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Tipps für Apfelanbau im Garten

11. Juni 2008
Autor: Isabell

Äpfel © flickr /r-z

 

Für einen erfolgreichen Apfelanbau im eigenen Garten, ist eine Vielzahl von Faktoren zu beachten. Zunächst mal muss überprüft werden, wie gut sich der Gartenboden für einen Anbau von Äpfeln eignet. Denn diese Obstsorte gedeiht am besten auf humusreichen, durchlässigen oder leicht lehmigen Boden. Im Garten ist es besonders wichtig, robuste Sorten (also Sorten, die widerstandsfähig gegen Schädlinge und Krankheiten sind) anzubauen. Am günstigsten ist es, im Spätsommer bzw. Frühherbst mit dem Anpflanzen zu beginnen, wobei der richtige Zeitpunkt je nach Sorte um einige Monate variieren kann.

Bei der Wahl der Apfelsorte ist besonders zu beachten, dass viele Sorten keine Selbstbefruchter sind. Das bedeutet, dass man sie zusätzlich selber befruchten und bestäuben sollte, um höhere Erträge zu erzielen oder eine Bestäubersorte in die Nähe pflanzen muss. Abgesehen von den Eigenschaften der jeweiligen Sorte hängt die Qualität der Apfel stark von der gewählten Baumform ab. Dabei muss man sicher gehen, ob der Boden für den jeweiligen Baum geeignet ist, und welche Baumhöhe man in Kauf nehmen will. Diese kann zwischen zwei und sechs Meter variieren. Aufgrund der Neigung zur Alternanz verschiedener Apfelbäume kann man bei anfälligen Sorten nur jedes zweite Jahr mit einer ertragreichen Apfelernte rechnen.

Die Pflanzgrube sollte mindestens so groß wie der Wurzelballen sein. Vor dem Pflanzen sollte man in 10 bis 15 cm Entfernung von der geplanten Baumstelle einen circa 2,5 Meter langen Stützpfahl einschlagen. Der mit verrottetem Kompost vermischte Erdaushub wird nach der Pflanzung wieder in die Grube eingefüllt und anschließend reichlich gewässert. Mit richtiger Pflege und etwas Glück kann man sich so im eigenem Garten an saftigen Äpfeln erfreuen.


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