Gartenarbeit © Fotolia.comAuch im November bis Anfang Dezember, bevor die ersten Fröste kommen, gibt es im Garten einiges zu tun, um Pflanzen und Geräte winterfest zu machen. Doch nicht nur das, es gibt auch einige Knollen und Zwiebeln, die jetzt noch gepflanzt werden können und müssen, damit sie uns im Frühjahr mit frischer Blütenpracht erfreuen.

Neue Obstbäume, Sträucher und Bäume allgemein können jetzt noch gut gepflanzt werden. Wichtig ist nur, dass man junge Bäume mit Manschetten gegen Wildverbiss schützt, damit sie im Winter nicht von Nagetieren angefressen werden. Auch Leimringe in den Obstbäumen sollten nicht vergessen werden, damit sich dort kein Ungeziefer einnistet. Auch alle Arten von Stauden können vor Frostbeginn noch gepflanzt werden. Wie man sieht, bedarf es einiger Arbeit um den Garten winterfest machen.

Frühjahrsknollen pflanzen und Sommerknollen einmotten

Nahezu alle Zwiebel- und Knollengewächse, die uns den Sommer mit ihrer bunten Blütenpracht verschönt haben, vertragen keinen Frost und müssen deshalb aus der Erde raus. Dazu gehören beispielsweise Dahlien und Knollenbegonien. Gartentipps dazu: Diese befreit man von der Erde und lagert sie frostfrei und trocken, aber nicht zu warm und vor allem dunkel ein. So kann man sie nächstes Jahr wieder verwenden. Lilienarten hingegen, wie auch Frühjahrsblüher wie Tulpen und Narzissen, können jetzt noch in die Erde kommen, dann sprießen sie im Frühjahr bei den ersten Sonnenstrahlen wieder.

Nicht winterharte Kübelpflanzen müssen nun auch spätestens eingeräumt werden. Auch diese dürfen nicht zu warm stehen, damit sie nicht vergeilen und zu sehr austreiben. Kühl und hell ist hier das Optimum. Gießen darf man nur sehr wenig, gerade so, dass die Pflanzen nicht austrocknen. Die verblühten Sommerpflanzen vom Beet kommen nun auf den Kompost, man sollte aber darauf achten, dass sie keine Krankheiten haben. In dem Fall müssen sie in die grüne Tonne. Laub kann unter den Bäumen und Gehölzern natürlich liegenbleiben, nur vom Rasen muss es runter. Bei Gemüsebeeten muss man nicht umgraben, hier reicht eine Düngung mit Grün oder eine Mulchschicht. Kräuter können auch mithilfe von Folienhauben geschützt werden, da erreicht sie der Frost nicht.

Schnecken nicht überwintern lassen

Wer sich gemerkt hat, wo in diesem Jahr viele Schnecken unterwegs waren, ist nun im Vorteil. Es ist nämlich wichtig, an den Stellen nicht zu mulchen. Schließlich verstecken sich nicht nur die ausgewachsenen Schnecken gerne darunter, sondern auf diese Weise können auch ihre Eier im Boden besser überwintern. Eigelege von Schnecken liegen in großer Anzahl dicht aneinander im Boden, sie sind gefüllt mit kleinen weißen Eiern. Spürt man diese beim Umgraben auf oder sucht gezielt nach ihnen, wie beispielsweise unter Kompostbehältern, dann sollten diese gesammelt und vernichtet werden. Sonst hat man jedes Jahr eine größere Plage.

Junge Stauden und Gehölzer sollten mit Reisig oder Stroh vor harten Frösten geschützt werden. Auch winterharte Pflanzen, die allerdings erst ein Jahr alt sind, sollten abgedeckt werden. Wichtig ist auch die korrekte Lagerung der Pflanzenschutzmittel. Damit man diese als Gärtner auch im nächsten Jahr noch nutzen kann, dürfen diese nicht der kalten Witterung ausgesetzt sein. Diese Mittel sind grundsätzlich recht empfindlich und vertragen weder hohe Temperaturen noch Frost. Auch der Gartenteich will vorbereitet sein. Denn auch im Herbst und Winter werden natürlich die organischen Stoffe im Wasser zersetzt, was unter einer Eisdecke zu Problemen führen kann. Deshalb muss hier entweder für eine ausreichende Sauerstoffzufuhr gesorgt werden oder die Oberfläche in großen Teilen eisfrei gehalten werden. Weitere Gartentipps finden Sie hier. Kaufen Sie sich doch einfach mal einen Rollrasen, falls Sie Probleme mit dem natürlichen haben. Winterharte Pflanzen sind für den Garten im Winter eine perfekte Ergänzung.

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