Auch für Leute ohne grünen Daumen

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Stauden

16. März 2009
Autor: Isabell

Wer in den nächsten Wochen aufmerksam durch die heimischen Wälder spazieren geht, wird die kleinen, weißen Blüte kaum übersehen. Denn gerade im Frühjahr breiten sich ganze Teppiche des Buschwindröschen aus und die kleinen Blüten leuchten zu Hunderten aus den grünen Blättern.

Aber das Buschwindröschen (Anemone nemorosa- giftig!) ist keine Pflanze wie man sie aus heimischen Gärten kennt, es gehört zu den Staudengewächsen und somit zu den Hahnenfußgewächsen. Bienen und Fliegen haben ein leichtes, das Buschwindröschens zu bestäuben, dennoch sind für die Verbreitung der Samen Ameisen zuständig.

Buschwindröschen © Flickr by tillwe

Trotzdem braucht es die eigentlich nicht, denn die im Boden wachsenden Wurzelstöcke sorgen ebenso für die Verbreitung der Pflanze. Ihren Namen hat die Pflanze wohl trotzdem daher, dass ihre Blütenblätter leicht vom Wind abgerissen und fortgetragen werden.

Gleichzeitig dienen die Wurzelstöcke des Buschwindröschen als Vorratskammern, welche nach der Blüte leer sind. Den ganzen Sommer über wachsen die Wurzelstöcke unter der Erde weiter und sammeln Kraft, in dem sie dort Nährstoffe aufnehmen.

So sammelt das Buschwindröschen die Kräfte fürs nächste Frühjahr um uns wieder mit ihrem Blütenmeer zu erstaunen.

Allerdings muss sie sich dazu beeilen, denn haben die Bäume erstmal ihre Laubgeflecht entwickelt, kriegt das bodennahe Buschwindröschen nicht mehr ausreichend Licht ab, kann demzufolge nicht blühen und samen ausbilden.  fällt kein Licht mehr auf den Waldboden - und ohne Licht kann auch das Busch-Windröschen nicht blühen und Samen ausbilden.

Die schlichte Schönheit des Buschwindröschen kann aber auch ein wenig täuschen, denn sie ist nicht ungiftig.

Im frischen Zustand besitzt sie Protoanemonin, ein Stoff der sehr giftig sein kann, wenn der Saft der Pflanze auf die Haut gelangt. Es kann zu Reizungen und Entzündungen kommen. Auch das versehentliche Schlucken des Protoanemonin kann zu organischen Schäden führen, neben Magen-Darm Reizungen, Erbrechen & Durchfall kann es bis hin zur akuten Nierenentzündungen führen.


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3. März 2009
Autor: Isabell

Wer alpine Pflanzen liebt, kommt an einen Steingarten wohl nicht vorbei.

Alpine Pflanzen © Flickr by berti66Ein Steingarten hat nichts damit zu tun, dass man in ihm Steine drapiert. Nein, in einem Steingarten bringt man alpine Pflanzen unter, da dort optimale Bedingungen für Aufwuchs und Wachstum herrschen.

Vorteilhaft ist es, wenn der Garten ein wenig uneben ist, denn die Steinen sollen nicht flach gruppiert liegen, sondern auch ein wenig Abwechslung ins Beet bringen. Statt immer nur Bäume & Blumen, die zwar auch nett aussehen, aber eben nicht mal was anderes sind.

Abwechslung schaffen sie auch indem sie nicht die selbe Steinart verlegen, sondern auf unterschiedliche Gesteine zurückgreifen.  Es sieht nicht nur schöner aus, auch die meisten Pflanzen gedeihen einfach besser.

Für den guten Wachstum ist kalkreiche Humuserde ein wichtiger Faktor, denn manche Pflanzen stellen ganz unterschiedliche Bedienungen an den Boden.

Für die Hintergrundgestaltung gibt es eine Vielzahl an reizvollen Staudengräßern, ideale Lückenfüller also. Sie bleiben nicht so winzig wie gängigen Steingarten-Pflanzen, wachsen aber auch nicht so sehr in die Höhe., dass sie im Sommer den anderen Pflanzen das Licht nehmen.

Zur Bepflanzung eignen sich:

  • Gebirgspflanzen und andere Stauden
  • Sandkraut, Grasnelke, Edelraute,
  • Hungerblümchen, Büchelglocke, Enzian,
  • Storchschnabel, Zwergkugelblume, Zwergschleifenblume,
  • Edelweiß, Schafsteppich, Seifenkraut,
  • Steinbrech, Fetthenne, Hauswurz

Oder auch Zwerggehölze

  • Zwergmispel, Zwerg-Wacholder,
  • Scheinzypresse, Fels-Seidelbast,
  • Kugel-Kiefer, Zwergginster

Neben dem großen Angebot der alpinen Kleinstauden kann man in einem Steingarten auch niedrig bleibende Gräser unterbringen.

Nur, die Staudengräser kommen dann besonders schön zur Geltung, wenn sie nicht höher als 10 cm wachsen und andere Pflanzen  nicht verdecken. Vorhallen das Breitblattsegge oder auch der polsterbildende Gletscherschwingel sind für die Gestaltung besonders gut geeignet.

Beachtet man diese Tipps, ist man auf dem richtigen Weg zu einem prächtigen Steingarten  :-) !


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12. Dezember 2008
Autor: Stephanie

Bodendecker sind nicht nur auf dem Friedhof zu finden. Meiner Meinung nach können sie ein Beet mal ganz anders damit dekorieren.

Efeu © flickr / Tony the Misfit

Der schönste Bodendecker ist immernoch das Efeu. Ein wichtiger Vorteil ist, dass der Boden immernoch gut durchlüftet wird und die Gartenarbeit, zumindest bei jungen Pflanzen, nicht sonderlich erschwert wird.

Wer mal etwas anderes möchte, dem empfehle ich Fingerkraut. Das schöne an diesem Bodendecker ist, dass er Schatten mag und in den Sommermonaten eine hellgelbe Blüte trägt. Falls sie Insekten anlocken möchten um ihr heimischen Gartenbiotop zu beleben, dann rate ich ihnen zur Goldnessel. Sie ist jedoch nicht ganz so günstig, wie andere Immergrüne.

Noch etwas teuerer, doch wo der Preis sich wirklich lohnt, ist beim Haselwurz. Es sieht aus wie kleine Seerosenblätter, und wächst noch dichter als das Efeu. Wirklich schön!


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20. August 2008
Autor: Stephanie

Bärenklau © flickr / timparkinson

Man sieht diese Pflanze häufig an Bahngleisen, kleinen Lichtungen und nun auch immer wieder gerne im eigenen Kleingarten. Diese Staude ist ein echter Plagegeist und man möchte sie genauso wie Maulwürfe vertreiben. Selbst Naturschutzverbände sprechen von einer Notwendigkeit in Sachen Eindämmung. Ich habe einmal die besten Ratschläge zusammengefasst: weiter Lesen »


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10. August 2008
Autor: Stephanie

Mohnblume © flickr / Dicemanic

Von Juni bis in den Herbst hinein blüht die Konkardenblume “Fanfare” oder der Türken-Mohn “Glowing Rose”. Sie eignen sich um Farbtupfer in Staudenbeeten zu schaffen. weiter Lesen »


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19. Juni 2008
Autor: Stephanie

Rittersporne gehören zu den Hahnenfußgewächsen und werden vorzugsweise in Staudenbeeten gepflanzt. Es gibt über zweihundert verschiedene Arten, wobei einige bereits im Altertum als Heilpflanzen verwendet wurden, dabei ist zu erwähnen, dass Rittersporn sehr giftig ist.

Rittersporn © flickr / davida3

Für mich ist Rittersporn der absolute Favorit in dem Bereich von Gartenstauden. weiter Lesen »


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