Ein hervorragendes Dekorationsmittel für unsere Gestecke und Vasen im Herbst ist die Lampionblume (Physalis alkekengi). Mit ihrem kräftigen Orange bringt sie Lebensfreude in die immer dunkler werdende Jahreszeit.

Physalis alkekengi im Garten

Die Lampionblume ist eine wild wuchernde, anspruchslose Pflanze. Sie gedeiht an allen Standorten. Besonders mag sie kalkhaltige Böden. Sie bevorzugt es sonnig oder halbschattig. Sind die Bedingungen nicht optimal, dann ist es wie bei jeder Pflanze – sie bildet weniger Blüten und dementsprechend weniger Früchte. Diese Physalis vermehrt sich über Ausläufer.

Um den Wildwuchs zu begrenzen sind Wurzelsperren in den Boden eingzulassen. Alle Pflanzenteile sind giftig. Hat man kleine Kinder, dann sollte man auf diese Gartenblume verzichten. Im Herbst und im Winter ist  Physalis alkekengi eine Möglichkeit auch ohne Warmhaus Farbe in den sonst tristen Garten zu bringen. Die orangen Lampions leuchten hell, sie sagen hier bin ich. Die Früchte bilden sich im September. Die Zweige können auch getrocknet und als Schmuck für die Wohnung verwendet werden. Ich nenne hier nur Trockengestecke und Trockenvasen. Im Garten werden die Triebe nach dem Winter zurückgeschnitten, sie treiben bei den ersten Sonnenstrahlen wieder neu aus. Gut verträgt sich die Lampionblume mit Farnen und Gräsern. Das unterstreicht den wilden Wuchs und die Natürlichkeit. Physalis alkekengi ist bestens für die Anpflanzung im Naturgarten geeignet.

Physalis alkekengi in der Bastelecke

Als besondere Herbstdeko dienen Ketten, Sterne oder Kränze aus den Lampions. Dazu werden die Früchte von den Stielen getrennt und auf Zeitungspapier oder Zellstoff getrocknet. Vorsicht, sie sind sehr zerbrechlich. Als weitere Hilfsmittel dienen eine Heißklebepistole und dünner Basteldraht. Für Tischkränze reicht es verschieden große Lampions aneinanderzukleben. Die Größe des Kranzes ist mit der Anzahl der verwendeten Früchte variabel. Für eine Fensterkette werden verschieden große Lampions im Abstand von zehn bis fünfzehn Zentimetern angedrahtet. Hierbei ist besondere Vorsicht geboten. Gut macht sich auch, wenn man Früchte in unterschiedlichen Reifestadien verwendet. Dann benutzt man abwechselnd orange und grüne Lampions. Ein so gestalteter Nachmittag ist ein willkommener Spaß für die Kinder. Der Schmuck lässt sich gut untereinander und mit anderen Pflanzendekorationen kombinieren, vielleicht als Fensterdekoration.