Die eigentliche Zeit für den Weißanstrich an Obstbäumen ist der Herbst. Dieser Anstrich hat die Funktion den Baum vor den extremen Witterungsunbilden des Winters und des kommenden Frühjahres zu schützen.

 

Meist hat der Weißanstrich im Winter schaden genommen und muss im Februar erneuert werden. In diesem Monat herrschen oft starke Nachtfröste, um die Mittagszeit taut die Frühlingssonne schon Teile des Stammes und damit auch die Rinde auf. Wasser verdunstet auf der Sonnenseite. Durch erneutes gefrieren in der Nacht entstehen Spannungen im Stamm und in der Rinde. Die Rinde und der Stamm reißen.

Der Weißanstrich für die Obstbäume

Jeder Gärtner kann diesen schützenden Anstrich bequem selber an die Stämme seiner Obstbäume anbringen. Das Wetter sollte frostfrei und trocken sein. Zuerst sind vom Stamm lose Rindenteile abzuspachteln. Der Schmutz wird mit einer Bürste entfernt. Der so vorbereitetet Stamm kann nun mit einem weißen Schutzanstrich aus dem Handel versehen werden. Für den Anstrich eignet sich ein Quast aus dem Malerbedarf. Pro Stamm rechnet der Gärtner etwa 150 g  Schutzanstrich.

 

Den Weißanstrich selber herstellen

Ein Rezept für den Weißanstrich sind 1,4 kg Brandkalk in 10 l Wasser. Dazu etwa 0,5 kg Tapetenkleister, gut verrühren und fertig ist der selbst hergestellte Anstrichbrei. Für ein gutes Ergebnis sollte der Anstrich nach dem Abtrocknen des Stammes 1-2 mal wiederholt werden.

 

Tipp: Tier- und Schädlingsabwehr

Der Weißanstrich schützt unsere Obstbäume außerdem vor Schädlingsbefall, Tierfraß und vor anderen Pflanzenkrankheiten wie Pilzen, Bakterien oder Fäule. Tierfraß verhindert man, indem man der weißen Masse Hornmehl zufügt. Vor Wildtieren lässt sich ein Baum mit Kaninchendraht schützen. Dieser Draht sollte um den Stamm gewickelt und mindestens 30 cm in die Erde eingegraben werden.

 

Tipp: Was kann der Gärtner vorbeugend gegen Frostschäden am Stamm tun?

Erst einmal im Herbst den Weißanstrich erneuern. Das Weiß reflektiert das Sonnenlicht, der Stamm heizt sich dann durch die Sonne nicht mehr so auf. Die Temperaturunterschiede im Stamm und in der Rinde sind weitaus geringer und es kommt demzufolge zu weniger oder keinen Frostschäden. Eine weitere Möglichkeit der Vorbeugung wäre eine rechtzeitige aber mäßige Stickstoffdüngung des Baumes. Das Holz hat die Möglichkeit besser auszureifen und die Gefahr von Frostschäden sinkt. Besonders wichtig ist der Anstrich bei älteren Bäumen.

 

Ausblick:

Geschieht der Weißanstrich regelmäßig, dann wird die Rinde glatt und gesund. Der Obstbaum  dankt uns vielleicht mit einer reichen Knospenbildung und einem guten Ertrag im Herbst.

 

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Weiterführende Links
Weißanstrich für Obstbäume
www.hausgarten.net

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www.mein-schöner-garten.de

 

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