Auch für Leute ohne grünen Daumen

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Aussaat

4. Juni 2009
Autor: Isabell

Lilien haben zweifelsohne etwas königliches an sich und viele Blumenliebhaber sind ihrer Faszination schnell erlegen.

Es gibt Lilien in so vielen Varianten und Farben, dass man sie nicht alle erfassen kann. Sie ist vor allem als Schnittblume sehr beliebt, aber sie ist auch häufig im Blumenbeet anzutreffen.

Und für Lilien gilt; Kopf in der Sonne, Füße im Schatten. Heißt nicht mehr, als das Lilien zwar die Sonne bevorzugen, aber die Wurzeln keine pralle Sonne vertragen. Diese kann man entweder mit Deko-Steinen abdecken oder bodendeckende Pflanzen setzen.

Die Aussaat der Lilienzwiebeln erfolgt optimaler weise im September und man kann sich schon im Juni/Juli des nächstes Jahres an ihrer Blütenpracht erfreuen. Lilien stehen gerne in durchlässigen Böden und Staunässe vertragen sie gar nicht.

Lilien sind ein Traum aus Farben und Düften.

Einige Arten, wie etwa die Madonnen-Lilie, bevorzugt kalkhaltigen Boden. Die japanische Goldlilie hingegen hat lieber einen halbschattigen Standort und mag die pralle Sonne nicht.

Es empfiehlt sich, vor dem Kauf der Lilienart genau zu gucken, was diese Lilienart bevorzugt und was sie gar nicht mag. Die Pflege,- Wasser- und Standortbedürfnisse sind bei vielen Lilienarten völlig anders gelagert und man kann keineswegs eine pauschale Pflegeanleitung geben.

Ganz genau muss man auch hinschauen, wenn man Lilienzwiebeln kauft. Denn immer wieder werden einige Blumen als Lilien bezeichnet, obwohl sie gar keine sind. Und dann steht man im heimischen Garten und zweifelt womöglich an seinem grünen Daumen oder an seinem Können der Gartenpflege, obwohl es ja daran gar nicht liegt, dass ihre Lilien nicht gedeihen. Viel Ähnlichkeit hat z.B. die Iris mit der weißen Taglilie, obwohl sie nicht zu den Liliengewächsen gehört.

Lilien stehen ganz oben in der Gunst der Blumenliebhaber, gleich nach den Rosen, was sicher an ihrer Farben- und Artenvielfalt liegt. und ich hoffe, dass das auch noch so lange bleibt, denn Lilien gehören auch zu meinem Lieblingsblumen.


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12. Mai 2009
Autor: Isabell

Im Sommer gibt es für Naschkatzen endlich wieder die leckeren Erdbeeren. Am leckersten sind natürlich die, aus dem eigenen Garten.

Aber um Obst und Gemüse ernten zu können, muss man erstmal ein wenig Mühe & Zeit investieren und die Erdbeeren anpflanzen. Wenn man ganz viel Muse und Zeit hat, kann man sich auch mit der Aussaat von Pflanzen befassen.

Und das geht so: Kleine Erdbeerpflänzchen gibt es schon fertig im Handel zu kaufen (kosten zwischen 5-30 Euro). Der beste Zeitpunkt um sie in der Erde zu pflanzen ist erfahrungsgemäß Mitte Juli.

Bevor sie die Pflanzen ins Beet setzen, tauchen sie sie einmal in Wasser und pflanzen sie sie anschließend in die Erde. Der empfehlenswerte Abstand der Pflanzen zueinander beträgt etwa 50-60 cm.

Um einen üppigen Wachstum zu erzielen, sollte der Boden leicht und sandig sein. Um dem Unkraut Einhalt zu gebieten, legt man ein wenig Stroh ins Bett, das macht es dem Unkraut schwerer, hindurch zuwachsen und hilft, die Erdbeerpflanzen gesund zu halten.

Auch der Standort spielt eine Rolle, so sehr die Erdbeeren die Sonne mögen und brauchen, umso weniger mögen sie den Wind. Deswegen brauchen sie unbedingt einen geschützten, aber sehr sonnigen Standort.

Erdbeeren pflanzen im eigenen Garten - ein Hochgenuss im Sommer!

Natürlich muss man seine zarten Erdbeerpflanzen auch düngen, am besten mit einem stickstoffreichem Dünger, der einen pH Wert von 6 hat. Am optimalsten ist allerdings spezieller, Erdbeer-Dünger.

Da die Pflanzen aber für die erste Zeit noch genügend Dünger gespeichert haben, reicht es wenn man 4 Wochen nach der Pflanzung mit dem Düngen und der weiteren Gartenpflege beginnt. Sind die Pflänzchen erstmal erfolgreich angewachsen, wird die erste Erdbeere nicht lange auf sich warten.

Eine regelmäßige Bewässerung ist natürlich selbstverständlich - erst Recht, wenn es sehr trocken und warm ist. Schon nach einem Jahr kann hat sich die Pflanze im Garten eingelebt, so dass man fortan jedes Jahr Erdbeeren ernten kann.

Kleiner Tipp: Pflücken sie nur die roten, reifen Früchte an und nehmen sie dabei das Kronenblatt mit ab, dann bleibt die Erdbeere länger frisch.


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3. April 2009
Autor: Isabell

Wer gerne gärtnert, der wird sich schon mal Saatgut in betracht gezogen haben. Das kann man im Garten oder auf dem Balkon gleichermaßen gut sähen.

Mohn © Flickr by _dominic

Ein großer Unterschied macht die Qualität des Saatgut aus. Im Internet gibt es viele Shops, die den Versand von Saatgut anbieten.  Aber auch im herkömmlichen Gartencenter kann man gutes Saatgut kaufen. Es gibt aber auch schon kleine Setzlinge fertig zu kaufen, die nur noch zu fertigen Pflanzen heranwachsen müssen.

Haben sie sich für nun für

Saatgut

entschieden, muss man bei der folgenden Aussaat einiges beachten;

Samen haben eine Keimruhe, das heißt, sie werden in den ersten Tagen nach dem setzen erstmal garnichts von der Pflanze sehen. Diese Ruhezeit dauert nach der Aussaat etwa 3-7 Tage. Aber dann wird es nicht lange mehr dauern, bis sie den ersten Spross entdecken. Und dann heißt es pflegen und hegen, damit aus dem zarten Spross eine kräftige Pflanze wird.

Dazu bedarf es aber noch weiterer Pflege, denn nach dem erscheinen der ersten 4-8 Blattpaaren werden sie meisten Sprösslinge umsetzen müssen. Tomaten Saatgut bspw. müssen sie gleich in ausreichend große Töpfe setzen, da diese Pflanzen ein großes Wurzelwerk entwickeln (welches sie auch auch brauchen, um leckere Früchte hervorzubringen).

Andere Pflanzen topfen sie aber erst dann um, wenn das Wurzelwerk den Topf ausfüllt. Ich finde, Saatgut ist ein praktische Ergänzung zum alternativen Obst & Gemüse, welches man meist so im Garten hat.

Auch Mohn kann man wunderbar selber sähen, im Spätsommer setzen sie dann einen farbenprächtigen Akzent in jeden Garten. Es gibt auch Kalifornischen Mohn, er ist Gelb und ergänzt sich wunderschön mit dem roten Mohn.


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10. September 2008
Autor: Stephanie

Blumenzwiebeln © flickr / Pixel Addict

Überall kann man Blumenzwiebeln finden. Ob im Supermarkt, beim Gartencenter oder im Internet für Bestellungen von besonderen Sorten. Der Trend tendiert zu Pflanzungen von historischen Sorten. weiter Lesen »


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18. Juli 2008
Autor: Stephanie

Das Vergissmeinnicht gehört zu den Raublattgewächsen und zählt mindestens genauso zu meinen Lieblingen wie das Edelweiß.

“Myosotis” ist griechisch und heisst Mäuseohr und bezeichnet damit die Blütenform. Als Gartenzierpflanze wird es seit Mitte des 19.Jahrhunderts verwendet.

Vergissmeinnicht © wikipedia / Fornax

Gerade jetzt ist die Zeit um die Samen zu sähen. Ein optimaler Standort bietet der Halbschatten. Von April bis Juni kann man die Blüte einer ganz speziellen Sorte bewundern, das bunte Vergissmeinnicht. Diese Art bevorzugt Sandrasen in Nachbarschaft von Oleander und Gartenstauden. Es kommt in Nord- und Mitteldeutschland vor und ist leider in Kategorie 3 gefährdet. Weitere Blumen, die man jetzt säen kann sind übrigens Stiefmütterchen.


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5. Mai 2008
Autor: Isabell

Kornblume flickr©HaPe Gera

Sommerblumen sind der wunderschöne Höhepunkt eines jeden Kleingartens. Dank der einjährigen Blumen lassen sich versteckte Ecken Fingerhut flickr©konnyin Gärten zu wahren Paradiesen aufwerten. Jedoch benötigen auch sie eine besondere Zuwendung, damit sie sich zu voller Blütenpracht entfalten können.

Das Gute an einjährigen Sommerblumen sind die Experimentiermöglichkeiten. Es lassen sich gleich mehrere Arten, Farben und Sorten kombinieren, dass es eine helle Freude ist. Diese Wandlungsfähigkeit machen Blumenrabatten in jedem Jahr zu einem richtigen Hingucker, woran sich selbst Spaziergänger ausgiebig ergötzen können.

Einige dieser Sommerblumen benötigen eine Vorzucht in Töpfen, wofür man eigens Anzuchterde verwenden kann, die speziell für die Jungpflanzen optimale Nährstoffe enthält. Die Samen sollten dann in einem Topf und Aussaatkästen herangezogen werden, die mit lockerer Erde aufgefüllt sind und regelmäßig gegossen werden können. Je mehr eine Pflanze jedoch an Platz erhält, umso erfolgsversprechender ist die Ansaat. Das Saatgut dann leicht über den Boden Sonnenhut flickr©diwanverteilen und anschließend noch eine leichte Schicht Erde darüber geben, diese andrücken und wässern. Werden die Keimlinge größer, wäre es in manchen Fällen ratsamer, diese noch einmal umzutopfen.

Viele schöne Sommerblumen wie Ringelblumen, Kapuzinerkresse, Klatschmohn und Kornrade können aber unmittelbar im Freien ausgesät werden. In Kombination mit einer Wildwiese lassen sich so wunderbare Blumenidylle schaffen, die jedes Jahr einzigartig sind. Die meisten Sommerblumen werden im April und Mai in Boden gebracht und können einfach eingeharkt werden. Wer es weniger individuell mag, kann natürlich in kontrollierten Abschnitten säen.

Innerhalb weniger Wochen erstrahlt der Kleingarten in einer wahren Blütenpracht.


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18. März 2008
Autor: Isabell

Kohlrabi flickr©annia316

Zwar ist das Wetter noch recht wechselhaft und unbeständig, trotzdem sollte Hobbygärtner auch jetzt schon die frühen Aussaaten ins Auge fassen. Möchte man bereits zum Ende des Frühlings die erste Ernte einfahren, sollte man jetzt schon die geeigneten Sorten züchten und pflanzen. Die besten Samen erhält man aber nicht in Baumärkten oder Gartencentern, sondern auf einem lokalem Marktplatz in einer ländlichen Region.

Puffbohnen

Für die Aussaat im März sind ganz verschiedene Gemüse- und Pflanzenarten geeignet. Ein Beispiel für die frühe Aussaat ist die Puffbohne, die mit ihren robusten Eigenschaften auch widrigen äußeren Umständen trotzt. Sie sollte schon recht früh in den Boden gebracht werden in einer Tiefe von drei bis fünf Zentimetern und einem von 15 bis 30 Zentimeter.

Frührotkohl

Die schönen und einheitlich großen Rotkohlköpfe können schon zu einem recht frühen Zeitpunkt des Jahres zum Speiseplan gehören, wenn man mit der Vorkultur der Pflanzen bereits im März beginnt. So können die Pflanzen schon eine gewisse Robustheit entwickeln und je nach Wetterlage in den Außenbereich verlagert werden.

Kohlrabi

Das leckere Gemüse, welches oftmals als Zwischenmahlzeit genutzt wird, kann auch schon sehr früh in den Boden gebracht werden. Der Abstand zwischen den einzelnen Pflanzen sollte in jede Richtung circa 50 Zentimeter betragen, um ein ideales Wachstum zu garantieren. Er wächst zwar sehr langsam, wird dafür aber butterzart und nicht holzig.

Paprika

Chillis flickr©oceanarisPaprika gehört nicht unbedingt zu dem klassischen Gemüsegarten der Hobbygärtner, aber wer sich trotzdem für diese Frucht begeistern kann, sollte mit der Aufzucht der Pflanzen bereits im März beginnen. Erst wenn der Boden vollkommen frostfrei ist, sollte die Paprika in den Außenbereich gelangen. Ein lohnendes Anbauprojekt selbst im Balkonkasten können auch Chillies sein, man bekommt Saatgut für zahlreiche Schärfegrade - am Schluss hilft dann immer wieder nur: Selbst ausprobieren!

Da viele Gärtner die Absicht haben, ihre Waren auf einem typischen Gemüse- oder Tiermarkt anzubieten, ist es für sie unheimlich wichtig, die richtigen Sorten zum richtigen Zeitpunkt zu verwenden. Ein zu frühes Aussäen können erheblich Ausfälle oder Qualitätsmängel bedeuten.


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