Jemand kontrolliert einen Strauch in einem Gewächshaus

Jemand kontrolliert einen Strauch in einem GewächshausIn Südamerika wachsen die Maqui Beeren auf hohen Bäumen. Die Beeren können roh gegessen werden. Sie haben einen säuerlichen Geschmack. Die Maqui Beere ist durch ihre gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe, wie zum Beispiel Antioxidantien, zu einer geschätzten Frucht geworden. Es ist möglich dieses Ölfruchtgewächs aus der Familie Elaeocarpaceae in den heimischen Gefilden unter bestimmten Bedingungen als Strauch oder kleinen Baum anzubauen und zur Erntezeit Beeren zu pflücken.

Exotischen Baum aus Samen ziehen

Die chilenische Weinbeere Maqui, Aristotelia chilensis kann man aus Samen selber ziehen. Die Aussaat ist das ganze Jahr über möglich. Zuerst muss man allerdings die Hürde überwinden, den Samen zu bekommen. Aus dem aufgehenden Samen entwickelt sich ein halb-immergrüner Strauch. Die Blätter sind dunkelgrün, glänzend und lanzettenförmig. Die Stiele der Blätter und die jungen Triebe tendieren dazu, sich rötlich zu färben. Zur Blütezeit sprießen zahllose kleine, sternförmige Blüten von grün-gelblicher Farbgebung. Nach der Fruchtbildung werden daraus purpurrote bis fast gänzlich schwarze Beeren.

Flair aus fernen Ländern im Wintergarten

Der Strauch oder Baum der Maqui sollte in Kübeln gepflanzt werden. Als Standorte eignet sich im Sommer die Terrasse oder der Balkon. Ein Platz an der Sonne oder zumindest im Halbschatten sollte es schon sein. Die Pflanze wird sich mit vielen Maqui Beeren bedanken. Das Gewächs kann in unseren Breiten eine beachtliche Höhe von 180 bis 350 Zentimetern erreichen und Ausnahmen bis zu fünf Meter soll es geben. In den kühlen und kalten Tagen sollte der Strauch oder Baum in ein Gewächshaus oder in den Wintergarten an eine helle Stelle umgesiedelt werden. Die Temperaturen für ein Wohlbefinden sollten im Rahmen von 5 bis 20 °C liegen aber niemals für längere Zeit -5 °C unterschreiten.

Leckere Beeren, die nicht jeder im Garten hat

Die säuerlichen Maqui Beeren können nach der Reinigung roh aus der Hand verzehrt werden. Auf einem Obstkuchen oder in einer Sahnetorte werden sie bestimmt zu einem anregenden Gespräch in der Runde animieren. Als Marmelade oder Gelee sind sie ein gesunder Brotaufstrich. Wenn Ihnen dabei die Beeren ausgegangen sind, schauen Sie mal auf der Webseite maquibeere.net für weitere Informationen nach.

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