Zur Gartenpflege gehört selbstverständlich auch das Gießen der Beete, damit die Blumenpracht nicht eingeht. Aber die Wassermengen die dabei verbraucht werden, können die Wasserrechnung schnell explodieren lassen. Welche Alternativen gibt es also?

Dabei fällt im Frühling soviel Regenwasser, das im Sommer optimal genutzt  werden kann. Es gibt viele Möglichkeiten das Regenwasser aufzufangen und zu sammeln. Etwa in herkömmlichen Regentonnen oder in Wasserzisternen. Während die Regentonne etwa 200 bis 300 Liter Fassungsvermögen hat, passt in eine Zisterne gut das Doppelte oder Dreifache hinein.

Mit normalen Regentonnen kommt man im Hochsommer nicht lange aus, auch 2 oder 3 volle Regentonnen werden nicht lange ausreichen, um dem Wasserbedürfnis der Blumen und Sträucher gerecht zu werden.
Besser eignen sich da Wasserzisternen. Sie fassen zwischen drei und fünf Kubikmeter Wasser und können unauffällig in der Erde platziert werden. Der Erdtank ist gerade für größere Gärten eine optimale Alternative zur Regentonne.

Zisternen – praktische Alternative der Gießkannen.

Das Wasser wird in einer bis zu 5 Kubikmeter großen Zisterne gesammelt und kann aufgrund seiner Lage im Erboden weder verdunsten, noch Algen ansetzten und anderweitig verschmutzen. Das Schleppen von Gießkannen erübrigt sich ebenfalls, denn das Wasser wird direkt aus dem unterirdischen Tank gepumpt und mittels einem Wasserschlauch im Garten verteilt. Platz finden die meisten Zisternen entweder im Keller oder auch unter der Garagenauffahrt.

Zisternen gibt es aus Beton und aus Kunststoff, wobei Betonzisternen günstiger sind. Sie bringen allerdings mit sich, dass man den Einbau einem Fachmann überlassen muss. Alleine schon falls der Fall der Fälle eintrifft und man sich auf Gewährleistungsansprüche des Herstellers berufen möchte . Während man Kunststoffzisternen mit dem nötigen Fachwissen auch überirdisch selbst anlegen kann.

Weiter muss der Erdaushub genau berechnet werden, damit die Zisterne hineinpasst und nicht beschädigt wird. Die Tiefe der Baugrube bemisst sich nach der Größe der Zisterne, allerdings sollte die Grube so tief sein, dass sie außerhalb des Frostbereiches liegt, doch das wird der Fachmann auch mit ihnen besprechen. Je nach der Größe der Wasserzisterne muss ein Fundament errichtet werden, manchmal reicht aber auch eine Splitschicht aus.

Noch ein kleiner Tipp: Erkundigen sie sich bein ihrer Stadt bzw. Gemeinde, denn Regenwasserzisternen werden häufig staatlich gefördert.