Jeder Gärtner mit etwas Rasenfläche hat einen, ich meine einen Rasenmäher. Hier stellt sich schnell die Frage ob benzingetrieben oder elektrisch. Ist die Fläche überschaubar und das Gelände einfach dann lohnt sich der Einsatz eines elektrischen Rasenmähers.

Eine besondere Rolle unter den elektrischen Rasenmähern nimmt der Akku betriebene Mäher ein. Er kann überall dort eingesetzt werden wo kein Stromanschluss erreichbar ist. Solch ein Gerät hat die Flexibilität eines Benziners, stößt aber am Einsatzort keine Schadstoffe aus und verursacht fast keinen Lärm, hat aber eine wesentlich geringere Motorleistung. Das bei der Stromerzeugung auch Schadstoffe anfallen und das Akku-Recycling problematisch ist, ist eine andere Frage. Benzin getriebene Geräte stoßen wesentlich mehr Schadstoffe aus als ein modernes Auto, und sind daher für den Garten eigentlich ungeeignet. Die Schadstoffe belasten Obst und Gemüse. Aber es besteht keine Gefahr, dass man eine Schnur durchschneidet. Bei einem Akku-Mäher ist das genauso.

Ein Problem bei den Akku Rasenmähern ist die geringe Reichweite, oft nur 150 qm. Die Arbeitszeit beträgt meist nur 30 Minuten. Deshalb empfiehlt es sich immer einen Reserveakku zu haben, der auch geladen sein sollte. Nur moderne Li-Ionen Akkus mit entsprechendem Ladegerät haben kurze Ladezeiten und eine hohe Leistung. Das Gras sollte wegen der geringeren Motorleistung nicht zu hoch und vor allem trocken sein. Das bedeutet, dass der Gärtner häufiger mähen muss. Hält man sich nicht daran, dann gibt das Gerät vielleicht bei halber Fläche seinen Geist auf, weil der Akku leer ist. Passiert dies, dann muss man zur Ladestation. Bei älteren Akku-Modellen kann das Laden mehrere Stunden dauern, ja sogar Tage. Für diesen Fall empfiehlt es sich ein den Bedürfnissen entsprechendes Gerät anzuschaffen. Ein halbfertiger Rasen sieht nicht gerade ansprechend aus.

Es ist anzuraten nicht auf den Preis zu schauen und ein modernes Gerät zu kaufen. Es gibt Akku Rasenmäher als Spindelmäher und Sichelmäher. Im Garten kommen eher Sichelmäher zum Einsatz. Rasenmäher lassen sich außerdem für verschiedene Schnittbreiten ordern, so auch die mit Akku. Es gibt sie für Schnittbreiten beispielsweise 38 cm bis 43 cm. Diese sind mit verschiedenen Akkus (NiCd-Akku, Li-Ionen Akku, ja sogar noch Blei Akku) bestückt. Blei Akkus sind am schwersten und am problematischsten. Nur bei einer fachgerechten Entsorgung durch spezielle Firmen treten keine Schadstoffe in die Umwelt. Das Recycling ist allerdings sehr kostenintensiv und bei Li-Ionen Akkus gefährlich (weil explosiv).

Trotzdem lohnt es sich, wenn man sich für einen Akku Mäher entscheidet, ein modernes Gerät mit Li-Ionen Technologie zu kaufen. Bei richtiger Handhabung wird jeder Gärtner seine Freude daran haben. Eine Alternative sind vielleicht Mähroboter. Diese sind auch Akku betrieben, mähen die Fläche selbstständig nach einem Programm und fahren wenn der Akku leer ist die Ladestation an und laden sich wieder auf. So hat man immer einen gepflegten Rasen.

Da Regenerative Energien in der heutigen Zeit eine immer größere Rolle spielen, ist es richtig auf elektrische Rasenmäher zu setzten.