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Autor: Holger Ein völlig anderer Garten ist der Gesteinsgarten der Insel Usedom. Alle Exponate wurden auf der Insel gesammelt und durch das Forstamt Neu Pudagla in Zusammenarbeit mit dem geologischen Institut der Universität Greifswald ausgestellt. Der Gesteinsgarten befindet sich nahe des Ferienortes Ückeritz.
Im Gesteinsgarten der Insel Usedom sind vor allem Mitbringsel der abschmelzenden Gletscher aus der letzten Eiszeit zu beschauen. Diese wurden auf den Feldern und Wiesen der Sonneninsel aufgelesen und nach Herkunft und Gesteinsart bestimmt.
Unter den ungefähr 140 Exponaten befindet sich ein Stein aus Schriftgranit, der in Korswandt gefunden wurde, mit einer Herkunft aus Skandinavien. Andere zu sehende Gesteine sind z. B. verschiedene Sandsteine und Granit. Interessant ist zu erfahren aus welchen Regionen Skandinaviens die Steine stammen und in welchem Teil der Insel Usedom sie gefunden wurden. Diese Steinsammlung ist lohnenswert für Geologiestudenten und andere an unserer eiszeitlichen Entwicklung interessierten Besucher. Ich kann mir vorstellen, dass die Ausstellung für Schulklassen eine Bereicherung des Unterrichts sein könnte. weiter Lesen »
Autor: Holger Wer wenig Platz im Garten hat, der legt sich einen Seerosenteich in Form eines Miniteiches an. So ein Miniteich passt schon auf jede Terrasse.
Besonderheiten bei der StandortwahlBeim Seerosenteichbau kann man ähnlich vorgehen wie beim Bau eines Koiteiches. Seerosen mögen es gerne sonnig warm und windstill. Deshalb ist für den Gartenteich ein ruhiger und baumloser Standort sinnvoll.
Ein Seerosenteich sollte ohne Fischbesatz ungefähr eine Tiefe von 60 cm besitzen. Möchte man noch Kois oder Schwimmpflanzen im Teich halten, dann ist eine Teichtiefe von 2 m sinnvoll. Die Fische haben einen höheren Platzbedarf. Der ausgehobene Boden wird mit einer Teichfolie ausgekleidet die an den Ecken zu kleben ist. Dann kann der Boden mit Teicherde oder Kies aufgefüllt werden. Der Uferbereich wird dann mit Steinen dekoriert. Für einen sicheren Standort der Seerosen können Pflanzschalen aus Beton gegossen werden. Sich im Wasser auflösende Baustoffe wie Kalk sind nicht zu verwenden. weiter Lesen »
Autor: Holger Mit etwas Fantasie findet sich schnell für jeden Standort und für jeden Einzelwunsch der geeignete Gartenteich. Fehlt es an Platz oder möchte man das kühle Nass auf der Terrasse, dann ist die einfachste Variante ein mit Wasser gefülltes Whiskyglas mit einer Blüte oder einer kleinen Schwimmpflanze.
Was ist ein Miniteich?Ein Miniteich besteht meist aus einem gekauften oder selbst gebauten Gefäß, welches zur Sicherheit mit Teichfolie ausgekleidet werden kann. Als Substrat nimmt man Kies oder Teicherde. Beides gibt es im Handel. Zur Deko eignen sich kleine und große Kieselsteine. Wer es etwas kitschiger will, legt vielleicht einen Hühnergott oder ein leeres Scheckenhaus in den Miniteich. Zur normalen Ausstattung zählen noch entsprechende Pflanzkörbe und natürlich der Teichgröße entsprechende Wasserpflanzen.
Besonders interessant für den Gartenbesitzer ist der Eigenbau einen Miniteiches. Hier kann er seine ganze Fantasie und Kreativität verwirklichen. Ausgangspunkt ist natürlich wie immer eine Skizze. Bei der Planung ist daran zu denken, ob der Terrassenboden auch für den geplanten Miniteich belastbar genug ist. Auskunft kann hier bei größeren Anlagen ein Ingenieurbüro erteilen. Beim normalen Miniteich ist davon auszugehen das der Terrassenboden ihn auch trägt. Als Baumaterialien eigen sich z. B. Holzbalken, Glas oder einfach nur eine Sandkiste. Die Holzbalken werden entsprechend der Skizze zurechtgeschnitten und verschraubt. Eine Bodenplatte darf natürlich nicht fehlen. Ist das Gefäß nicht wasserdicht, dann ist es mit Teichfolie auszulegen. Diese ist vorzugsweise an den Ecken zu falten anstatt zu kleben. So entsteht für einen jeden ein interessanter selbstgebauter Miniteich. weiter Lesen »
Autor: Holger Die Blumenwiese ist ein geeignetes Element für einen Naturgarten. Sie bietet den einheimischen Pflanzen und Tieren die Möglichkeit sich ungestört und frei zu entfalten.
Für eine Blumenwiese kommen magere, nährstoffarme und trockene Böden in Frage. Die neue Wiese sollte den ganzen Tag von der Sonne beschienen werden. Entweder man entscheidet sich für eine völlige Neuanlage der Wiese oder die vorhandene Rasenfläche wird aufgepeppt.
Den alten Rasen einfach kräftig vertikutieren und dann in die Auflockerung den Blumensamen säen. Will man die Blumenwiese völlig neu anlegen, dann sollte der vorhandene Rasen umgegraben oder entfernt werden. weiter Lesen »
Autor: Holger Der Duftgarten ist eine etwas andere Oase zum Entspannen. In diesem wachsen verschiedene Pflanzen mit starkem Aroma. Kräuter versprühen ihre Duftstoffe oft erst durch berühren oder zerbröseln.
Beim Anlegen eines Duftgartens ist darauf zu achten, dass Vertreter ausgewählt werden, die miteinander harmonieren. Das Aromaerlebnis sollte das ganze Jahr über anhalten, am Tag und besonders wenn dieser zu Ende geht. Es gibt Pflanzen wie Oenothera speciosa (Nachtkerze), die entfalten erst in der Dämmerung und in der Nacht ihr Aroma. Ein besonderes Highlight ist hier die Tabakpflanze. Duftpflanzen sollten über alle Ebenen, verschiedene Höhen ihre ätherischen Öle versprühen.
Im Winter blüht der Duftschneeball (viburnum x bodnantense) und erfreut uns zu dieser kalten Jahreszeit mit seinen Blüten. Der Frühling beginnt mit Obstbäumen, z. B. Kirschen. Ein Strauch wäre Syringa, der Flieder. Am Boden sprießen die Maiglöckchen (Convallaria majalis) und Veilchen (Viola odorata). Eine Hecke aus Jasmin (Jasminum officinale) versprüht einen aufregenden Duft und bildet den nötigen Schutzzaun für den Garten.
Bei Windstille und Wärme sind die Düfte besonders intensiv. Aufgeheizte Steine verstärken das Erlebnis. Unter dem Kirschbaum steht vielleicht eine Bank die zum Verweilen einlädt. Verschiedene englische Rosen verströmen im Sommer einen lieblichen Duft. Auch Lilium (Lilien) darf nicht fehlen. Lavandula angustifolia (Lavendel) sorgt für blaue Farbkontraste und wirkt mit seiner kräftigen Note beruhigend. Dianthus (Nelken) blühen praktisch das ganze Jahr. weiter Lesen »
Autor: Holger Jeder der Naturgärten liebt, vielleicht einen gesehen hat und selber anlegen möchte, fragt sich sicherlich wie der eigene Garten in einen solchen umzuwandeln ist.
Es ist praktisch schon bei der Planung die gesamte Familie mit einzubeziehen. Egal ob groß oder klein, alle sollen sich schließlich in dem neuen Paradies wohl fühlen. Vorstellbar wäre, dass die Kinder eine Spielwiese, eine wilde Ecke oder unter Umständen ein Baumhaus wollen. Die Gärtner wünschen sich eventuell eine Stelle unterm Apfelbaum mit Sitzgelegenheit, einen Kräutergarten, etwas Gemüse und Früchte. Ein Beispiel eines Naturgartens ist ein Japanischer Garten.

diese libelle ist knapp 6 cm lang und sonnt sich morgens auf der wiese. am besten naehert man sich einer libelle von hinten, sonst ist sie ruckzuck weg.
Autor: Holger Eine mögliche Pflanzzeit für Hecken ist der Frühherbst. Hecken dienen als Biotop für verschiedene seltene und nicht seltene Vögel, Kleinsäuger und Insekten. Deshalb ist das Anlegen einer Hecke nicht nur aus Sichtschutz oder aus ästhetischer Sicht sinnvoll.
Will man eine Hecke pflanzen, so muss man sich erst einmal darüber Gedanken machen, für welches Gehölz man sich entscheidet und wie hoch die Hecke werden soll. Für den Garten kommen z. B. Liguster, Eibe, Scheinzypresse und Kirschlorbeer in Betracht. Von der Pflanzensorte und der damit verbundenen gewünschten Pflanzenhöhe ist die Anzahl der im Fachhandel zu kaufenden Heckenpflanzen abhängig.
In der Regel geht man davon aus, dass man weniger Pflanzen benötigt, je höher weiter Lesen »
Autor: Holger In das Ökosystem Schwimmteich muss der Mensch kaum eingreifen. Dieser Naturteich ist ein sich selbst regulierender Kreislauf. Pflanzen und Kleinstlebewesen sorgen für die Reinigung des Wassers.
Voraussetzung für einen erfolgreichen Bau ist eine gute Planung. Ganz wichtig ist, wie groß und wie tief soll er sein. Eine große Rolle spielt die Form und Randgestaltung. Der März ist die beste Jahreszeit um mit dem Bau dieses Biotops zu beginnen. Die Pflanzen haben dann noch genügend Zeit sich zu entfalten. Sie haben so Zeit natürlich zu wachsen. Dieser Gartenteich sollte mindestens 2 m Meter tief sein. Folien für solche Paradiese gibt es in verschiedenen Größen, je nach Tiefe und Fläche.
Die Tiefe der Regenerationszone sollte 0,1 bis 1,0 Meter betragen. Es ist zu beachten, dass die Größe der Reinigungszone mindestens so groß sein muss wie die der Schwimmzone, damit der Schwimmbereich optimal gereinigt werden kann. weiter Lesen »