Vier Ideen für den Terrassenboden

Wenn die Sonne lacht und die Temperaturen über die 20-Grad-Marke steigen, heißt es für viele Eigenheimbesitzer: Im Sommer verlegen wir das Wohnzimmer nach draußen! Die Terrasse mit grünen Pflanzen und bunten Beeten ringsherum ist für viele Gartenfreunde das Kleinod schlechthin. Ähnlich wie im überdachten Wohnbereich sind die Gestaltungsmöglichkeiten für die Terrasse vielseitig. Vor allem der Bodenbelag bestimmt das Flair: Von Holz bis Beton ist alles möglich. Die einzelnen Terrassenböden haben individuelle Vorteile.

Natürlicher Look: Eine Terrasse aus Holz

Wer die Natürlichkeit liebt, gestaltet seine Terrasse mit Holz. Die Planken für den Außenbereich können aus den unterschiedlichsten Hölzern sein. Weit verbreitet sind beispielsweise die längsgeriffelten Bankirai-Paneele, die für ihre Robustheit bekannt sind. Prinzipiell gilt: Je höher die Qualität, desto besser die Haltbarkeit. Gerade unbehandeltes Holz benötigt jedoch regelmäßige Pflege, wie auf idee-fuer-mich.de beschrieben, damit man sich lange daran erfreuen kann. Beim Verlegen des Terrassenbodens aus Holz kann man durch den Unterbau prima Unebenheiten im Boden ausgleichen. In vielen Fachmärkten sind mittlerweile auch vorgefertigte Fliesen mit Holz erhältlich, die sich etwa für kleine Flächen hervorragend eignen.

Farbenspiel mit Fliesen

Apropos Fliesen: Auch die machen auf dem Terrassenboden eine gute Figur. Vorausgesetzt, es handelt sich um widerstandsfähige Fliesen für draußen. Ob Beige, Braun, Grau oder Schwarz – Fliesen bieten eine große Farbvielfalt. Besonders beliebt sind die meist rötlichen Terrakottafliesen, die aus gebranntem Ton bestehen. Fliesen sind leicht zu reinigen. Das Verlegen sollte jedoch ein Profi übernehmen: Eine ebene Fläche, auf der das Regenwasser keine Pfützen bildet, bekommt man nur mit guten Fachkenntnissen hin.

Moderner Look dank Beton

Einen modernen Look verleiht man seiner Terrasse, wenn man den Boden mit Betonplatten ausstattet. Das meist hellgraue Material ist für seine Langlebigkeit bekannt. Die lässt sich durch eine entsprechende Versiegelung sogar noch steigern, weil keine Abnutzungserscheinungen auftreten. Auch bei Beton hat man großen Gestaltungsspielraum: Die einzelnen Platten werden entweder zu einer Fläche zusammengelegt oder mit Zwischenräumen platziert. Die füllt man dann je nach Vorliebe zum Beispiel mit Kies oder Rasen und kreiert sein persönliches Wohlfühlambiente.

Praktischer Belag aus Wood-Plastic-Composties (WPC)

Dieses neuartige Material ist – wieder Name bereits erkennen lässt – eine Mischung aus Kunststoffen und Holzfasern, meist in einem Verhältnis von 30 zu 70. Die Dielen sehen auf den ersten Blick aus wie Holz, haben aber die praktischen Eigenschaften von Kunststoff. Der Belag lässt sich leicht reinigen und benötigt weniger Pflegeaufwand als Echtholz, weil es der Witterung trotzt. Ideal also für Gartenfreunde, die sich lieber ihren Beeten, statt der Terrasse widmen oder eine weniger sonnige Terrasse besitzen.

Bild: Thinkstock, 134249605, iStock, Markus Schieder

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