, ist die Ameisen-Invasion im heimischen Garten.

Je nach Ameisenart können die folgenden Tipps von Erfolg gekrönt sein oder nicht. Hinzu kommen auch noch unterschiedlichen Umweltbedingungen, wie Temperatur, Jahreszeit und die Luftfeuchtigkeit.

Eine 100%ige Garantie auf einen ameisenfreien Garten gibt es aber natürlich nicht.

Ameisenbekämpfung im Garten - vertreiben ja, töten nein!

Damit sich Ameisen gar nicht erst ansiedeln, können sie vorbeugend Tomaten, Kerbel, Knoblauch, Lavendel, Majoran, Petersilie und Pfefferminze pflanzen - diese Gerüche dieser Pflanzen mögen Ameisen gar nicht.

Haben sie Ameisen in ihren Rosen, pflanzen sie Lavendel dazwischen, das hält die Ameisenkolonien von ihren Rosen fern. Da sie im Zuge der Gartenpflege sich öfter auch mal mulchen müssen, empfiehlt es sich, den Mulch Farnkraut und Tomatenblättern zu vermengen. Das sind Gerüche, die Ameisen sofort dazu veranlassen, sich einen anderen Ort zu suchen.

Sind auch Ameisenstraßen vorhanden, die ins Haus führen, können sie diese unterbrechen, indem sie Steinmehl (oder Kreide) mit Lavendel- und Fichtennadelöl vermischen und auf die Ameisenstraße schütten.

Gegen Ameisenhaufen können sie auch was tun, indem sie ein Tuch mit Fischtran oder Petroleum benetzen und dieses auf den Ameisenhaufen oder den Nesteingang legen. Der Geruch ist für die Ameisen sehr unangenehm und sie werden sich schleunigst einen anderen Wirkungskreis suchen.

Eine andere Alternative zur Ameisenbekämpfung im Garten: der Einsatz von Blumentöpfen.

Diese werden über die Ameisennester gestülpt. In der Sonne erwärmen sich die Töpfe und die Ameisen legen ihre Brut dort hinein. Mit einem flachem Gegenstand, der unter den Topf geschoben wird, können sie den Topf hochheben und die Brut umsetzen.

Bitte kein Backpulver verwenden!
Der veraltete Tipp mit dem Backpulver übrigens, den kann ich nicht mehr empfehlen. Backpulver in Verbindung mit der Körperfeuchtigkeit der Ameisen lässt die inneren Organe der Arbeiterinnen platzen. Eine brutale Methode, die eh nur die fleißigen Arbeiterinnen abtötet, nicht aber die Königin, die weiter fleissig Nachwuchs produziert.


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9. Februar 2009
Autor: Stephanie

Löwenzahn kennt jeder von uns. Bestimmt auch die Sendung, früher noch mit Peter Lustig.

Löwenzahn © flickr / Noël Zia Lee

In der Vorschau waren die Kräfte des Löwenzahns wunderbar skizziert. Da bricht er aufeinmal Beton durch und knospet an den extremsten Stellen. weiter Lesen »


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12. Januar 2009
Autor: Stephanie

Die Taufliegenart D. melanogaster ist eine der wichtigsten Modellorganismen der Genetik.

D. melanogaster © flickr / chromalux

Die schwarzbäuchige Taufliege ist nicht nur Modellorganismus, sondern einer der am genauesten untersuchten Organismus überhaupt.

Hier eine Fliege beim Flug:

D. melanogaster stammt ehemals aus den tropischen Regionen. Sie fand wie viele andere Tiere ihre Verbreitung durch den Menschen und überwintert nun überall dort, wo im Winter geheizt wird.

Sie ernähren sich vorwiegend von Hefen und Bakterien, also Mikroorganismen, welche in Nahrungsmitteln zu finden sind.

Warum ist sie für die Genetik so entscheidend?
2000 gelang es den Forschern alle knapp 14.000 Gene des Insekts zu entschlüsseln. Damit ist eine fundamentale Errungenschaft gelungen, die weitere Untersuchungen überhaupt erst möglich machen können.


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25. Oktober 2008
Autor: Stephanie

Am 24. Oktober startet die Kampagne “Klimaschule” des Berliner Senats.

Globus © flickr / woodleywonderworks

Berlin reagiert auf den Klimawandel und muntert junge Menschen an dem Ort wo sie tagtäglich erscheinen auf, aktiv zu werden. weiter Lesen »


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18. September 2008
Autor: Stephanie

Ich habe mich schon öfters geärgert, dass meine Pflanzen während sie überwintern irgendwie immer krank werden. Schädlinge scheinen besonders im Winter aktiv zu werden. Oder vielleicht liegt es an den veränderten Lebensbedingungen, die eine Pflanze durch den Standortwechsel widerfährt. Doch eigentlich hole ich sie doch rein, damit sie eben nicht krank wird und einigermaßen gleichbleibende Temperaturverhältnisse hat. Welche Tricks gibt es nun, damit dieser Kreislauf aufhört?

Schildlaus © flickr / aroid

Viele kennen vielleicht Granulat oder Lizetan Kombistäbe. Ich finde diese systematischen Mittel für den Winter ungeeignet, weil die Pflanze sie durch die Wurzeln aufnimmt und es dauert bis die Schädlinge erreicht. Für die Ruhezeit logischerweise etwas unpraktisch, weil der Nährstofftransport zurückgefahren wird. Was ist also wirkungsvoller? weiter Lesen »


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19. Mai 2008
Autor: Isabell

Schnecken loszuwerden ist nicht einfach © flickr / 4StringsGood

Schnecken sind ein Gräuel für alle Pflanzenliebhaber. Ob Salat oder Zierpflanze – alles fällt ihnen zum Opfer. Sie anzulocken ist nicht schwer, aber wie wird man sie los?

Ich vertrete die Meinung, dass das Schneckenkorn die letzte Lösung sein sollte.
Zunächst kann man es sehr gut mit dem Absammeln versuchen. Die meisten Tiere findet man abends in der Dämmerung, wenn sie sich gerade durch die Beete fressen. Mit Eimer und Geduld bewaffnet macht man sich ans Werk und sammelt alle Schnecken weg.

Das ist mit zunehmender Fläche allerdings sehr mühsam. Besser erscheint es daher, den Schnecken ein lauschiges Plätzchen anzubieten. Man legt einfach ein par Bretter auf den Boden. Morgens kann man seine Feinde dann im Bett überraschen. Man findig massig Schnecken ohne großen Aufwand.

Natürlich kann man auch Bierfallen aufstellen. Wie die meisten männlichen Menschen werden auch die Schnecken dem angenehmen Duft schnell hörig und stürzen in ihr Verderben. Sie ertrinken in den Gefäßen. Nach ein par Tagen kann man das Gebräu aus schalem Bier und verwesenden Schnecken entleeren. Auch diese Methode funktioniert gut, jedoch lockt man mit dem Bier auch alle Schnecken aus der Nachbarschaft an. Das macht die positive Wirkung eher fragwürdig.

Sehr viel besser funktionieren Schneckenzäune. Diese kann man in jedem Baumarkt erwerben. Man umsteckt damit sein Beet und gebietet den Schnecken Einhalt. Funktioniert auch nicht immer. Sollte alles keine Wirkung erzielen, muss man doch das Schneckenkorn einsetzen.


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26. März 2008
Autor: Isabell

Maulwurf ©wikipedia

Zunächst muss man an erster Stelle festhalten, dass Maulwürfe unter Naturschutz stehen, demzufolge darf der kleine Plagegeist nicht verletzt oder getötet werden. Trotz seiner niedlichen Konstitution, die an kleine Hundewelpen erinnert, kann der Maulwurf doch erheblichen optischen Schaden anrichten, denn wenn sich der ebene Rasen in eine Trümmerwiese mit zahlreichen Auswurfhügeln verwandelt, hält sich die Wut kaum in Grenzen.

Doch statt dem Maulwurf das Garaus zu machen, sollte man zu bewährten Methoden der Vertreibung greifen. Eine alternative Methode ist die sogenannte Duftbarriere, wo sich schon so manches Hausmittel nützlich gemacht hat. Eine zerquetschte Knoblauchzehe hat zwar nur eine begrenzte Reichweite, kann aber den Maulwurf von bestimmten Regionen des Gartens fern halten. Etwas effektiver, aber mit wesentlich mehr Eigenbelastung verbunden sind Mischungen aus Molke und Buttermilch sowie ein über 14 Tage angesetzter Sud aus Holunderblättern, die dann in die jeweiligen Gänge gegeben werden.

Für das Fangen von Maulwürfen hat der Gartenhandel zahlreiche Fallen entwickelt, die man nützlicherweise zur Anwendung bringen kann. Aber auch hier gibt es eine ganz simple Methode mit ähnlichem Effekt. Vergraben sie unterhalb der Gänge einen kleinen Plastikeimer und platzieren auf dem Boden einen Köder (Würmer, Insekten). Mit etwas Glück fällt der Maulwurf in den Eimer und kann sich aufgrund der glatten Wände nicht selbst befreien. Setzen sie den Plagegeist einfach auf einer Wiese im Freien aus.

Auch Lärm kann den samtpelzigen Tunnelgräber vertreiben. Die bewährteste Methode ist, Flaschen mit der Öffnung nach oben in den Boden einzugraben. Der Wind erzeugt Geräusche, die dem Maulwurf unangenehm in den Ohren klingen, weshalb er die Flucht ergreift. Auf natürliche Feinde, die der Tiermarkt so hergibt, sollte man unbedingt verzichten, da dadurch der Maulwurf getötet wird und dies ist ja bekanntlich verboten.


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5. Februar 2008
Autor: Isabell

Kaum ist es ein paar Tage schön, kommen sie aus dem Nichts, um unsere liebsten Pflanzen zu bevölkern: Blattläuse. Der Kampf gegen sie gleicht einem Kampf gegen Windmühlen. Grundsätzlich soll hier gesagt sein, dass gesunde, kräftige Rosen mit einer kleineren Blattlausinvasion ganz gut selbst zurechtkommen. Das gilt vor allem für größere Rosenhecken im Garten. In Terrassennähe und an Topfrosen sind die Läuse allerdings auch eine ästhetische Belästigung.

Rotweisse Rose © Flickr / tinyfroglet

Eine erste einfache Maßnahme und meines Erachtens sehr effektiv, ist das Abspritzen der Pflanzen mit einem scharfen Wasserstrahl. Diese Prozedur sollte man möglichst einige Male wiederholen, sofern die Pflanze es verträgt. Bei stärkerem Befall empfiehlt sich auch eine Lauge aus Wasser und Kernseife, mit der man die befallenen Triebe abwäscht. Das ist zwar etwas mühsam, aber hilft auf Dauer sehr gut. Manch einer schwört darauf, zu dieser Mischung noch Alkohol oder Essig hinzuzugeben und die Rosen damit zu besprühen.

Wem dies zu aufwändig ist, der kann sich auch im Handel ein Mittel zur Blattlausbekämpfung besorgen. Hierbei sind solche Produkte vorzuziehen, die Bienen und andere nützliche Insekten nicht gefährden. Einfach in der Anwendung ist zum Beispiel ein Rosenpflaster, welches -einmal an die Triebe geklebt- eine Substanz freigibt, die von der Rose aufgenommen und zu den saugenden Blattläusen transportiert wird.

Der Einsatz von Insektiziden ist guten Gewissens nicht wirklich zu empfehlen. Sehr viel charmanter ist da die Waffe der Natur und der Blattlauskiller schlechthin: der Marienkäfer. Da auch seine Larven Unmengen von Läusen vertilgen, ist es sinnvoll, sich über deren Aussehen im Larvenstadium zu informieren. Nicht, dass man am Ende gar gegen die vermeintlichen “Schädlinge” vorgeht.

Welche Waffe man im Kampf gegen die Blattlaus auch wählt: Ausdauer ist auf jeden Fall von Vorteil. Die Rosen danken es uns mit ihren schönsten Blüten.


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