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Steingarten

1. Dezember 2011
Autor: Isabell

Die Götterblume erscheint von Weitem noch recht unspektakulär, auch wenn ihre zart rosafarbenen bis grell pinken Blüten deutliche Farbtupfer in die Landschaft zaubern. Von Näherem betrachtet offenbart sich jedoch ein ungewöhnliches Bild, das der Götterblume ihren zweiten Namen gegeben hat.

Denn wegen ihrer eigentümlich geformten Blüten, die auch in reinstem Weiß erstrahlen können, wird sie auch Sternschnuppenblume genannt. In geschlossener Form lassen die in Dolden angeordneten Blütenstände der Götterblume (Dodecatheon) ihr Köpfchen nach unten hängen, doch das wahre Wesen dieser Pflanze zeigt sich erst, wenn die äußeren Blütenblätter senkrecht emporragen, während Staubblätter und Stempel steil nach unten zeigen – Wie ein Stern, eben, der seinen leuchtenden Schweif hinter sich herzieht.

Götterblume im Staudenbeet: Die richtige Pflege

Ein halbschattiger bis schattiger Standort auf einem humusreichen, schwach sauren, leicht feuchten Boden ist ideal für das Anpflanzen einer Götterblume. Auch in einem Steingarten fühlt sie sich wohl, solange sie hier nicht in der prallen Sonne steht und die Versorgung mit Wasser und Nährstoffen gewährleistet ist. Die zierliche Götterblume wird nur bis zu 50 Zentimeter hoch und sollte daher nicht im dichtesten Teil des Beetes gepflanzt werden, damit ihre Blüten auch richtig zur Geltung kommen, etwa 25 Zentimeter Abstand sollte man dabei zwischen den einzelnen Pflanzen lassen.
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15. August 2011
Autor: Isabell

Zierlauch ist der Sammelbegriff für alle Lauch-Arten, die aufgrund ihrer Blütenpracht gern als Verschönerung in Gärten eingesetzt werden. Während Schnittlauch, Zwiebeln oder Ähnliches mehr als Nutzpflanzen in den Beeten auftauchen, bringen andere Lauch-Arten richtig viel Farbe ins Spiel.

Zum Zierlauch zählen bereits jetzt eine Vielzahl von Pflanzen, und dank immer neuer Züchtungen werden es mit jedem Jahr mehr. Die Stauden wachsen aus Zwiebeln, in denen die gesamte Pflanze bereits fertig angelegt ist – So bleibt der Vegetationszyklus von Zierlauch verhältnismäßig kurz. Vom ersten Trieb bis zur strahlenden Blüte dauert es meist nur wenige Wochen, sofern die Standortbedingungen stimmen. Dies ermöglicht eine relativ kurzfristige Umgestaltung der Beete, und das Ergebnis der eigenen Arbeit lässt sich rasch bewundern.
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1. Juli 2010
Autor: Holger

Beliebte Stauden für unseren Steingarten sind sie Bartnelken. Diese zweijährigen Pflanzen bilden schnell farbenfrohe, großflächige Polster.

Steckbrief Bartnelke

Die Bartnelke liebt einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Der sandige Boden darf kalkhaltig und lehmig sein. Staunässe ist bei der Pflege der Bartnelke stets zu vermeiden. Diese Stauden gibt es in den verschiedensten Farben. Moderne Züchtungen bringen sogar mehrfarbige Blüten hervor. Diese eignen sich auch als Schnittblume für die Vase.

aufgenommen am 24. 06. 2010

Bartnelken sind 2- jährige Pflanzen. Sie werden im ersten Jahr bei früher Aussaat im Mai unter Glas herangezogen. Ins Freiland erfolgt die Aussaat erst bei Frostfreiheit im Juni. Bartnelken harmonieren hervorragend mit einer steinigen Bachlandschaft. Als Beipflanzen können viele gängige Steingartenpflanzen genutzt werden. Zum Überwintern werden die Stauden dann mit Tannenreisig eingedeckt. Mit etwas Glück zeigen die Bartnelken schon im ersten Jahr Farbe. Im zweiten Jahr stehen sie dann in voller Blüte.

Tipp: Nelken werden generell gerne von Kaninchen angefressen. Um Fraßschäden zu vermeiden empfiehlt sich das Streuen von Fichtenreisig. weiter Lesen »


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1. April 2010
Autor: Holger

Grundlage eines Steingartens sollte stets eine hüglige Landschaft sein. Hat man nicht das entsprechende Gelände im Garten, dann schafft man sich ein entsprechendes Areal.

Wie lege ich einen Steingarten an?

Der Steingarten sollte immer in hügliger Umgebung sein Domizil finden. Ist das nicht gegeben, dann hilft vielleicht ein Aushub oder ein Bachlauf. Die Steine sind immer sehr groß zu wählen. Dabei sollten die einzelnen Vertreter aus ähnlichen Formen und Größen bestehen.

Steingarten

Diese Steine sind in ihrer Mehrzahl liegend zu lagern. Nur einzelne Exemplare sollten aufgestellt werden. Steingartenpflanzen sind meist Hochgebirgspflanzen. Sie lieben karge und trockene Böden. Zu nasse Böden sind mit einer Drainage zu versehen. Aushilfsweise hilft auch eine Kiesschicht. Besitzt man eine große Fläche als Steingarten, dann kann man durchaus kleine Bergkiefern pflanzen. Ansonsten beherrschen Gräser wie Rispengras, die Blaubinse oder Stauden wie die Grasnelke, die Ringelblume und die Goldnessel das Bild. Übrigens in einer Bach- oder Seenlandschaft sollten durchgängig abgerundete Steine verwendet werden. weiter Lesen »


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3. März 2009
Autor: Isabell

Wer alpine Pflanzen liebt, kommt an einen Steingarten wohl nicht vorbei.

Alpine Pflanzen © Flickr by berti66Ein Steingarten hat nichts damit zu tun, dass man in ihm Steine drapiert. Nein, in einem Steingarten bringt man alpine Pflanzen unter, da dort optimale Bedingungen für Aufwuchs und Wachstum herrschen.

Vorteilhaft ist es, wenn der Garten ein wenig uneben ist, denn die Steinen sollen nicht flach gruppiert liegen, sondern auch ein wenig Abwechslung ins Beet bringen. Statt immer nur Bäume & Blumen, die zwar auch nett aussehen, aber eben nicht mal was anderes sind.

Abwechslung schaffen sie auch indem sie nicht die selbe Steinart verlegen, sondern auf unterschiedliche Gesteine zurückgreifen.  Es sieht nicht nur schöner aus, auch die meisten Pflanzen gedeihen einfach besser.

Für den guten Wachstum ist kalkreiche Humuserde ein wichtiger Faktor, denn manche Pflanzen stellen ganz unterschiedliche Bedienungen an den Boden.

Für die Hintergrundgestaltung gibt es eine Vielzahl an reizvollen Staudengräßern, ideale Lückenfüller also. Sie bleiben nicht so winzig wie gängigen Steingarten-Pflanzen, wachsen aber auch nicht so sehr in die Höhe., dass sie im Sommer den anderen Pflanzen das Licht nehmen.

Zur Bepflanzung eignen sich:

  • Gebirgspflanzen und andere Stauden
  • Sandkraut, Grasnelke, Edelraute,
  • Hungerblümchen, Büchelglocke, Enzian,
  • Storchschnabel, Zwergkugelblume, Zwergschleifenblume,
  • Edelweiß, Schafsteppich, Seifenkraut,
  • Steinbrech, Fetthenne, Hauswurz

Oder auch Zwerggehölze

  • Zwergmispel, Zwerg-Wacholder,
  • Scheinzypresse, Fels-Seidelbast,
  • Kugel-Kiefer, Zwergginster

Neben dem großen Angebot der alpinen Kleinstauden kann man in einem Steingarten auch niedrig bleibende Gräser unterbringen.

Nur, die Staudengräser kommen dann besonders schön zur Geltung, wenn sie nicht höher als 10 cm wachsen und andere Pflanzen  nicht verdecken. Vorhallen das Breitblattsegge oder auch der polsterbildende Gletscherschwingel sind für die Gestaltung besonders gut geeignet.

Beachtet man diese Tipps, ist man auf dem richtigen Weg zu einem prächtigen Steingarten  :-) !


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