Auch wenn das Wetter noch so schön ist und zum Pflanzen der Tomaten wie geeignet erscheint, sollten Tomaten erst nach den Eisheiligen, also ab dem 20. Mai gepflanzt werden. Denn eine kalte Nacht verursacht Wachstumsstörungen, unter denen die Pflanze lange zu leiden hat.

Tomaten sind in Bezug auf Klima und Boden ansonsten recht anspruchslos. Ein warmer, möglichst nicht zügiger Standort und wenig Regen bekommt ihnen am Besten. Zudem kann man sie über viele Jahre immer an den selben Platz setzten.
Da Tomatenwurzeln tief in den Boden wachsen, sollte dieser bereits im Herbst spatentief umgegraben und mit frischem Kompost versetzt werden. Wer den nicht hat, kann auch im Mai abgeschnittene Brennnesseln unter die Pflanze setzen, die im Verlauf der Zersetzung wertvolle Nährstoffe an die Pflanze abgeben.

Frisch gedüngte Erde mögen Tomaten überhaupt nicht. Die Pflanzlöcher sollten einen Abstand von 80 X 80 cm und eine Größe von 20 X20 cm haben. Die Tomatenpflanzen können bis zum untersten Blattansatz in die Erde gepflanzt werden, nachdem eine 1,50 m über der Erde stehende Stütze für sie eingeschlagen wurde. Die aus dem Stengel treibenden neuen Wurzeln beeinflussen ein günstiges Wachstum.

Da Tomaten viel Wasser benötigen, aber keinen nassen „Fuß“ mögen, wird zum Gießen ein größerer Topf ebenerdig neben die Tomatenpflanze gesetzt.