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Gemüse

19. Juli 2011
Autor: Isabell

Einen Kompost anlegen kann jeder, dazu muss man weder handwerklich noch gartenbaulich besonders geschickt sein. Mit einigen wenigen Grundrichtlinien lässt sich ein Kompost in Windeseile in jedem Garten einrichten.

Wer einen Kompost anlegen möchte, muss sich als erstes einen geeigneten Standort suchen. Der eigenen Nase zuliebe sollte sich dieser nicht direkt am Haus befinden, sondern möglichst in einer Ecke des Gartens, die nicht zum Erholen oder Spielen genutzt wird. In Windrichtung des Hauses kann und sollte vielleicht ein Windschutz stehen, zu zwei Seiten sollte der Platz jedoch möglichst offen sein, da sonst auf Dauer Fäulnis droht. Idealerweise steht der Kompost im Schatten eines Baumes oder Ähnlichen, ununterbrochene Sonneneinstrahlung führt nicht zum gewünschten Ergebnis.
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5. Mai 2009
Autor: Isabell

Wenn ein Gewächs im heimischen Garten nicht fehlen darf, dann das Knöterichgewächs: Rhabarber!

Rhabarber © Flickr by *Noema*

Rhabarber ernten ist denkbar einfach.

Geerntet wird er bis Ende Juni und man verwendet nicht alles vom Rhabarber, sondern nur die kräftigen Blattstiele. Knollen und Blätter dürfen nicht gegessen werden, sie sind giftig – auch für Haustiere!

Die Blattstiele werden nicht abgeschnitten oder raus gerissen, sondern vorsichtig rausgedreht. Gleich danach die Rhabarberknolle gut düngen, denn die Knolle muss Kraft für die nächste Blüte sammeln. Gut gießen ist auch wichtig, damit der Rhabarber im nächsten Jahr auch wieder saftige und dicke Stiele hervorbringt.

Rezept: Rhabarber – Muffins

Rhabarber ist eines der kalorienärmsten Gemüse überhaupt – mit seinen vielen Ballaststoffen und Mineralien ist er im Zuge einer gesunden Ernährung beinah ein Pflichtnahrungsmittel.

Rhabarber-Muffin © Flickr by trekkyandy

Und da man gesund mit lecker im Falle des Rhabarbers gut miteinander verbinden kann, gibt es heute mal ein Rezept dazu: Rhabarber-Muffins.

Zutaten für 12 Portionen

  • 250 g Rhabarber
  • 175 g Butter
  • 1 Prise Salz
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 150 g Zucker
  • 4 Eier
  • 350 g Mehl
  • 1 Pck. Backpulver
  • 5 EL Milch
  • 75 g Puderzucker
  • den Saft einer halben Zitrone

Zubereitung:

Den frischen Rhabarber waschen und schälen (die fasrige “Pelle” abziehen) und in kleine Stück schneiden. Dann das Fett, das Salz, Vanillezucker und dem normalen Zucker schaumig rühren. Die Eier nach und nach unterrühren.

Das Mehl – bis auf 1 Esslöffel, den noch aufbewahren – mit dem Backpulver und der Milch verrrühren. Die Rhabarberstücke im restlichen Mehl wenden und vorsichtig unter den Teig heben.

Den Teig nun in die Muffinformen füllen und im vorgeheizten Backofen bei 200° circa 30 Minuten goldgelb backen. Nach dem backen die Muffins auf einem Gitter auskühlen lassen.

Jetzt fehlt nur noch der süße Guss, Puderzucker und ein Schuss Zitrone miteinander verrühren und auf die Muffins streichen. Guten Appetit :-) !


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18. März 2008
Autor: Isabell

Kohlrabi flickr©annia316

Zwar ist das Wetter noch recht wechselhaft und unbeständig, trotzdem sollte Hobbygärtner auch jetzt schon die frühen Aussaaten ins Auge fassen. Möchte man bereits zum Ende des Frühlings die erste Ernte einfahren, sollte man jetzt schon die geeigneten Sorten züchten und pflanzen. Die besten Samen erhält man aber nicht in Baumärkten oder Gartencentern, sondern auf einem lokalem Marktplatz in einer ländlichen Region.

Puffbohnen

Für die Aussaat im März sind ganz verschiedene Gemüse- und Pflanzenarten geeignet. Ein Beispiel für die frühe Aussaat ist die Puffbohne, die mit ihren robusten Eigenschaften auch widrigen äußeren Umständen trotzt. Sie sollte schon recht früh in den Boden gebracht werden in einer Tiefe von drei bis fünf Zentimetern und einem von 15 bis 30 Zentimeter.

Frührotkohl

Die schönen und einheitlich großen Rotkohlköpfe können schon zu einem recht frühen Zeitpunkt des Jahres zum Speiseplan gehören, wenn man mit der Vorkultur der Pflanzen bereits im März beginnt. So können die Pflanzen schon eine gewisse Robustheit entwickeln und je nach Wetterlage in den Außenbereich verlagert werden.

Kohlrabi

Das leckere Gemüse, welches oftmals als Zwischenmahlzeit genutzt wird, kann auch schon sehr früh in den Boden gebracht werden. Der Abstand zwischen den einzelnen Pflanzen sollte in jede Richtung circa 50 Zentimeter betragen, um ein ideales Wachstum zu garantieren. Er wächst zwar sehr langsam, wird dafür aber butterzart und nicht holzig.

Paprika

Chillis flickr©oceanarisPaprika gehört nicht unbedingt zu dem klassischen Gemüsegarten der Hobbygärtner, aber wer sich trotzdem für diese Frucht begeistern kann, sollte mit der Aufzucht der Pflanzen bereits im März beginnen. Erst wenn der Boden vollkommen frostfrei ist, sollte die Paprika in den Außenbereich gelangen. Ein lohnendes Anbauprojekt selbst im Balkonkasten können auch Chillies sein, man bekommt Saatgut für zahlreiche Schärfegrade – am Schluss hilft dann immer wieder nur: Selbst ausprobieren!

Da viele Gärtner die Absicht haben, ihre Waren auf einem typischen Gemüse- oder Tiermarkt anzubieten, ist es für sie unheimlich wichtig, die richtigen Sorten zum richtigen Zeitpunkt zu verwenden. Ein zu frühes Aussäen können erheblich Ausfälle oder Qualitätsmängel bedeuten.


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