Zucchini – Essbare Kürbisse – Früchte und Blüten

Zucchini © flickr / Franie Frou Frou

Das italienische Wort “Zucchino” wird mit “kleiner Kürbis” übersetzt und ist verantwortlich für die Namensgebung der klassischen Zucchini-Pflanze.
Doch Zucchinis sind mehr, als es ihre Übersetzung aus dem Italienischen vermuten lässt.

 

Mich überzeugt der Zucchino vor allem durch seine Vielseitigkeit, denn es gibt ihn als runde oder längliche Frucht mit gestreiftem, gelbem und verschieden grünem Äußerem. Hinter der bunten Fassade steckt Wachstumsfreude und Resistenz, was die Kürbispflanze in ihrer Saison von Juni bis Oktober unter Beweis stellt.

Ab dem Monat Mai kann der Zucchino direkt ins Freie gesät werden, am besten eine Pflanze pro Quadratmeter. Nach der Pflanzung freut sich diese über guten Dünger aus dem Komposthaufen, dadurch wird die Bodenfeuchtigkeit besser gehalten. Das hilft auf natürliche Art und Weise, den echten Mehltau zu verhindern, welcher gerne bei hohen Temperaturen und Wassermangel auftaucht und deswegen auch als “Schönwetterpilz” bekannt ist. Als Starkzehrer braucht die Pflanze nach dieser Starthilfe nicht mehr viel gedüngt zu werden, doch regelmäßiges Gießen ist weiterhin wichtig für die Frucht, welche sich auch in Kübeln auf dem Balkon wohlfühlt.

Weitere Vorteile dieser Kürbisfrucht sind ihre schnelle Keimung und das rasche Wachstum, sodass schon eine Pflanze die ganze Familie über den Sommer erfreuen kann. Vor allem nach der Blüte wächst der Zucchini schnell, deswegen mein Tipp: den Zucchini bei einer Länge von zwanzig Zentimetern ernten, weil der Geschmack so am Intensivsten ist. Aber nicht nur der Fruchtkörper, sondern sogar die Blüte ist schon für den Verzehr geeignet und beeindruckt im Salat oder gefüllt mit Käse- oder Hackfleischmasse auf jeder Gartenparty die Gäste.

Zucchiniblüte © flickr / flickrfoto

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