Es dauert noch ein wenig, bis wir endlich die Äpfel in unseren heimischen Gärten ernten dürfen. Ich freue mich besonders auf runde dicke und wohlschmeckende Früchte der Sorte Jonagold. Doch was kann man gegen Schädlinge tun, die eine Ernte zu einem Frust werden lassen. Hier die besten Kniffe im Umgang mit den Plagegeistern:

Hauptgrund für wurmige Äpfel ist der Apfelwickler. Die Eier werden in die Fruchtkörper durch weibliche Insekten gelegt. Die Larven schlüpfen und ernähren sich von dem Apfel, oftmals fallen diese Früchte vor der Ernte auf den Boden, wobei man die Fraßrillen der Larven gut nachvollziehen kann. Es ist ratsam, das Fallobst aufzusammeln und zu vernichten, dass bedeutet nicht auf den Kompost legen, damit die Schädlinge aus dem Garten entfernt werden können.

Mitte Mai bis Oktober lohnt es Wellpappengürtel um die Stämme der Bäume zu legen. Dieser Gürtel sollte in regelmäßigen Abständen auf Schädlinge untersucht werden und gefundene Tiere sind sofort zu beseitigen. Von Mai bis August sind Pheromonfallen für männliche Apfelwickler günstig. Man bekommt sie im Handel, der Boden ist beleimt, sodass die Insekten nicht mehr entkommen können und weniger weibliche Tiere befruchtet werden, was wieder Auswirkungen auf die Larvenanzahl hat. Deswegen empfehle ich die Anwendung aller oben genannten Tipps.