Mehltau ist ein lästiger Pilz, der zu den häufigsten Schädlingen in unseren Gärten zählt. Hausmittel zur Bekämpfung des Schädlings sind günstig und in jedem Haushalt vorhanden.


Es ist Sommer, die Blumen blühen und überall kann man sich an den bunten Zierden der Gärten erfreuen. Umso ärgerlicher ist es, wenn die Lieblinge im Garten von Schädlingen befallen sind. Mehltau ist einer der häufigsten Schädlinge und kommt bei Rosen, Stachelbeeren, Äpfeln und vielen anderen Pflanzen vor.

Woran erkennt man Mehltau?

Mehltau lässt sich relativ schnell erkennen, da er die Oberseite der Blätter, die Blüten oder sogar die Früchte befällt. Dabei handelt es sich um einen weißen mehligen Belag auf den Blättern, der die Pflanze ziemlich verunstalten kann.

Wenn nur die Blattunterseite von einem mehligen, aber grauen Belag befallen ist, handelt es sich sehr wahrscheinlich um den falschen Mehltau. Dieser fühlt sich vor allem bei feuchtem Klima wohl. Deshalb befällt der falsche Mehltau oft Pflanzen in Gewächshäusern oder Gurken, Spinat, Kopfsalat und Wein. Die Blätter haben auf der Blattoberseite, im Unterschied zum echten Mehltau, gelb-braune Flecken.

Um diese Art des Mehltaus gar nicht erst entstehen zu lassen, sollte man beim Gießen der Pflanzen beachten, nicht über die Blätter zu gießen. Die Feuchtigkeit bleibt so im Boden. Zuviel Düngen kann die Wahrscheinlichkeit für einen Befall ebenfalls erhöhen.

Damit es gar nicht zu einem Befall von Mehltau kommt, kann man schon beim Kauf der Pflanze darauf achten, eine widerstandsfähige Sorte zu wählen.

Mehltau mit Hausmitteln bekämpfen

Bevor man im Kampf gegen Schädlinge zu chemischen Mitteln greift und die Blumen so zusätzlichem Stress aussetzt, kann man es mit biologischen Hausmitteln probieren. Milch gegen den Mehltau hat sich besonders bei Rosen bewährt. Hierzu Milch in einem Verhältnis von 1:9 mit Wasser verdünnen und über die befallenen Stellen sprühen.

Ein anderes Hausmittel, dass bei Gartenfreunden sehr beliebt ist, ist zerstoßener Knoblauch, der ebenfalls mit Wasser verdünnt wird und über die Pflanzen gesprüht wird. Keine Angst vor dem Knoblauchgeruch, denn der verfliegt sehr schnell. Wer die kurzzeitige Geruchsbelästigung erträgt, wird mit Blumen belohnt, die in gewohnter Pracht schädlingsfrei erstrahlen.