Eine mögliche Pflanzzeit für Hecken ist der Frühherbst. Hecken dienen als Biotop für verschiedene seltene und nicht seltene Vögel, Kleinsäuger und Insekten. Deshalb ist das Anlegen einer Hecke nicht nur aus Sichtschutz oder aus ästhetischer Sicht sinnvoll.

Will man eine Hecke pflanzen, so muss man sich erst einmal darüber Gedanken machen, für welches Gehölz man sich entscheidet und wie hoch die Hecke werden soll. Für den Garten kommen z. B. Liguster, Eibe, Scheinzypresse und Kirschlorbeer in Betracht. Von der Pflanzensorte und der damit verbundenen gewünschten Pflanzenhöhe ist die Anzahl der im Fachhandel zu kaufenden Heckenpflanzen abhängig.

In der Regel geht man davon aus, dass man weniger Pflanzen benötigt, je höher die Hecke später geschnitten werden soll. Hat man nicht sofort nach dem Kauf Zeit zum Pflanzen, dann müssen die  Ballen sorgfältig mit Erde eingeschlagen und durchfeuchtet werden.

Soll die Hecke am Grundstücksrand stehen, dann sind vielleicht örtliche Vorgaben für Abstände und Höhe zu beachten. Diese sind bei den zuständigen Ämtern oder im Internet zu erfragen. Weiß man dies, dann kann es losgehen. Der Pflanzstreifen wird abgesteckt, sorgfältig in einer entsprechenden Tiefe umgegraben und von Unkräutern befreit. Da eine Hecke sehr langlebig ist, wird auf eine gute Bodenbeschaffenheit, z. B. durch richtiges Düngen, geachtet. Dies geschieht vielleicht mit Naturmist oder Humus.

Entlang einer Flucht oder einer selbst erdachten Pflanzlinie werden in identischen Abständen Pflanzlöcher ausgehoben. Diese sollten etwa doppelt so tief und breit wie die Pflanzenballen sein. Nun können die Pflanzen sorgfältig eingesetzt werden. Die Pflanzhöhe sollte dabei dieselbe sein wie in der Baumschule. Eventuell müssen die Wurzeln und die Triebe zurück geschnitten werden. Das fördert das Wachstum. Zu beachten ist, dass der Rückschnitt bei Pflanzung im Spätsommer oder im Herbst erst im Folgejahr außerhalb der Brutzeit der Vögel erfolgt. Gepflanzt werden darf nicht zu spät, sonst haben die Pflanzen keine Zeit mehr vor dem Winter richtig anzuwachsen.

Die Erde muss anschließend gut verdichtet werden, wie durch festtreten und einschlemmen bzw. angießen. Die feinen Haarwurzeln müssen vollständig mit Erde umschlossen sein, da sie sonst vertrocknen. Zum Schluss wird noch gemulcht. Das schützt die Erde vor austrocknen und ermöglicht mäßiges Gießen.

Für die richtige Form ist später ein regelmäßiger Schnitt notwendig.