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Autor: Holger In den meisten Gärten werden die einzelnen Gemüsesorten in strenger Monokultur angebaut. Bei der Mischkultur, der ökologischen Alternative, stehen verschiedene Gemüse, Kräuter und Blumen bunt gemischt durcheinander.
Mischkultur im GemüsegartenIm Gemüsegarten stehen miteinander harmonierende Gemüsesorten und Blumen nebeneinander. Die unterschiedlichen Pflanzen ergänzen sich bei der Nährstoff- und Wasserausbeute des Bodens. Sie wehren gegenseitig Schädlinge und Pflanzenkrankheiten ab. Die Gemüsesorten werden oft positiv im Geschmack beeinflusst. Die Pflanzen können so gewählt werden, dass mehr Pflanzen auf das Beet passen als in Monokultur. Man sät oder pflanzt schlankere und breitere Gemüsepflanzen direkt nebeneinander. Genauso achtet man auf den Platzbedarf und die Tiefe der Wurzel. Man pflanzt Tiefwurzler und Flachwurzler direkt im Wechsel. Zu beachten ist, dass keine Vertreter der gleichen Pflanzenfamilie auf ein Beet gesetzt werden dürfen. Besonders lange Zeiträume bis zur Neubepflanzung mit der gleichen Pflanzenfamilie gelten für Korbblütler. Eine interessante Mischkultur wären Bohnen mit Sonnenblumen, Borretsch und Tomaten. weiter Lesen »
Autor: Holger Die Kultivierung im Gewächshaus ähnelt der im Frühbeet sehr. Man könnte sagen bei einem Frühbeet handelt es sich um ein kleines Gewächshaus. Auch ein Frühbeet lässt sich mittels Bodenheizer beheizen.
In einem Gewächshaus können die verschiedensten Kräuter, Gemüse, Blumen, ja sogar verschiedene Obstsorten nebeneinander in Mischkultur angebaut werden. Diese verhalten sich zueinander genauso wie im Freiland. Zwischen Gemüse sollte immer zur Schädlingsabwehr, zur Verbesserung des Ertrages und zur Verbesserung des Geschmacks ein Kräutlein, wie Gartenkresse, Dill, Kerbel, Basilikum oder als Blume Tagetes zwischengesät werden.
Das Basilikum hat vor allem eine Mehltau abweisende Wirkung. Es lockt durch seinen aromatischen Geruch viele Insekten zur Bestäubung der anderen Pflanzen an. Basilikum passt vor allem zu Bohnen und Gurken. Außerdem vertreibt dieses Kräutlein den Kohlweißling, die Möhrenfliege die weiße Fliege oder auch Mücken. weiter Lesen »
Autor: Holger Zwiebeln (Allium cepa) werden vorbeugend gegen Pflanzenkrankheiten und für ein besseres Wachstum in Mischkultur gehalten. Es ist kaum zu glauben wie viel Gedanken sich manch ein Gärtner um dieses übel riechende Gemüse macht. Die Zwiebel wird roh oder gegart gegessen, der Saft ist Medizin bei jeder Krankheit.
Die Zwiebel ist ein Schwachzehrer. Sie steht also in der drei – jährigen Fruchtfolge an letzter Stelle. Sie harmoniert besonders mit Mohrrüben und Erdbeeren. Zwiebeln und Mohrrüben wehren gegenseitig Zwiebel- und Möhrenfliege ab. Eine Mischkultur mit Kamille ist besonders gut fürs Aroma und fürs Wachstum der Zwiebel geeignet. Dieses Kraut vertreibt außerdem Bodenschädlinge. Wilder Majoran hält Ameisen fern und schützt das Laub vor Mehltau. Andere Pflanzen, die sich besonders gut für eine Mischkultur eignen sind z. B. Bohnenkraut, Gurken, Dill, Petersilie und die Ringelblume. Als schlechte Nachbarn gelten Radieschen, Bohnen oder Kohlrabi. Zwiebeln werden oft von Spinnmilben befallen. Abhilfe schaffen hier Nützlinge wie Raubmilben. Staunässe unterbindet man durch Wahl eines luftigen Standorts. Ist die bebaute Fläche von einer Pflanzenkrankheit betroffen, dann ist ein weiterer Anbau von Zwiebeln in den nächsten Jahren zu vermeiden. Vertreter der Liliengewächse oder z. B. Kartoffeln sind auch über mehrere Jahre nicht als Vorfrucht anzubauen.
Die Zwiebel selber kommt auf kargen Böden mit wenigen Nährstoffen zurecht. In Frage kommen stickstoffärmere Böden. weiter Lesen »
Autor: Holger In der ökologischen Gärtnerei macht der Begriff Mischkultur selbst vor dem Kartoffelanbau nicht halt. Es stellt sich schnell die Frage: Welche Pflanzen vertragen sich gut mit der Kartoffel (Solanum tuberosum) bzw. fördern diese?
Ein Gärtner der mit Mischkulturen arbeitet baut in seinem Garten die gleichen Pflanzen nebeneinander an, wie sie die Natur auch hervorbringen könnte. Das garantiert einen schonungsvollen Umgang mit dem Boden und sorgt für deutlich weniger Arbeit. Der Boden ist gedüngt, indem Pflanzen angebaut werden, die Stickstoff aus der Luft im Boden anreichern (Gründüngung). Das sind Schmetterlingsblütler und Kreuzblütler wie Lupine und Rotklee. Nach dem Absterben der Pflanzen wird der in den Wurzeln gespeicherte Stickstoffvorrat an den Boden abgegeben. Die oberirdischen Teile können als Viehfutter verwendet werden. Andere Pflanzen schrecken Schädlinge ab, vermeiden Pflanzenkrankheiten oder wirken sich positiv auf den Geschmack des Gemüses aus. Pflanzen die selbst von gleichen Krankheiten oder einem gleichen Schädlingsbefall betroffen sind wie die Hauptfrucht, sollten in Kombination vermieden werden.
Im Garten ist darauf zu achten, dass die vorhandene Fläche optimal genutzt wird. Das Beet sollte ständig mit Pflanzen die miteinander harmonieren begrünt sein. weiter Lesen »
Autor: Holger Die Ringelblume (Calendula officinalis), bei uns als Garten- und Heilpflanze bekannt, ist auch im Bauerngarten eine eindrucksvolle Pflanze. Sie wird sehr gerne als Mischkultur mit vielen Gemüsesorten angebaut. Auch in der Volksmedizin spielt diese Blume eine wichtige Rolle.
Die Gartenblume – Ringelblume ist eine einjährige Pflanze. Sie wird jedes Jahr im Frühjahr neu gesät. Die Pflanze blüht den ganzen Sommer bis in den späten Herbst hinein, ist pflegeleicht und mag es sonnig, warm.
Werden die verblühten Triebe ausgeknipst dann bilden sich rasch viele neue Blüten. Die Ringelblume wirkt wachstumsfördend und stärkend auf andere Pflanzen. Deshalb wird sie oft in Mischkultur mit Gemüse z. B. Tomaten und Mohrrüben angebaut. Diese Gartenblume wirkt gesundend auf den Boden. Ihr strenger Geruch schreckt viele Schädlinge wie Schnecken ab. Es kann z. B. ein Streifen Ringelblume ums Salatbeet gesät werden. Die Ringelblume wirkt als biologisches Pflanzenschutzmittel gegen Blattläuse. Ihr Nektar ist wertvoll für Bienen und Schmetterlinge.
Die Ringelblume ist anfällig gegen Mehltau. Ein gutes Mittel ist das Besprühen mit pflanzlichen Substraten. Hilfreich kann z. B. eine Lauge aus Rainfarn (Tanacetum vulgare) sein.
Sonst sollten die betroffenen Blätter abtrocknen und dann entfernt werden. Eine Mischkultur mit weiter Lesen »
Autor: Holger Unter Mischkultur im Gemüsegarten versteht man die Vergesellschaftung verschiedener Gemüsearten in einem Beet. Es gibt Gemüsearten die besonders harmonieren.
Ziel der Mischkultur ist es, die Nährstoffe, die im Boden sind optimal zu nutzen (unterschiedliche Gemüsearten haben einen unterschiedlichen Nährstoffbedarf). Es gibt Pflanzenarten, die haben die Eigenschaft Schädlinge aus dem Beet fernzuhalten und werden deshalb mit anderem Gemüse vergesellschaftet. Außerdem können durch eine Mischkultur Pflanzenkrankheiten eingedämmt werden. Die vergesellschafteten Pflanzen bilden eine Hilfsgemeinschaft und fördern sich so gegenseitig im Wachstum.

Tomaten und Basilikum schmecken nicht nur zusammen gut, sondern lassen sich auch gut im Garten vergesellschaften.
Ein Beispiel für eine andere Mischkultur wären z. B. Radieschen mit Erdbeeren. weiter Lesen »